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Zu viele Vorfälle an Silvester! Polizeigewerkschaft in BW fordert Böllerverbot

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Von: Fabienne Schimbeno

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Baden-Württemberg - Weil in der Nacht auf den 1. Januar 2023 zu viele Einsatzkräfte mit Feuerwerkskörpern angegriffen worden sind, fordert die Polizeigewerkschaft nun ein Böllerverbot. Die konkreten Worte:

Es war eine ereignisreiche Nacht! Am 31. Dezember 2022 feierten unzählige Menschen in Baden-Württemberg in das neue Jahr. Tausende von Menschen waren auf der Straße. Dabei blieben auch Einsatzkräfte nicht unbeschädigt, wie HEIDELBERG24 berichtet.

Polizeigewerkschaft in BW fordert Böllerverbot: „Man kommt nicht vorbei“

Es war eine Nacht, die vermutlich viele herbeigesehnt hatten. Am 31. Dezember 2022 verabschiedet sich das alte Jahr ein für alle Mal und ein neues, mit vielen neuen Herausforderungen und Aufgaben wartet. In Mannheim und Heidelberg etwa meldet die Polizei zahlreiche Einsätze: „Dreimal so viele Einsatzkräfte“ wie an normalen Wochenenden waren in der Silvesternacht in der Region vor Ort, heißt es.

Weil sowohl die Polizei als auch Einsatzkräfte der Feuerwehr in der Silvesternacht in Baden-Württemberg Angriffen mit Feuerwerkskörpern und Raketen ausgesetzt waren, fordert die Polizeigewerkschaft in Baden-Württemberg nun ein Böllerverbot: „Man kommt an einem Böllerverbot nicht vorbei“, sagt der Landesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft Baden-Württemberg laut Deutscher Presse-Agentur (DPA) am Montag (2. Januar). Er sehe momentan kein besseres Mittel gegen die angespannte Gesamtlage an Silvester, heißt es. Zentral organisiertes Feuerwerk sei jedoch in Ordnung, so die Meldung der dpa.

Silvester in Heidelberg
In Heidelberg wurde das neue Jahr mit einem großen Feuerwerk eingeläutet. © HEIDELBERG24/PR-Video, Priebe

Böllerverbot in Baden-Württemberg? Polizeigewerkschaft mit klaren Worten

Nach Polizeiangaben wurden in Mannheim und Kehl sowohl Polizei- als auch Feuerwehrleute in der Nacht des Jahreswechsels gezielt mit Feuerwerkskörpern beschossen und verletzt. Man dürfe nun nicht zur Tagesordnung übergehen, betonte Kusterer laut Deutscher Presse-Agentur. In Ludwigshafen und Rheinland-Pfalz soll die Lage an Silvester dagegen entspannt geblieben sein: Die Polizei zog hier eine positive Bilanz. (fas mit dpa)

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