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VW T-Roc Cabrio: Die offene Versuchung

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Sie können sich kein SUV als Cabrio vorstellen? Der VW T-Roc könnte Ihre Meinung ändern.

Mit dem VW T-Roc Cabrio beschreitet Volkswagen Neuland: Es ist das erste Großserien-SUV mit umfassender Frischluftzufuhr für alle vier Insassen. So spektakulär waren die Anfänge der Wolfsburger nicht. Der Einstand verlangte von ihnen viel Durchhaltevermögen und ein dickes Fell gegenüber den Kommentaren.

VW T-Roc Cabrio: Die Anfänge waren schwer

Beim ersten Auftritt des offenen Golfs Ende der siebziger Jahre verglichen Spötter den dicken Überrollbügel mit einem Erdbeerkörbchen. Fans des offenen Viersitzers störte das nicht. Ein bisschen Dach darf sein. Hauptsache man sitzt entspannt an der Luft, umspielt von den Elementen. Bis 2016 wird das Golf-Cabrio gebaut. Dann erwischt es auch noch die offene Variante des Beetle, den Nachkömmling des legendären Käfer. Volle Cabrio-Abstinenz also bei Volkswagen? Nicht lange, dann kam die frohe Kunde aus Wolfsburg und VW liefert wieder. Allerdings nicht beim Golf. Geköpft wird stattdessen der VW T-Roc, die SUV-Alternative zum Golf. Stoffmütze – und fertig ist die neue Generation Frischluft.

Rotes T-Roc Cabriolet am Meet
Das Cabriolet misst insgesamt 4.268 mm in der Länge und 1.811 mm in der Breite. Damit ist das Fahrzeug 34 mm länger als der geschlossene T-Roc. © Volkswagen AG

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VW T-Roc: Stoffdach in zehn Sekunden offen

Geschwind öffnet und schließt das wintertaugliche Stoffdach per Knopfdruck in jeweils etwa zehn Sekunden. Die Nummer läuft auch während der Fahrt bis Tempo 30. Eine andere Nummer kann man dafür vergessen. Nämlich offenes Cruisen á la James Dean. Heißt: lässig einen Arm auf die Türkante legen. Geht nicht. Schuld ist die hohe Hüfte des VW T-Roc, mit der sich ein neues Cabrio-Feeling verbindet.

Zwei Türen schränken die Lust auf Vollbesetzung allerdings ein. Höchstens Kinder zwängen sich gerne nach hinten. Die können dort auch ordentlich sitzen. Horch, kommt was von draußen rein? Wenig, denn die Stoffhaube hält Windgeräusche weitgehend ab.

Eine Frau in einem gelben VW T-Roc Cabriolet beobachtet das schließende Stoffverdeck
Vollautomatisch und in sekundenschnelle öffnet und schließt das Stoffverdeck. © Volkswagen AG

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Viel Plastik, wenig Platz

Dagegen sorgen schlecht zu greifende Gurte und Hartplastik im Cockpit für wenig Begeisterung. Ein eingeschränktes Kofferraum-Volumen (der T-Roc fasst 280 Liter) ist bei Cabrios allerdings bauartbedingt.

Aufgeweckter Vierzylinder im VW T-Roc Cabrio

Mit dem aufgeweckten 1,5-Liter-Vierzylinder (150 PS) lassen sich alle Tempo-Vorlieben gut bedienen. Bei wenig Last machen zwei Zylinder Rast und bremsen dabei den Spritverbrauch. Auf 7,6 Liter pro 100 Kilometer summiert er sich im Schnitt nach zwei Testwochen. Auch sonst finden wir weit und breit keine Spielverderber am VW T-Roc Cabrio: leichtgängige und angenehm direkte Lenkung, straffes Fahrwerk mit genug Komfortreserven, automatisiertes Getriebe, das schnell die richtigen Schaltstufen findet.

Weißer VW T-Roc in einer Innenstadt
Das VW T-Roc Cabrio ist ein alltagstauglicher Begleiter mit Stil © Volkswagen AG

VW T-Roc Cabrio nur scheinbar unvereinbar

Die auf den ersten Blick scheinbar unvereinbare Mischung aus SUV und Cabrio geht also doch. Dazu bleibt der luftige Lifestyle-Kumpel preislich auf dem Boden: Ab 31.266 Euro verlangt der Volkswagenhändler für die offene Versuchung. (Manfred Gleißner) *24auto.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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