Kommt der Knallhart-Lockdown?

baldiges Pandemie-Ende? Experte sieht große Chance! unter einer Bedingung

Politiker Karl Lauterbach sieht die Möglichkeit, endlich eine Wende im Kampf gegen das Coronavirus zu erreichen.

Seit heute greift in Baden-Württemberg eine neue Corona-Verordnung*. Unter anderem beinhaltet sie jetzt wieder eine landesweite Ausgangssperre zwischen 21 und 5 Uhr. Damit greift das Land der bundesweiten Lösung vor. Bei vielen kommt allmählich die Frage auf, wie das weitergehen soll und ob das ständige Auf-und-Zu überhaupt etwas bringt oder, ob genau das jetzt unser Leben ist; von Lockdown zu Lockdown. echo24.de* berichtet, dass SPD-Politiker Karl Lauterbach twitterte, dass er davon ausgehe, dass mit einem harten Lockdown bis Ende Mai die Wende im Kampf gegen das Coronavirus kommen könnte.

Lockdown bis Ende Mai? Lauterbach sieht mögliche Wende im Corona-Kampf

Schülerinnen und Schüler müssen ab heute wieder mit Änderungen* zurechtkommen - wenn sie überhaupt Präsenzunterricht haben. Auch beim Friseur gelten schon wieder andere Auflagen. Sehnsüchtig blicken viele auf Länder, die Stück für Stück zur Normalität zurückkehren, die wir seit mittlerweile über einem Jahr vermissen.

Israel scheint im Kampf gegen das Coronavirus zum Vorreiter zu werden. Ein Großteil der dortigen Bevölkerung ist geimpft und ein normales Leben ist wieder denkbar, findet vielerorts sogar wieder statt. Politiker Karl Lauterbach twittert am Wochenende eine Grafik, die deutlich zeigt, dass die Covid-Impfungen sowohl die Fallzahlen als auch die Sterblichkeitsrate in Israel massiv gesenkt haben - vor allem ab dem Zeitpunkt, ab welchen die Hälfte der Bevölkerung die Erstimpfung erhalten hatte. Mit der Zweitimpfung der Menschen gingen die Neuinfektionen immer mehr gegen Null.

Und was kann die deutsche Regierung daraus lernen und sich abschauen? Ende Mai sollte es in Deutschland so weit sein, dass die Hälfte der Bürger die erste Impfung gegen das Coronavirus erhalten hat - davon ausgehend, dass die Impfungen wie berechnet vorangehen. Also noch sechs Wochen bis zum Knackpunkt. Lauterbach sieht darin eine enorme Chance. Er twittert: „Es gibt jetzt Möglichkeit, in nächsten sechs Wochen noch einmal weit über 10.000 Menschen meist im Alter 40-60 Jahren zu retten, mit letztem strengen Lockdown. Oder wir sind dafür nicht bereit, weil es uns die Einschränkungen 10.000 Tote nicht wert sind. Dann hätten wir versagt.“

Die Impfkampagne in Deutschland gegen das Coronavirus hatte Ende 2020 begonnen.

Mehr Impfungen - weniger Sterbefälle: Coronavirus bald unter Kontrolle?

Er möchte also mit einem strengen Lockdown die Zeit „sichern“ bis mehr Menschen ihren Erstimpfung bekommen haben. Seinen Politiker-Kollegen wirft Lauterbach vor, dass viele von ihnen sich scheuten, sich konkret mit den Zahlen der zu erwartenden Opfer auseinanderzusetzen, die ein softer Lockdown zur Folge haben könne. Man müsse sich für diejenigen einsetzen, die unter den Folgen einer Covid-Erkrankung leiden müssten oder gar daran sterben.

Viel Hoffnung liegt damit auf dem Fortschritt der Impfungen in Deutschland. Allerdings sind auch viele Menschen misstrauisch. Denn: Bei dem Corona-Impfstoff von AstraZeneca gibt es immer wieder schwere Nebenwirkungen. Jetzt haben Forscher eine Vermutung, woher die Hirnvenenthrombosen kommen*. Aber nicht nur AstraZeneca sorgt für Schlagzeilen. Der Impfstoff von Biontech/Pfizer wird in der Europäischen Union besonders oft geimpft. Allerdings könnten mehr Impfungen nötig sein als bislang angenommen*. *echo24.de ist Teil von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Michael Kappeler

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