Dreiste Botschaft

Unbekannter fährt Auto an und hinterlässt unverschämten Zettel

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Wer nach einem Parkrempler nur einen Zettel hinterlässt, kann sich strafbar machen. (Symbolbild)

Wer ein fremdes Auto beim Ausparken anfährt, sollte die Polizei rufen oder den Besitzer suchen. Das ignorierte ein Unbekannter und hinterließ lieber eine freche Botschaft.

Wer nach einem Einkauf zu seinem Auto zurückkommt und einen Zettel an der Windschutzscheibe findet, denkt wahrscheinlich an einen Strafzettel. Was ein US-Amerikaner aber an seinem Wagen fand, war keiner - sondern eine unverschämte Nachricht eines Unfallverursachers.

Auf Twitter hat der Mann ein Foto der Nachricht geteilt:

Gemischte Reaktionen im Netz

Übersetzt heißt die Nachricht: "Ich habe dein Auto angefahren, aber ich tue so, als würde ich meine Informationen aufschreiben, weil die Leute mich beobachten. Ich hoffe, du kannst es reparieren. Viel Glück."

Lesen Sie hier, was Unfallflucht ist und wie Sie sich richtig verhalten.

Die Nutzer auf Twitter reagieren gemischt. Manche nehmen es mit Humor und wandeln die Nachricht ein wenig ab, während andere sich über die Dreistigkeit des Unfallverursachers aufregen.

Ein Zettel an der Windschutzscheibe reicht nicht

Wer in Deutschland nach einem Unfall oder Parkrempler nur einen Zettel hinterlässt, macht sich strafbar. "So ein Zettel kann wegfliegen und ist daher nicht sicher genug, um den Geschädigten zu informieren", erklärt Jens Dötsch, Fachanwalt für Verkehrsrecht. Auch könne ein Zettel oder eine Visitenkarte von einer anderen Person entfernt werden. Wer sich auf einen Zettel verlässt, riskiere daher eine Strafanzeige wegen Fahrerflucht.

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anb

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