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Evoque Cabrio: Im SUV mal Sonne tanken

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Von: Katrin Basaran

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In der großen SUV-Tümmelei auf Landstraßen und Autobahnen setzt der Range Rover Evoque seit 2011 durch sein einzigartiges Karosseriedesign besondere Akzente.

In der großen SUV-Tümmelei auf Landstraßen und Autobahnen setzt der Range Rover Evoque seit 2011 durch sein einzigartiges Karosseriedesign besondere Akzente. Jetzt wird’s noch ein bisserl auffälliger: Als ersten Premium-Geländegänger gibt es ihn seit 4. Juni auch als Cabrio.

Zugegeben, ein bisserl skeptisch waren wir ja schon: Sieht das nach was aus? Ein SUV mit Stoffhaube? Wir finden: Absolut! Die gefälligen Proportionen und die dynamische Silhouette büßen nichts ein, im Gegenteil: Das schwarze Faltdach setzt dem kräftig-eleganten Unterbau quasi die Krone auf. Die Fakten zum Dach: Es ist laut Range Rover das längste und breiteste der Welt und wurde gemeinsam mit Webasto entwickelt. In 700 Testzyklen wurde es auf Dichte und Haltbarkeit getestet, unter anderem hat man nicht weniger als 4900 Liter Wasser darüber geschüttet – „bis sich die Entwickler ganz sicher waren: Es hält“, erzählt Range-Rover-Sprecherin Andrea Leitner-Garnell lächelnd.

Range Rover Evoque Cabrio „Öffne-Dich“

Es dauert 18 Sekunden, bis Sonnenanbeter auf ihre Kosten kommen. Die können das Dach bis zu Geschwindigkeiten von 48 km/h während der Fahrt öffnen – übrigens auch dann, wenn man zum Beispiel offroad gerade Verschränkungen und ähnliche Abenteuer abseits der Straßen erlebt. Zum Verschließen muss man drei Sekunden mehr einplanen. Das Dach verschwindet übrigens komplett in seinem Fach und schließt wunderbar bündig. Für den Kofferraum heißt das allerdings – dicke Einbußen! 251 Liter werden hier offeriert, das reicht gerade für einen Wochenendtrip. Der darf auch gern ins Skigebiet führen, denn eine Durchreiche für Skier, die gibt es. Keinen Kompromiss hat man hingegen beim Platz für die Insassen gemacht: Die Fahrgastzelle ist identisch mit dem Coupé. Gleich geblieben ist auch die bereits angesprochene Geländetauglichkeit, wobei natürlich aufgrund des Daches zusätzlich Versteifungen sowie ein Überrollschutz hinzugekommen sind.

Beim Fahren empfiehlt sich der Gebrauch des Windshotts, zumindest dann, wenn Sie kein Kappen- oder Kopftuchträger sind. Dann jedenfalls gibt es so gut wie keine Verwirbelungen, die Frisur sitzt. Fehlt eigentlich nur noch der Sommer. Preislich beginnt das Range Rover Evoque
Cabrio
bei 51 200 Euro. 

K. Basaran

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