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Raser mit zu hoher Geschwindigkeit erwischt - Begründung schießt den Vogel ab

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Von: Franziska Kaindl

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Manche Autofahrer werden recht kreativ, wenn es darum geht, sich aus Geschwindigkeitsverstößen rauszureden (Symbolbild).
Manche Autofahrer werden recht kreativ, wenn es darum geht, sich aus Geschwindigkeitsverstößen rauszureden (Symbolbild). © dpa/Uwe Anspach

Für zu schnelles Fahren gibt es scheinbar viele "plausible" Gründe. Ein Raser versuchte es bei der Polizei mit einer besonders ausgeklügelten Aussage.

Im österreichischen Kitzbühel meinte es ein 27 Jahre alter Fahrer nicht so genau mit der Geschwindigkeitsbegrenzung. Statt den vorgeschriebenen 60 km/h fuhr er mit 118 km/h durch die Stadt, bis er schließlich von der Polizei gestoppt wurde. Seine Begründung für das zu schnelle Fahren war dabei äußerst kurios.

Raser in Kitzbühel erwischt: "Im Fahrtwind trocknen"

Laut Tiroler Polizei versuchte er seine Geschwindigkeit damit zu begründen, dass er gerade erst sein Auto frisch gewaschen habe, wie SWR3 berichtet. Demnach habe er lediglich sein Fahrzeug im Fahrtwind trocknen wollen. "Das Auto war tatsächlich nass", meinte der Polizeisprecher der Dienststelle Erpfendorf im Anschluss. "Aber es war schönster Sonnenschein, das Auto wäre auch so getrocknet."

Die Beamten ließen den 27-Jährigen erst einmal weiterfahren, allerdings erstatteten sie Anzeige. Den Raser erwarten nun womöglich eine Geldstrafe und einen Führerscheinentzug für 14 Tage.

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