Fahrbericht

Kymco Like II 125i: Der kleine rote Stadtflitzer im Test

+
Wir konnten den Stadtflitzer Kymco Like II 125i Probe fahren.

Seit zehn Jahren gibt es bei Kymco den stylischen Stadt-Scooter Like. Nun erhielt der Retro-Roller eine gründliche Überarbeitung.

So rot, so schön. Kaum stellt man diesen Roller ab, gibt’s Komplimente übers tolle Aussehen. Was viele Bewunderer dann mit Staunen zur Kenntnis nehmen: Dies ist keine Vespa. Es ist ein Kymco Like II 125i, der aus Taiwan stammt. Immerhin: Fürs Design zeichnet der Italiener Massimo Zanbioni verantwortlich.

Kymco Like II 125i: Auf die inneren Werte kommt es an

Äußerlich erfuhr der kleine Stadtroller keine revolutionären Änderungen, dafür sind nun im Scheinwerfer vorn und hinten sowie in den Blinkern LED-Leuchten verbaut, das Cockpit wurde mit LCD-Display neu gestaltet und der Like erhielt einen komplett neuen Motor.

Der Einzylinder mit 125 Kubikzentimetern beschleunigt mit nun zwölf PS Leistung (bei 8.500 U/min) den 128 Kilogramm schweren Like ein klein wenig besser und macht ihn schneller (Höchstgeschwindigkeit 98 km/h) und ist trotzdem ein bisschen weniger durstig. Rund drei Liter genehmigte er sich auf 100 Kilometer, mit dem 6,5-Liter-Tank kommt man also theoretisch über 200 Kilometer weit.

Lesen Sie auch: Haftet Biker ohne Schutzhose bei Unfall zwangsläufig mit?

Wer den Like 125 so einsetzt wie vorgesehen, also als kleinen wendigen Stadtflitzer mit gelegentlichen Ausflügen aufs Land, wird mit Fahrverhalten, Bremsleistung, Laufkultur und Verbrauch mehr als zufrieden sein. Mit den 12-Zoll-Rädern lassen sich keine Wunderdinge vollbringen, aber man kann auch durchaus mal flott ums Eck kurven. Die weitgehend vibrationsfreien Spiegel verströmen Sicherheit, das Platzangebot für den Fahrer ist gut und das Cockpit informiert übersichtlich und ausreichend.

So viel kostet das Kymco Like II 125i

Ins Staufach unter der Sitzbank passt ein Jet-Helm und allerlei Krimskrams, im großen, aber nicht besonders tiefen Handschuhfach, das jedoch abschließbar ist, befindet sich ein USB-Anschluss. Der kleine rote Flitzer, den es auch in Grau und Weiß gibt, kostet 2.799 Euro. Mit dem Sondermodell Exclusive (3.299 Euro) ist erstmals ein Achtelliterroller mit dem mit Noodoe-System für Connectivity erhältlich. Die digitale Vernetzung kennt schließlich keine Grenzen.

Auch interessant: Abzocke im Urlaub - ADAC warnt vor Fake-Pannenhelfern.

Volker Pfau

Das könnte Dich auch interessieren

Kommentare