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Die Vollendung: Mercedes GLC Coupé

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Von: Rudolf Bögel

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Bei Mercedes haben sie das C inzwischen zu einer hohen Kunst entwickelt. Das C wie C-Klasse gibt es jetzt hoch sieben: Gleich sieben Modelle des Mittelklassewagens sind am Start, so viele wie noch nie!

Nach Limousine, Kombi, Coupé, Roadster (SLC) und SUV (GLC) ist nun auch das Cabriolet zu haben und das völlig neue GLC Coupé. Die C-Klasse und ihre Vollendung – wir haben die beiden neuesten Modelle schon mal Probe gefahren.

Der brandneue GLC Coupé von Mercedes passt gleich in drei Segmente. Er ist das siebte Familienmitglied der C-Klasse, das siebte Coupé im Programm von Mercedes und der siebte SUV, den die Schwaben anbieten. Mal sehen, ob die Zahl Sieben auch eine Glückszahl für diesen SUV wird, wir haben sieben Fakten vom ersten Fahrtest zusammengetragen.

1. Optik

Länger (76 mm), niedriger (27 mm), breiter (40 mm) – so steht der kleinere Bruder des GLC da. Frecher, motziger und ein wenig pubertärer, auf jeden Fall dynamischer. Vorne

Diamantgrill mit mächtigem Stern, hinten stramme Pobacken und Leuchten, die an den Supersportwagen AMG GT erinnern.

2. Ausstattung

Hier greifen die Stuttgarter in die technische Luxuskiste. Durchgehend

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Mercedes GLC Coupé.

gibt es hier das neue Neungang-Automatik-Getriebe, das unter anderem für verträgliche Verbrauchswerte sorgen soll. Beim GLC 300 (245 PS), den es erst im Dezember geben wird, den wir aber beim Test schon gefahren sind, lagen sie allerdings im niedrigen zweistelligen Bereich und damit über den prognostizierten 7,3 Litern. Zur Grundausstattung gehören auch der permanente Allradantrieb, die Direktlenkung und ein um 15 mm tiefer gelegtes Fahrwerk.

3. Fahrverhalten

Der GLC ist der SUV unter den Sportwagen und hat den Anspruch, der Sportwagen unter den SUV zu werden (Entwickler Michael Kelz). Das setzt der Neue in der großen Stuttgarter Modellfamilie (da ist er die Nummer 38) mehr als ordentlich um, allerdings muss man schon bereit sein, in den Kurven richtig mitzuarbeiten. Das elegante Coupé gehört zwar vom Aussehen her auf den Catwalk, zieht beim Fahren aber den breiten Boulevard vor.

4. Motoren

Los geht es im Augenblick mit dem GLC 250, der holt aus seinem Benzin-Vierzylinder 211 PS, soll in 7,3 Sekunden von null auf 100 km/h sprinten und dabei 6,9 Liter brauchen (CO2 von 159 g/km). 

Er kostet ab 49 444,50 Euro. Der Diesel mit 170 PS (5,1 Liter/ 134 g/km CO2) ist für 500 Euro mehr zu haben. Am Ende wird es acht Motorisierungen geben, später sogar eine AMG-Variante.

5. Sicht 

Wie bei allen SUVs ist sie nach vorne und an den Seiten gut. Große Abstriche muss man allerdings beim Heckfenster machen, das nicht mehr als eine gläserne Schießscharte ist. Gut, dass es eine Rückfahrkamera gibt.

6. Zuladung

Mit 500 Litern eigentlich nicht so schlecht, allerdings muss man den Raum unter dem Boden mitrechnen, der die hohe Ladekante ausgleicht. Umgeklappt kommt das GLC Coupé auf knapp 1400 Liter.

7. Fortschritt

Mit dem 350 e bieten die Stuttgarter einen echten Plug-in-Hybrid an, dessen Systemleistung bei 327 PS liegen soll und den es bereits im

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Das Mercedes GLC Coupé.

GLC gibt. Er kommt mit 2,5 Litern Benzin und 13,9 kw/h auf 100 Kilometern aus (59 g/km CO2) und bietet mit einer Beschleunigug von 5,9 Sekunden von 0 auf 100 eine bärenstarke Leistung. Zumal die Boostfunktion durch den E-Antrieb für entsprechenden Anschub sorgt. Auch dieses Modell konnten wir testen: Das ist schon eine feine Sache, auch wenn die Elektroladung bei dynamischer Fahrweise schnell an Spannung verliert.

Mercedes GLC Coupé -  Fazit

Das neue GLC Coupé von Mercedes ist ein kräftiger Lifestyle-Bursche, perfekt eingepasst in die neue Mercedes-Designlinie. Ein schönes Spielzeug für die Lebenszeit vor den Kindern oder danach, wenn sie das Haus wieder verlassen haben. 

RDF

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