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Corona-Notbremse in Baden-Württemberg: Das gilt jetzt für Schulen, Kontakte und Einzelhandel

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Baden-Württemberg - Die Landesregierung in Stuttgart setzt die „Bundes-Notbremse“ bereits ab Montag (19. April) um und hat ihre Corona-Verordnung angepasst. Das steht drin:

In ganz Baden-Württemberg gelten am Montag (19. April) verschärfte Maßnahmen zur Bekämpfung des tückischen Coronavirus. Die Landesregierung um Ministerpräsident Winfried Kretschmann (72, Grüne) hat dies am späten Samstagabend (17. April) in Stuttgart in einer mit heißer Nadel bestrickten Corona-Verordnung festgelegt. Damit werden die Beschlüsse der sogenannten „Bundes-Notbremse“ für Regionen mit hohen Inzidenzen über 100 bzw. 200 schon umgesetzt, bevor man sich in Bundestag und Bundesrat endlich handelseinig wird. Man wolle nicht erst auf Berlin warten, weil man jetzt handeln müsse, wie Baden-Württembergs Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) angekündigt hatte, wie HEIDELBERG24* berichtete.

BundeslandBaden-Württemberg
LandeshauptstadtStuttgart
Fläche35.751,46 km²
Einwohnerzahl11.100.394 (Stand: 31. Dezember 2019)
MinisterpräsidentWinfried Kretschmann (Grüne)

Zur Erinnerung: Die beschlossenen Regelungen müssen umgesetzt werden, sobald eine Stadt oder ein Landkreis an drei Tagen hintereinander eine Inzidenz über 100 aufweist. Bei Schulen und Kitas greifen zudem zusätzliche Verschärfungen bei einem Inzdenz-Wert von über 200. Doch was heißt das alles für die einzelnen Lebensbereiche? Diese Auflistung soll Dir einen Überblick verschaffen, was wann möglich ist und was nicht erlaubt ist.

Corona-Notbremse in Baden-Württemberg: Die Maßnahmen bei einer Inzidenz von über 100

Sollte das Notbremse-Gesetz der Bundesregierung verabschiedet werden, dann wären auch einige Regionen in Nordhessen von der dann geltenden Ausgangssperre betroffen. (Symbolbild)
In Baden-Württemberg greift die „Corona-Notbremse“ schon ab 19. April. (Symbolbild) © Imago

Corona-Notbremse in Baden-Württemberg: Die Maßnahmen bei einer Inzidenz von über 200

Corona-Notbremse in Baden-Württemberg: Diese Lockerungen stehen in der neuen Verordnung

Übrigens: Aktuell haben in Baden-Württemberg 38 der insgesamt 44 Stadt- und Landkreise (Stand: 17. April) eine 7-Tage-Inzidenz von über 100 – zehn davon sogar über 200. Unrühmlicher Spitzenreiter ist der Landkreis Schwäbisch-Hall (285,1) vor dem Landkreis Heilbronn (270,6) und der Stadt Heilbronn (269,4). Am wenigsten Sorgen hat man derzeit ganz im Süden in der Stadt Freiburg (70,1). Und auch die Stadt Heidelberg steht mit einer Inzidenz von 86,7 relativ gut da. (pek) *HEIDELBERG24 ist ein Angebot von Ippen.Media.

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