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Coronavirus Baden-Württemberg: Zahlen immer schlechter – bald Impfpflicht?

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Von: Melissa Sperber, Julia Thielen, Jason Blaschke, Lisa Klein, Julia Cuprakowa

Das Coronavirus beschäftigt Baden-Württemberg weiter. Die aktuellen Zahlen und Entwicklungen gibt es in unserem Corona-Ticker auf einen Blick.

An dieser Stelle beenden wir unsere Berichterstattung in diesem Artikel.

In unserem neuen Coronavirus-Ticker für Baden-Württemberg* informieren wir Sie ab dem 26. Juli über die aktuellen Entwicklungen. Dort gibt es alle Zahlen in der Übersicht und zum Nachlesen.

Seit Ausbruch des Coronavirus berichtet echo24.de* täglich und zuverlässig über alle aktuellen Zahlen für Baden-Württemberg. Alle Daten beruhen auf den Angaben des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg (LGA). Die Entwicklungen rund um Covid-19 gibt es ab dem 5. Juli in diesem Artikel. Alle vorherigen Entwicklungen bis zum 4. Juli zum Nachlesen finden Sie in dem vorherigen Coronavirus-Ticker für Baden-Württemberg* im Überblick.

Coronavirus Baden-Württemberg: Inzidenz steigt – erster Landkreis vor 35er-Marke

Update, 25. Juli: Auch heute gibt es eher weniger erfreuliche Nachrichten, denn die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg ist erneut gestiegen: von 12,2 auf 12,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Insgesamt 63 neue Coronafälle kamen in den letzten 24 Stunden laut Landesgesundheitsministerium dazu. Noch liegen alle baden-württembergischen Land- und Stadtkreise unter der kritischen 35er-Marke – doch der Hohenlohekreis könnte diese Grenze schon bald überschreiten, die Inzidenz liegt in dem Landkreis am Sonntag bei 32,0.

Angesichts der steigenden Inzidenzen in Baden-Württemberg appelliert Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) eindringlich, dass sich jeder nach Möglichkeit impfen lassen soll. Sollte die Impfbereitschaft weiter sinken, kann Kretschmann „eine Impfpflicht nicht ausschließen“.

Landkreis Heilbronn7,5
Stadtkreis Heilbronn16,6
Hohenlohekreis32,0
Landkreis Ludwigsburg9,4
Landkreis Schwäbisch Hall1,5
Stadtkreis Stuttgart19,8

Nicht nur in Baden-Württemberg und Deutschland steigt die Zahl der Infizierten, sondern auch im Ausland. Seit heute sind die Niederlande und Spanien Hochinzidenzgebiete, inklusive der Balearen und den Kanaren. Auch Dänemark gilt seit heute als Risikogebiet.

Coronavirus Baden-Württemberg: Hotspots nähern sich kritischem Inzidenzwert

Update, 24. Juli: Seit Anfang Juli bereits ist das Coronavirus in Deutschland wieder auf dem Vormarsch. Während Experten noch streiten, ob die vierte Welle erst droht oder wir schon mittendrin sind, steigen die Fallzahlen auch in Baden-Württemberg wieder deutlich an. 219 Neuinfektionen vermeldet das Landesgesundheitsamt in seinem heutigen Tagesbericht. Insgesamt wurden mittlerweile nachweislich 504.243 Corona-Infektionen registriert. Die landesweite 7-Tages-Inzidenz stieg leicht auf 12,2 (11,8 am Vortag).

Noch liegen alle Stadt- und Landkreise unter der Grenze von 35 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohnern binnen 7 Tagen. Noch. Denn mit einer Inzidenz von 31,0 weist der Main-Tauber-Kreis aktuell den höchsten Wert in Baden-Württemberg auf - und kommt der Marke damit wieder gefährlich nah. Auch der Hohenlohekreis (29,3) und die Stadt Ulm (26,8) sind nicht mehr allzu weit entfernt und sind dadurch die Hotspots im Südwesten. Immerhin: Insgesamt 16 Kreise liegen derzeit sogar noch unter der Grenze der 10er-Inzidenz.

