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Hyundai Ioniq 5: Darum fehlt dem Stromer dieses wichtige Bauteil

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Von: Marcus Efler

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Fahraufnahme eines Hyundai Ioniq 5
Dachspoiler statt Heckwischer: Die Entscheidung von Hyundai ist umstritten. © Dino Eisele/Hyundai

Sparsamkeit versus Sicherheit? Bei Hyundai Ioniq 5 und Kia EV6 garantiert kein Heckscheibenwischer freie Sicht nach hinten – was vor allem daran liegt, dass sie Elektroautos sind.

Seoul (Südkorea) – Mit dem Ioniq 5 und dessen Technik-Bruder Kia EV6 ist dem koreanischen Autokonzern Hyundai ein großer Wurf gelungen: Dank schneller 800-Volt-Ladetechnik, kräftigem Antrieb, viel Platz im Innenraum und dem großen Display überzeugt er viele Kunden und Autotester. Nur langsam rückte das Fehlen eines eigentlich weit verbreiteten Bauteiles in den Fokus – nämlich des Heckscheibenwischers. Denn bei SUV und Schrägheck-Autos ist der eigentlich ein unverzichtbares Bauteil, um freie Sicht nach hinten zu gewährleisten. Trotzdem verzichten Hyundai und Kia bei ihren neuen High-Tech-Stromern darauf.

Im Winter mehren sich nun die Beschwerden, da Schneematsch die Sicht nach hinten blockiert, wie 24auto.de* berichtet. Der Grund für den Verzicht: Bei Elektroautos geht’s um jeden Kilometer Reichweite, die stark von der Aerodynamik abhängt. Und ein Heckscheibenwischer beeinträchtigt durch die von ihm verursachten Verwirbelungen den cw-Wert. Bei den koreanischen Modellen soll sattdessen der Dachkanten-Spoiler die Scheibe freihalten, indem er den Luftstrom so geschickt lenkt, dass er Nässe und Schmutz quasi wegsaugt. Das funktioniert bei hohem Tempo allerdings besser als beispielsweise im Stadtverkehr – und natürlich nicht so gut wie das gute alte Konzept des mechanischen Wischers. *24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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