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Seat Leon Facelift: Was er jetzt alles kann

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Seat Leon Facelift 2017
Der neue Seat Leon: Optisch bekam der Spanier Retuschen an Kühlergrill und Stoßfänger verpasst. © Seat

Nach dem VW-Golf genehmigt der Volkswagen-Konzern jetzt auch dem spanischen Bruder, dem Seat Leon, ein Facelift. Das ändert sich bei dem Kompakten.

Sicherer, komfortabler und mit modernsten Assistenz-, Multimedia- und Infotainmentsystemen sowie einem neuen sparsamen 115 PS starken Dieselantrieb fährt der neue Leon im Januar 2017 bei uns vor. Den neuen Seat gibt’s zum alten Preis ab 14.990 Euro. Wir unternahmen mit dem gelifteten spanischen Golf eine erste Ausfahrt.

Fesch und sportlich war der Leon, den es weiterhin als Drei- oder Fünftürer gibt, ja schon immer. Jetzt verpassten die Ingenieure ihrem Bestseller optisch noch einen Schuss mehr Dynamik und Eleganz: Der Kühlergrill ist neu, die Stoßfänger auch. Dazu gibt es breitere LED-Scheinwerfer mit integriertem Blinker sowie neue LED-Rückleuchten und drei neue Außenfarben.

Das ist neu beim Seat Leon 

Noch mehr wurde im Innenraum aufgerüstet: Das Cockpit wirkt jetzt aufgeräumter, zudem erhielt der neue Leon das Infotainment-System vom Gelände-Bruder Ateca. An der übersichtlichen Mittelkonsole ist jetzt ein acht Zoll großer Touchscreen in­stalliert, dessen Bedienung verstärkt über Touch- und Wischbewegungen funktioniert. Die Tasten- und

Das Cockpit im neuen Seat Leon: Innen wurden Bedienelemente reduziert und in Sachen Infotainment zugelegt
Das Cockpit im neuen Seat Leon: Innen wurden Bedienelemente reduziert und in Sachen Infotainment zugelegt © Seat

Knopfflut rund um den Bildschirm wurde erheblich reduziert neben dem Lautstärkeregler finden sich nur noch zwei Tasten fürs optisch neu und übersichtlich gestaltete Hauptmenü sowie für die Verbindung von Smartphones aller Marken- und Betriebssysteme. Diese können optional über eine Phonebox vor dem Schalthebel induktiv geladen werden (Aufpreis 210 Euro). Dazu gibt’s auf Wunsch eine Ambientebeleuchtung.

Auch bei der Zahl der Assistenzsysteme ist der Leon jetzt kräftig aufrüstbar: Das Portfolio reicht vom City-Notbremsassistenten mit Fußgängererkennung über Stau-, Spurhalte- und  Parkassistent bis hin zu Totwinkelwarner und Abstandstempomat, der bis 210 km/h funktioniert.

Motoren für den Seat Leon

Neben den bewährten sechs Motoren, drei Benzinern von 86 bis 180 PS und dem CNG mit 110 PS, bekommen die beiden Zweiliter-Diesel (150 PS und 184 PS) einen neuen 1.6 TDI mit 115 PS zur Seite gestellt.

Der laufruhige Vierzylinder zeigte sich in unserem Test mit 250

Seat Leon Facelift 2017
Facelift für den Seat Leon: Was er jetzt alles kann. © Seat

Newtonmetern ausreichend antriebsstark. In 9,5 Sekunden sprintet der neue Selbstzünder auf Tempo 100 und läuft maximal 193 km/h. Ihn gibt’s ab 22.250 Euro mit manuellem Fünfganggetriebe, für 3000 Euro mehr auch mit 7-Gang-DSG. Der neue Diesel gab sich bei normaler Fahrt relativ sparsam – den von Seat ausgewiesenen Normverbrauch von vier Litern Diesel überboten wir um knapp einen Liter.

Ab 14.990 Euro gibt es den neue Leon SC mit drei Türen und einem 86 PS starken 1,2-TSI-Motor. Als Fünftürer kostet er 15.490 Euro, als Kombi sind 1200 Euro Aufschlag fällig.

Uwe Fajga

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