Coronavirus Baden-Württemberg: Delta-Variante weiter auf dem Vormarsch

Update, 23. Juli: Laut täglichem Bericht des Landesgesundheitsamtes ist die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg weiter gestiegen: von 11,4 auf 11,8 – insgesamt 231 Neuinfektionen sind dazugekommen. Aktuell liegen nur noch 19 der 44 baden-württembergischen Land- und Stadtkreise unter der Grenze von zehn Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner – dafür allerdings noch alle unter der 35er-Marke.

Der Anteil der Delta-Variante bei den Neuinfektionen liegt inzwischen bei 81,5 Prozent – was auch mit ein Grund sein könnte, warum die Inzidenzen steigen. Denn die zuerst in Indien entdeckte Variante des Coronavirus ist ansteckender als das „Ursprungsvirus“.

Aber nicht nur in Deutschland, sondern auch in beliebten Urlaubsländern der Deutschen steigt die 7-Tage-Inzidenz. Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat heute aufgrund der hohen Inzidenzen Spanien, inklusive den Balearen und Kanaren, sowie die Niederlande als Hochinzidenzgebiete eingestuft*. Somit gelten fortan strengere Auflagen für Reiserückkehrer aus diesen Urlaubsländern.

Coronavirus Baden-Württemberg: Erneuter Inzidenz-Anstieg

Update, 22. Juli: Die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg steigt weiter an. Am heutigen Donnerstag liegt sie bei 11,4 Corona-Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche, wie das Landesgesundheitsamt am Abend mitteilte. Am Mittwoch lag der Wert noch bei 10,4. Unter den 44 Stadt- und Landkreisen in Baden-Württemberg ist die Inzidenz mit 26,0 in Ulm am höchsten.

Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen im Südwesten seit Beginn der Pandemie stieg, laut Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg, um 281 auf 503.793. Außerdem sind weitere 10 Menschen an einer Infektion mit dem Coronavirus oder im Zusammenhang damit gestorben, wie die Behörde mitteilte. Als genesen gelten geschätzt 491.040 Personen - ein Plus von 125.

Coronavirus Baden-Württemberg: Inzidenz überschreitet Knackpunkt

Update, 21. Juli: Baden-Württemberg hat am heutigen Mittwoch einen wichtigen Grenzwert der 7-Tage-Inzidenz überschritten. Erstmals lag diese wieder bei über 10 (10,4). Insgesamt liegen nun wieder 20 Stadt- und Landkreise bei einer Inzidenz zwischen 10 und 35. Den höchsten Wert hat der Stadtkreis Ulm (25,2), den niedrigsten meldet das Landesgesundheitsamt für den Neckar-Odenwald-Kreis (0,7).

Vielerorts greift nun wieder eine andere der in der aktuellen Corona-Verordnung für Baden-Württemberg festgelegten Öffnungsstufen. Schuld am erneuten Vormarsch des Coronavirus dürfte die sich weiter ausbreitende Delta-Variante sein. Die erstmals in Indien festgestellte Mutation gilt als äußerst ansteckend. Mehr als 70 Prozent der auf besorgniserregende Varianten getesteten Positivproben sind mittlerweile auf Delta zurückzuführen.

Coronavirus Baden-Württemberg: Immer mehr Menschen vollständig geimpft

Update, 20. Juli: Im Vergleich zu gestern ist die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg leicht von 9,5 auf 9,6 angestiegen. Einen deutlich höheren Anstieg gibt es bei der Impfquote zu verzeichnen. Fast 70 Prozent aller Impfwilligen im Südwesten haben laut LGA mittlerweile ihre Erstimpfung bekommen. Stolze 55,7 Prozent der Menschen in Baden-Württemberg sind bereits vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Das sind 9,5 Prozent mehr Menschen als noch vor einer Woche.

