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Preise klaffen auseinander: Diesel wird immer günstiger – Benzin-Kosten steigen

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Von: Franziska Kaindl

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Zapfpistolen für verschiedene Kraftstoffarten hängen an einer Zapfsäule an einer Tankstelle.
Zapfpistolen für verschiedene Kraftstoffarten hängen an einer Zapfsäule an einer Tankstelle. © dpa/Sven Hoppe

An der Zapfsäule steigt die Preisdifferenz zwischen Benzin und Diesel immer weiter an. Die aktuellen bundesweiten Preise vergleicht der ADAC – und liefert Hintergründe.

Über niedrige Sprit-Kosten dürfen sich aktuell vor allem Diesel-Fahrer* freuen. Im Vergleich zur Vorwoche ist der Preis erneut um 0,4 Cent gesunken, liegt nun also im Bundesdurchschnitt bei 1,072 Euro pro Liter, wie der ADAC informiert. Im Gegensatz dazu steigt der Preis von Super E10 immer weiter an: Im Bundesdurchschnitt stiegen die Kosten pro Liter im Vergleich zur Vorwoche um 0,6 Cent auf aktuell 1,254 Euro an den Zapfsäulen. Die Preisdifferenz wischen Diesel und Benzin, die schon in den Vorwochen erkennbar war, setzt sich damit weiter fort.

Benzin und Diesel: Preise entwickeln sich immer weiter auseinander

Laut ADAC ist die Entwicklung der Kraftstoffpreise vor allem auf die Rohölnotierungen und dem Dollar-Kurs zurückzuführen. Ein Barrel der Sorte Brent ÖL koste derzeit knapp 46 Euro und sei damit weiterhin auf einem konstanten Niveau. Dem stünde ein weiterhin starker Euro gegenüber, der momentan bei 1,18 Dollar steht und sich unverändert in der Nähe seines Zwei-Jahres-Hochs befindet.

Eine Infografik des ADAC zeigt den Verlauf des Diesel- und Super E10-Preises im letzten Jahr. Insgesamt sind die Sprit-Preise im Vergleich zum Vorjahr gesunken – ungefähr um zwei Cent sowohl bei Diesel als auch E 10. Wobei Diesel schon immer etwas niedriger lag als E 10. Der Preissturz kam Anfang des Jahres zu Beginn der Corona-Pandemie.

Grafik der Sprit-Preise vom ADAC.
Grafik der Sprit-Preise vom ADAC. © Quelle: ADAC

Auch interessant: Wie weit kann man noch fahren, wenn die Tankanzeige aufleuchtet.

Sprit-Preise: Wann kann ich am günstigen tanken?

Generell empfiehlt der Automobilclub, dass Autofahrer sich vor dem Tanken über die Spritpreise informieren sollten. Je nach Tankstelle und Tageszeiten können hier große Unterschiede vorliegen. Allgemein ist das Tanken zwischen 18 und 22 Uhr am günstigsten. *tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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