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Neue Mercedes-Benz S-Klasse: Das Head-up-Display wirkt so groß wie ein TV-Bildschirm

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Von: Sebastian Oppenheimer

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Fahraufnahme der neuen Mercedes S-Klasse.
Optisch hat sich bei der neuen Mercedes S-Klasse im Vergleich zum Vorgänger eher wenig getan. © Mercedes-Benz AG

Die neue Mercedes-Benz S-Klasse ist mehr ein Butler auf vier Rädern als ein Auto. Die Optik hat sich im Vergleich zum Vorgänger kaum verändert, dafür hat sich technisch einiges getan. 

Stuttgart – Die Messlatte für die neue Mercedes S-Klasse liegt hoch. Vier Millionen Luxuslimousinen wurden seit 1972 verkauft. Von der letzten Generation allein 500.000. Das macht bei einem Mindest-Durchschnittspreis von deutlich über 100.000 Euro pro Auto rund 50 Milliarden Euro Umsatz in sieben Jahren. Kein Wunder, dass die Entwicklungsabteilung von Mercedes-Benz in die jeweils neueste S-Klasse auch den meisten Ehrgeiz steckt. Denselben Ehrgeiz hätte man sich auch von den Designern gewünscht. Aber vermutlich durften sie nicht, schließlich ist die S-Klassen-Klientel eher konservativ. Vorne muss man schon zweimal hinschauen, um einen Unterschied zum Vorgänger festzustellen. Technisch hat sich dafür viel getan.

Viele Funktionen sind das Ergebnis von High-Tech-Sensoren und Innenraumkameras, die den Fahrer genau beobachten. Ein Blick zum rechten Seitenspiegel genügt, schon kann man ihn mit dem Drehregler einstellen. Oder die Hand sucht im Dunklen etwas auf dem Beifahrersitz. Nicht lange, denn schnell geht das Licht ganz automatisch an. Eines der technischen Highlights ist das große Head-up-Display in der neuen Mercedes-Benz S-Klasse: Die Projektion auf der Frontscheibe wirkt so groß wie bei einem 77-Zoll-Bildschirm.* Als besonderen Effekt kann man sich hier bewegliche Richtungspfeile einblenden lassen, die virtuell etwa zehn Meter vor dem Auto liegen und einem genau anzeigen, in welche Straße man einbiegen soll. *24auto.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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