Gerade im Hinblick auf die steigenden Infektionszahlen raten Experten zur Corona-Impfung. Nur wenn ein Großteil der Bevölkerung geimpft oder genesen ist, wird sie sogenannte Herdenimmunität in Deutschland erreicht und strenge Maßnahmen wie ein erneuter Lockdown könnten verhindert werden. Fast alle Regionen in Baden-Württemberg melden im Schnitt steigende Inzidenzwerte. So mancher Stadt- und Landkreis ist schon über der 20er-Marke – siehe Update vom 19. Juli 2021.

Coronavirus Baden-Württemberg: Inzidenz sinkt erstmals seit einer Woche

Update, 19. Juli: Erstmals seit einer Woche ist die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg wieder leicht gesunken. Landesweit liegt der Wert, der bislang zur Einordnung des Infektionsgeschehens in der Corona-Pandemie herangezogen wurde, bei 9,5. Am Sonntag hatte das Landesgesundheitsamt die Inzidenz noch mit 9,9 angegeben. Allerdings sind die Fallzahlen am Wochenende und auch montags oft niedriger, weil weniger getestet wird und weniger Daten übermittelt werden.

im Vergleich zur Vorwoche blieb die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg auf einem ähnlich niedrigen Niveau. 67 Fälle waren es am vergangenen Montag, heute vermeldet das LGA 68 neue Infektionen. Insgesamt haben sich im Südwesten nun mindestens 502.979 Menschen mit Corona angesteckt. Die höchste Inzidenz hat derzeit der Landkreis Heidenheim mit 24,1 - gefolgt von Stuttgart (21,2) und Freiburg (20,8).

Coronavirus Baden-Württemberg: Inzidenz steigt – so viele Intensivbetten sind belegt

Update, 18. Juli: Baden-Württemberg steht mit einer Inzidenz von 9,9 kurz vor der 10er Marke. Bewegen sich die Werte drei Tage darüber, treten Verschärfungen nach dem 4-Stufen-Plan in Kraft. Zum Beispiel sind dann Treffen nur noch mit 4 Haushalten mit max. 15 Personen erlaubt. Außerdem gibt es Einschränkungen bei privaten und öffentlichen Veranstaltungen, was die Personenanzahl betrifft. Laut Daten des DIVI-Intensivregister sind am 18. Juli, um 16 Uhr 50 Corona-Patienten in Baden-Württemberg auf der Intensivstation in Behandlung. 31 werden invasiv beatmet. Ingesamt sind 1.909 von 2.314 Intensivbetten belegt, das sind rund 82,5 Prozent.

Coronavirus Baden-Württemberg: So viele Menschen sind vollständig geimpft

Update, 17. Juli: Die 7-Tage-Inzidenz von Baden-Württemberg nähert sich der 10er-Marke immer weiter an. Gestern meldete das LGA einen Wert von 8,9 – heute beträgt der Inzidenzwert schon 9,7. Der Trend der langsam steigenden Inzidenz spiegelt sich auch in den Werten der einzelnen Stadt- und Landkreise von Baden-Württemberg wider. Zwar steigt die Inzidenz in fast allen Regionen immer nur minimal an, aber dafür eben fast überall.

Ein Phänomen, das in erster Linie auf die sich ausbreitenden Delta-Variante des Coronavirus zurückzuführen ist. Stand 17. Juli gibt es in Baden-Württemberg laut LGA 1.447 bestätigte Fälle der Mutation, Tendenz steigend. Hoffnung macht die Zahl der Geimpften im Südwesten. Mehr als 65 Prozent haben schon eine Erstimpfung bekommen. Stolze 53,8 Prozent sind sogar schon vollständig gegen das Coronavirus geimpft, heißt es im Tagesbericht des LGA an die Redaktion.

Update, 16. Juli: 8,9 - die 7-Tage-Inzidenz für Baden-Württemberg rückt langsam aber sicher wieder auf die Marke von 10 Infektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen zu. Doch weiterhin halten sich die meisten Stadt- und Landkreise wacker. Die allermeisten bleiben unter einem Wert von 20 - nur der Stadtkreis Ulm (25,2), die Stadt Karlsruhe (22,4) und der Landkreis Heidenheim (24,1) liegen darüber.

