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Baden-Württemberg: Horror-Fund an Bahnhof – Toter Hund in Sporttasche entsorgt

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Von: Daniel Hagen

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An einem Bahnhof wird ein toter Hund in einer Tasche gefunden. (Symbolfoto) © Federico Gambarini/dpa

Baden-Württemberg - Die Bundespolizei macht am Bahnhof von Radolfzell eine grausame Entdeckung. Jemand hat einen toten und verwahrlosten Hund in einer Tasche zurückgelassen.

Tagtäglich muss sich die Bundespolizei an Bahnhöfen der Republik um die Einhaltung von Recht und Ordnung kümmern. Dabei bekommen die Beamten einiges Schlimmes zu sehen – doch so mancher Anblick ist glücklicherweise nicht alltäglich. Ein solcher bietet sich den Polizisten im Dorf Böhringen ganz weit im Süden von Baden-Württemberg*. Am dortigen Bahnhof findet die Polizei einen toten Hund in einer Tasche. Vom Besitzer fehlt jede Spur. Das Tier scheint zudem in schlechten Zuständen gelebt zu haben. Was bislang zu dem Fall bekannt ist, verrät HEIDELBERG24*.

NameRadolfzell am Bodensee
Fläche58,58 km²
Bevölkerung30.343 (31. Dez. 2008)
OberbügermeisterSimon Gröger (parteilos)

Baden-Württemberg: Bundespolizei findet toten Hund in Tasche

Das beschauliche Dorf Böhringen liegt unmittelbar an der Stadt Radolfzell und damit nur einen Steinwurf entfernt vom Bodensee. Um schneller dorthin zu kommen, sind beide Orte durch Bahnhöfe verbunden. Einer davon wird am Donnerstag (13. Januar) zum Schauplatz eines unschönen Fundes. „Die Bundespolizei alarmierte uns heute zum Bahnhof nach Böhringen - Radolfzell. Dort wurde ein toter Hund in einer Sporttasche aufgefunden. Das Tier ist gechipt aber nicht registriert“, schreibt die Tierrettung LV Südbaden e.V. auf Facebook.

Anbei ist ein Foto des toten Hundes zu sehen, wie er lieblos in der Tasche beseitigt worden ist. Wie Bernd Metzger, Leiter der Tierrettung Südbaden, der Bild erklärt, sei der Chihuahua noch nicht lange tot gewesen, als er gefunden wurde. „Das Tier lag auf einem Woll-Pulli und einem selbst gestrickten, grauen Mäntelchen“, ergänzt der 43-Jährige. Es könnte also sein, dass es dem Vierbeiner einmal gut in seiner Familie gegangen ist.

Der Zustand bei seinem Fund lässt aber darauf schließen, dass die Liebe zum Schluss nachgelassen hat. „Der Hund war nicht mehr gut gehalten. Die Krallen waren zu lang, das Tier eher verwahrlost.“ Die Tierrettung und die Bundespolizei versuchen nun, den Besitzer des Hundes ausfindig zu machen. Vor kurzem müssen die Beamten auch in Rheinland-Pfalz* eingreifen, als Kinder einen Zug bewerfen – mit Gummibärchen*. (dh) HEIDELBERG24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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