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Tragischer Unfall in BW: Arbeiter stirbt nach Sturz in Gülle-Grube

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Von: Teresa Knoll

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Werbach - Bei Arbeiten an einer Güllegrube steigt ein Mann auf seinen Lkw und stürzt hinab. Im Krankenhaus verstirbt er. Die Polizei ermittelt.

Ein tragischer Unfall ereignet sich in Baden-Württemberg: In einer gemeinsamen Pressemitteilung berichten die Staatsanwaltschaft Mosbach und das Polizeipräsidium Heilbronn von einem Arbeiter, der in Werbach eine Güllegrube leeren soll. Dabei fällt er jedoch vom Tanklaster und verletzt sich schwer. Am Abend verstirbt er. Zuvor war ein anderer Mann bei der gleichen Arbeit vom Lkw gestürzt. Die Polizei ermittelt.

Unfall in BW: Arbeiter fällt in Güllegrube und stirbt im Krankenhaus

Ein 55-jähriger Arbeiter hat am Donnerstagmorgen den Auftrag, die Güllegrube eines landwirtschaftlichen Betriebs in Werbach zu entleeren. Dabei wird die Gülle gegen 8 Uhr aus einer Grube in ein Tanklastfahrzeug gepumpt. Während er die Arbeiten durchführt, besteigt der Arbeiter das Tanklastfahrzeug, um den Füllstand zu überprüfen.

Ein Arbeiter fällt bei Gülle-Arbeiten von seinem Lkw (Symbolfoto)
Ein Arbeiter fällt bei Gülle-Arbeiten von seinem Lkw (Symbolfoto) © dpa/Ingo Wagner/Philipp von Ditfurth; Headline24 Montage

Vermutlich wird der 55-Jährige dabei von einer konzentrierten Wolke an Güllegasen getroffen. Er stürzt vom Tanklastfahrzeug, als er gerade davon absteigen will. Hierbei verletzt er sich so schwer, dass er mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden muss. Dort verstirbt er noch am selben Abend. Ein weiterer tragischer Arbeitsunfall: Bei Bauarbeiten in Mannheim wird ein Mann unter einer Mauer begraben.

Arbeiter fällt in Güllegrube in BW: Kurz zuvor ein ähnlicher Unfall

Etwa eine halbe Stunde vorher passiert einem 56-Jährigen Arbeiter etwas Ähnliches: Er steigt auf den Tank seines Lkw. Dabei befindet er sich in der Nähe der Güllegase. Er wird ohnmächtig und stürzt von seinem Tanklaster. Bei dem Sturz zieht sich der Arbeiter eine Kopfplatzwunde zu, weshalb er ins Krankenhaus gebracht werden muss. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Mosbach und des Kriminalkommissariats Tauberbischofsheim zur Ursache dauern an. (pol/resa)

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