Derweil berät das Sozialministerium Baden-Württemberg über Erleichterungen der Corona-Maßnahmen für geimpfte Bürger und im Gegenzug verschärfte Regeln für Ungeimpfte*. Mit diesen Regelungen will der Südwesten die ins Stocken geratene Impfkampagne wieder ankurbeln und die besonders ansteckende Delta-Variante des Coronavirus in Grenzen halten.

Coronavirus Baden-Württemberg: Inzidenz wieder leicht gestiegen - trotzdem eine erfreuliche Nachricht

Update, 15. Juli: Erneut ist die 7-Tage-Inzidenz für Baden-Württemberg wieder leicht angestiegen - um einen Prozentpunkt auf 8,2. Schuld daran ist mit Sicherheit auch ein Corona-Ausbruch in einem Karlsruher Club*, bei dem eine Reiserückkehrerin von Mallorca einen Hotspot mit mindestens 49 infizierten Gästen ausgelöst hatte. Die Karlsruher Inzidenz ist die zweithöchste in ganz Baden-Württemberg und liegt derzeit bei 20,5. Mehr Infektionsfälle hat nur der Stadtkreis Ulm mit einem Wert von 26,0.

Dennoch bleiben die 7-Tage-Inzidenzen weiterhin in allen Stadt- und Landkreisen Baden-Württemberg deutlich unter der Marke von 35. Wird diese überschritten, so drohen wieder strengere Anti-Corona-Maßnahmen. In der Region um Heilbronn schleichen einige Regionen um die Inzidenzstufe 2 herum. Der Hohenlohekreis liegt heute bei einem Wert von 11,5. Bleibt die Marke von 10 nun drei Tage lang überschritten, so gibt es erste leichte Verschärfungen der Corona-Regeln.

Coronavirus Baden-Württemberg: Alle Einschränkungen sollen bald wegfallen

Update, 14. Juli: Die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg stieg zuletzt immer wieder an. Für Mittwoch, 14. Juli, meldet das LGA einen Wert von 8,1, gestern hatte die Inzidenz noch bei 7,2 gelegen. Die Städte Ulm und Karlsruhe sowie der Landkreis Heidenheim melden sogar schon Inzidenzwerte über der 20er-Marke. Zur Erinnerung: Ab einer 7-Tage-Inzidenz von über 35 werden die Corona-Maßnahmen in der betroffenen Region verschärft.

Trotzdem sollen von Anfang September an alle Corona-Einschränkungen in Baden-Württemberg wegfallen* und alle Grundrechte zurückgegeben werden. Das geht aus Plänen des Sozialministeriums von Baden-Württemberg hervor, über die echo24.de* aktuell ausführlich berichtet. Grund für die geplanten Maßnahmen ist die Tatsache, dass immer mehr Menschen in Baden-Württemberg vollständig gegen das Coronavirus geimpft sind.

Coronavirus Baden-Württemberg: Inzidenz gestiegen - Mehr Infizierte als Genesene

Update, 13. Juli: Die Sieben-Tage-Inzidenz für die Ansteckung mit dem Coronavirus bleibt auf niedrigem Niveau. Am heutigen Tag liegt sie bei 7,2, wie das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg mitteilte. Gleichzeitig seien 222 neue Corona-Fälle und 3 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus verzeichnet worden.

Damit stieg die Zahl der bestätigten Infektionsfälle auf 502.095. Insgesamt starben 10.323 Menschen im Zusammenhang mit dem Virus. Dagegen halten jedoch 490.025 Personen, die sich bereits erfolgreich von einer Corona-Infektion erholt haben. Das sind 98 Menschen mehr als noch gestern.

Laut LGA scheint die landesweite 7-Tage-Inzidenz langsam wieder nach oben zu klettern, bleibt aber weiterhin vergleichsmäßig niedrig. Beunruhigend ist außerdem, dass sich wieder mehr Menschen mit dem Virus infiziert haben, als genesen sind.

