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Krokodil in Baugrube entdeckt – Polizei steht vor Rätsel

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Von: Katja Becher

Spaziergänger findet totes Krokodil in Baugrube
Spaziergänger findet totes Krokodil in Baugrube © Polizeipräsidium Konstanz

Villingen-Schwenningen - Einen ungewöhnlichen Fund machte ein Spaziergänger am Wochenende in einer Baugrube: Darin lag ein totes Tier. Jetzt sucht die Polizei den Besitzer.

Schock-Fund auf einer Baustelle in Villingen-Schwenningen (Baden-Württemberg): Ein Mann alarmierte am Sonntag gegen 11 Uhr die Polizei, nachdem sich ihm in einer Baugrube ein kurioses Bild geboten hatte. Mitten in der Baustelle lag ein rund ein Meter langes, totes Krokodil. Sofort machten sich Polizeibeamten auf den Weg, um den Fund zu untersuchen.

Schock-Fund in Baden-Württemberg: Spaziergänger entdeckt totes Krokodil in Baugrube

Wie HEIDELBERG24* berichtet, gibt es in Baden-Württemberg bisher tatsächlich keine gesetzliche Regelung zur Haltung von sogenannten „Gefahrentieren“. Laut Ordnungswidrigkeitsgesetz des Bundes ist deren Haltung jedoch dann strafbar, wenn sich „ein gefährliches Tier einer wildlebenden Art oder ein bösartiges Tier sich frei umherbewegen läßt“ oder „als Verantwortlicher für die Beaufsichtigung eines solchen Tieres es unterläßt, die nötigen Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, um Schäden durch das Tier zu verhüten.“

Wegen der Haltung eines gefährlichen Tiers droht dem Besitzer des Krokodils jedoch ohnehin keine Strafe – denn als Polizisten in Villingen-Schwenningen das tote Tier genauer untersuchten, stellten sie fest, dass es sich um ein ausgestopftes Exemplar handelte. Dieses wurde also nicht etwa nach seinem Tod „ausgesetzt“ - sondern von seinem unbekannten Besitzer wie Müll in der Baustelle entsorgt*, wie auch bw24.de berichtet.

Totes Krokodil in Baustelle: Polizei in Baden-Württemberg sucht nach Besitzer

Nach dem Krokodil-Fund sucht die Polizei nun nach Zeugen, die etwas beobachtet haben – und Hinweise auf den Besitzer geben könnten. Diese sollen sich telefonisch beim Polizeirevier Schwenningen unter 07720 8500-0 melden. Einen Schock-Moment erlebte erst kürzlich auch der Besitzer eines Tattoo-Studios in Heidelberg. Unbekannte warfen mehrere lebende Vogelspinnen in die Räumlichkeiten*– die Tierrettung musste anrücken, um die exotischen Insekten aus dem Laden zu retten. (kab) *HEIDELBERG24 und bw24.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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