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Baden-Württemberg: Nächste Öffnungs-Stufe – diese Lockerungen kommen 

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Baden-Württemberg - Das drittgrößte Bundesland hat seit dem 29. Mai eine 7-Tage-Inzidenz stabil unter dem Schwellenwert 50. Was das für mögliche Lockerungen bedeutet:

Die Landesregierung in Baden-Württemberg hat bereits am 13. Mai 2021 eine neue Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des tückischen wie tödlichen Coronavirus* beschlossen. Seit dem 14. Mai gilt in Baden-Württemberg in deren Corona-Verordnung ein Stufenplan, nach dem Einrichtungen und Aktivitäten schrittweise geöffnet werden können, wie HEIDELBERG24* berichtet. Dafür muss in Stadt- oder Landkreisen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen eine 7-Tage-Inzidenz von unter 100 vorliegen.

Bundesland\t\tBaden-Württemberg
LandeshauptstadtStuttgart
Fläche35.751,46 km²
Einwohnerzahl11.100.394 (Stand: 31. Dezember 2019)
MinisterpräsidentWinfried Kretschmann (Grüne)

Sinkt der Wert in den darauf folgenden 14 Tagen weiter, tritt die zweite Öffnungsstufe der Lockerungen in Kraft. Nach erneuten zwei Wochen mit sinkender Inzidenz folgt die dritte Stufe. Die Lockerungen treten nach Bekanntgabe durch die örtlichen Behörden - in der Regel das Gesundheitsamt - in Kraft. Seit dem 29. Mai nun hat das drittgrößte deutsche Bundesland (Inzidenz 42,9, Stand 31. Mai) eine 7-Tage-Inzidenz stabil unter dem Schwellenwert 50.

Die grundsätzlichen Regelungen der Corona-Verordnung in Baden-Württemberg.
Die grundsätzlichen Regelungen der Corona-Verordnung in Baden-Württemberg. © Land Baden-Württemberg

Ziel unserer Öffnung mit Augenmaß ist es, bei sinkenden Inzidenzen für weitgehend alle Branchen Perspektiven zu eröffnen, dabei das Pandemiegeschehen im Griff zu behalten und den Erfolg der Impfungen nicht zu gefährden. Daher sieht unser Stufenplan eine kontrollierte und schrittweise Öffnung vor“, so Landesgesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne).

Baden-Württemberg: Das gilt bei der ersten Öffnungsstufe

Bei einer 7-Tage-Inzidenz von unter 100 an fünf aufeinanderfolgenden Tage tritt die erste Öffnungsstufe in Kraft. Dadurch treten Lockerungen in Kraft, für die ein Hygienekonzept erarbeitet werden und eingehalten werden muss. Soweit nicht anders angegeben, ist die Anzahl der zeitgleich anwesenden Besucher, Teilnehmer oder Kunden auf eine Person je 20 angefangene Quadratmeter Veranstaltungs- bzw. Verkaufsfläche begrenzt.

Die Öffnungsschritte in Baden-Württemberg bei einer stabilen Inzidenz unter 100.
Die Öffnungsschritte in Baden-Württemberg bei einer stabilen Inzidenz unter 100. © Land Baden-Württemberg

Baden-Württemberg: Das gilt bei der zweiten Öffnungsstufe

Wenn nach der ersten Öffnungsstufe die 7-Tage-Inzidenz im jeweiligen Stadt- oder Landkreis in den folgenden 14 Tagen weiter sinkt, gelten weitere Lockerungen. Die Kontaktdaten von Kunden und Besuchern müssen digital oder analog dokumentiert werden. In Baden-Württemberg ist dieser Schwellenwert seit dem 18. Mai konstant unterschritten.

Die Öffnungsschritte in Baden-Württemberg bei einer stabilen Inzidenz unter 100.
Die Öffnungsschritte in Baden-Württemberg bei einer stabilen Inzidenz unter 100. © Land Baden-Württemberg

Baden-Württemberg: Diese zusätzlichen Freiheiten locken bei einer stabilen Inzidenz unter 50

Sinkt in einem Stadt- oder Landkreis die 7-Tage-Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen auf unter 50 gelten weitere Lockerungen:

Die Lockerungen bleiben jedoch nur so lange bestehen, bis die 7-Tage-Inzidenz wieder steigen sollte. Steigt der Wert an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 50, geht es zurück in Stufe 3. Zeichnet sich in einem Stadt- oder Landkreis über 14 aufeinanderfolgende Tage durchschnittlich eine steigende 7-Tage-Inzidenz ab, gelten wieder die Regelungen des vorherigen Öffnungsschritts. Beim kleinen Nachbarn Rheinland-Pfalz ist man schon einen Schritt weiter – dort greift ab Mittwoch (2. Juni) die dritte Öffnungsstufe. (pek) *HEIDELBERG24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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