Coronavirus Baden-Württemberg: Inzidenz gestiegen – so ist die Lage auf den Intensivstationen

Update, 12. Juli: Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen im Südwesten seit Beginn der Pandemie stieg den Angaben zufolge um 67 auf 501.873. Wie das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg heute mitteilte, sind 10.320 Menschen inzwischen an einer Infektion mit dem Coronavirus oder im Zusammenhang damit gestorben. Das waren drei mehr als am Vortag. Als genesen gelten geschätzt 489.927 Infizierte.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Landesweite Inzidenz leicht gestiegen

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg stieg leicht von 6,4 auf 6,5. Das heißt: Im Schnitt wurden je 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen Woche 6,5 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. Im Main-Tauber-Kreis gab es den Angaben nach gar keinen neuen Nachweis binnen sieben Tagen. Mit 19,7 war der Wert hingegen in der Stadt Ulm landesweit am höchsten.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Inzidenz leicht gestiegen - Jedes fünfte Intensivbett frei

Die Debatte über weitere Kriterien für Corona-Maßnahmen als die Inzidenz - etwa die Auslastung der Krankenhäuser - läuft. Da sind diese Zahlen interessant: Nach Angaben des Landesgesundheitsamts waren am Montag fast 20 Prozent der betreibbaren 2.371 Intensivbetten frei - also gut 450. Das teilte die Behörde am Abend in Stuttgart unter Berufung auf das sogenannte Intensivregister der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) mit.

Solche Betten werden aber nicht nur für Covid-19-Patienten mit schweren Verläufen gebraucht, sondern ebenso für Menschen mit anderen gravierenden Erkrankungen. Den Daten zufolge sind derzeit 57 Covid-19-Erkrankte in Baden-Württemberg in intensivmedizinischer Behandlung, davon werden 36 künstlich beatmet.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Inzidenz ist nicht weiter gestiegen

Update, 11. Juli: Die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg ist diesmal nicht weiter gestiegen. Obwohl heute 42 neue Corona-Infektionen dem Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg übermittelt wurden, ist die Inzidenz von 6,5 minimal auf 6,4 gesunken. In den vergangenen sieben Tagen wurden im Südwesten insgesamt 715 Neuinfektionen gemeldet.

Der erste Landkreis in Baden-Württemberg hat nun eine Inzidenz von 0,0: der Landkreis Main-Tauber-Kreis. Ebenfalls sehr niedrige Inzidenzen mit einer null vor dem Komma haben der Landkreis Calw (0,6) und der Landkreis Zollernalbkreis (0,5). Aktuell liegen zehn der 44 Stadt- und Landkreise im Südwesten über dem Grenzwert von zehn Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner – einige davon nur sehr knapp, der Rest liegt darunter. Die höchste Inzidenz mit 20,5 hat aktuell der Stadtkreis Ulm.

Angesichts der steigenden Impfquote und Impfstoffverfügbarkeit fordern nun Politiker weitere Lockerungen von Corona-Regeln* und einen „geordneten Ausstieg aus Sonderregelungen in der Corona-Pandemie“. Gesundheitsexperte Karl Lauterbach (SPD) warnt allerdings vor zu vielen voreiligen Öffnungen. Vor allem angesichts der sich immer weiter ausbreitenden Delta-Variante und mit Blick auf die Reiserückkehrer zum Ende der Sommerferien.

Coronavirus Baden-Württemberg: Nicht nur im Südwesten steigt die Inzidenz

Update, 10. Juli: Noch nicht so rasant wie in manchen Urlaubsländern, aber dennoch stetig beginnt die Inzidenz in Baden-Württemberg wieder zu steigen. Am Samstag meldet das Landesgesundheitsamt für den Südwesten 43 Corona-Neuinfektionen – womit Baden-Württemberg nun eine Inzidenz von 6,5 hat, am Vortag lag diese noch bei 6,0.

Besorgniserregend: Der Anteil der Delta-Variante in Baden-Württemberg ist gestiegen. Im Zeitraum vom 27. Juni bis heute (10. Juli) beträgt der Anteil der zuerst in Indien entdeckten Mutation des Coronavirus inzwischen 40,84 Prozent – in dem Zeitraum vom 19. Juni bis 2. Juli lag dieser Anteil laut Landesgesundheitsamt noch bei 25,13 Prozent.

Deutlich gravierender ist das Infektionsgeschehen aktuell in Spanien. Die Bundesregierung hat das beliebte Urlaubsziel der Deutschen am Freitag (9. Juli) als Risikogebiet erklärt – inklusive Mallorca und den Kanaren*. Zypern wurde sogar als Hochinzidenzgebiet eingestuft, womit es nun in Europa mit Portugal, Großbritannien und Russland bereits vier Hochinzidenzgebiete (7-Tage-Inzidenz von über 200) gibt. Die Regierung warnt ausdrücklich vor Reisen in diese Gebiete, vor allem aufgrund der Delta-Variante, welche sich rasant ausbreitet – ein Reise-Verbot gibt es aber nicht.

Coronavirus Baden-Württemberg: Delta-Variante breitet sich weiter aus

Update, 9. Juli: Die Zahl der Coronavirus-Neuinfektionen in Baden-Württemberg ist weiterhin niedrig. Zwar ist die 7-Tage-Inzidenz im Vergleich zu gestern leicht auf 6,0 gestiegen, der Wert liegt aber immer noch unter der Marke von zehn. Sehr Erfreulich ist die Entwicklung im Stadtkreis Heilbronn. Die Region meldete in der Vergangenheit fast die höchsten Inzidenzwerte in ganz Baden-Württemberg. Stand 9. Juli beträgt der Wert erfreuliche 3,9, gestern meldete das LGA noch eine Inzidenz von 7,1 im Stadtkreis.

Coronavirus Baden-Württemberg: Inzidenz stabil – eine Zahl macht Sorgen

Sorge macht die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg, die sich mit der Delta-Variante des Coronavirus infiziert haben. Stand 9. Juli geht das LGA davon aus, dass es im Land 895 bestätigte Fälle gibt, weitere 273 sind im Bericht des LGA als „mögliche Fälle“ angegeben. Wie in allen anderen Bundesländern auch steigt die Zahl der Delta-Infizierten in Baden-Württemberg im Schnitt an. Hoffnung macht die Impfkampagne, die zuletzt aber immer wieder ins Stocken kam.

Update vom 8. Juli: Die 7-Tage-Inzidenz bleibt in Baden-Württemberg stabil auf einem niedrigen Niveau, obwohl sie leicht gestiegen ist. Die Zahl der Infektionen auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen liegt am heutigen Donnerstag im Vergleich zum Vortag um 0,5 höher - also bei 5,7, wie das Landesgesundheitsamt mitteilte.

Gleichzeitig seien 97 neue Corona-Fälle und 20 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus verzeichnet worden. Damit stieg die Zahl der bestätigten Infektionsfälle auf 501.609. Insgesamt starben 10.301 Menschen im Zusammenhang mit dem Virus. Die Delta-Variante des Coronavirus herrscht nun auch in Deutschland* vor - und bestätigt damit beunruhigende Prognosen, wie echo24.de* bereits berichtete. Zeitgleich sinkt das Impftempo. Experten warnen!

Coronavirus Baden-Württemberg: vierte Welle im Anmarsch? Neue Daten zu Biontech-Impfstoff

Update vom 7. Juli: Die landesweite 7-Tage-Inzidenz für die Ansteckung mit dem Coronavirus bleibt weiterhin auf niedrigem Niveau. Sie liegt in Baden-Württemberg am heutigen Mittwoch im Vergleich zum Vortag unverändert bei 5,2, wie das Landesgesundheitsamt mitteilte. Gleichzeitig seien 122 neue Corona-Fälle und 6 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus verzeichnet worden.

Damit stieg die Zahl der bestätigten Infektionsfälle auf 501 512. Insgesamt starben 10.292 Menschen im Zusammenhang mit dem Virus. Der Anteil der Infektionen mit der Delta-Variante in Baden-Württemberg steigt den Angaben der Behörde zufolge weiter. Erfreulicherweise sind im Südwesten nach Daten des Robert Koch-Instituts bereits 39,4 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft. 56,3 Prozent der Menschen haben mindestens eine Impfung erhalten.

Doch wirken die Impfungen tatsächlich gegen die hochansteckende Delta-Variante? Wie echo24.de* berichtet, schützt die Corona-Impfung nicht zu 100 Prozent vor Ansteckung oder Übertragung. Wie in Israel jetzt festgestellt wurde, schützt eine Impfung mit dem Präparat von Biontech/Pfizer* wohl doch weniger gut als erwartet.

Coronavirus Baden-Württemberg heute: 7-Tage-Inzidenz vorerst stabil

Update vom 6. Juli: Die Corona-Zahlen bleiben stabil. Für den heutigen Dienstag meldet das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg eine landesweite 7-Tage-Inzidenz von 5,2. Damit hat sich der Wert im Vergleich zum Montag gehalten.

Dennoch haben sich 129 Personen neu infiziert. Zum Vergleich: Gestern waren es lediglich 17 Neuinfektionen. Doch es sind auch wieder 153 Menschen offiziell vom Coronavirus genesen. Der aktuelle 4-Tages-R-Wert liegt geschätzt bei 0,92. Das bedeutet, dass ein Infizierter im Schnitt weniger als eine Person mit Covid-19 ansteckt.

Diese Zahl gilt es angesichts der sich ausbreitenden, besonders ansteckenden Delta-Variante des Coronavirus* im Auge zu behalten. Besonders wichtig bleiben die Impfungen. In Baden-Württemberg sind mittlerweile 56 Prozent der Bevölkerung mindestens ein Mal gegen das Coronavirus geimpft, dennoch stellen einige Impfzentren eine sogenannte „Impfmüdigkeit“ fest. In Öhringen und Rot am See gibt es deshalb jetzt Sonderaktionen - unter anderem für schnelle Impfungen ohne Termin*.

Coronavirus Baden-Württemberg: Trotz niedriger Infektionszahlen - Vierte Welle im Anmarsch?

Update vom 5. Juli: Wie das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg am heutigen Montag berichtet, ist die landesweite 7-Tage-Inzident erneut minimal gesunken und liegt derzeit bei 5,2. Auch die übermittelte Zahl an Neuinfektionen bleibt stabil auf einem niedrigen Niveau.

Laut LGA haben sich nur 17 weitere Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Damit steigt die Gesamtzahl an Infizierten in Baden-Württemberg auf 501.261 Personen. Dagegen halten aber 489.079 Personen, die eine Sars-CoV-2-Infektion bereits erfolgreich überwunden haben. Das sind 70 Menschen mehr, als noch gestern.

Coronavirus Baden-Württemberg: Rasante Delta-Ausbreitung - Tendenz steigend

Seit Ende Dezember wurden dem Landesgesundheitsamt bislang insgesamt 140.886 Fälle mit Hinweisen auf das Vorliegen von besorgniserregenden Varianten (VOC) aus allen 44 Stadt- und Landkreisen Baden-Württembergs übermittelt. Aktuell zirkulieren vier besorgniserregenden Varianten des SARS-CoV-2 Virus in BadenWürttemberg. Bei 136.342 dieser Fälle liegen Informationen zum Varianten-Typ vor.

Laut LGA ist die Alpha-Variante des Coronavirus mit 54,51 Prozent immer noch die dominierende Mutante im Land - Tendenz fallend. (Stand: 22. Juni-05. Juli) Die hochansteckende Delta-Variante befindet sich dagegen weiter auf dem Vormarsch. Die Anzahl der Fälle beträgt. LGA-Angaben nach, 720 und wird mit 26,78 Prozent - Tendenz steigend - angegeben.

Coronavirus Baden-Württemberg: Droht vierte Welle? Rasante Delta-Ausbreitung

Update vom 4. Juli: Die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg bleibt stabil! Wie auch am gestrigen Samstag beträgt sie 5,6. Dem LGA wurden 24 neue Corona-Infektionen gemeldet, dem gegenüber stehen 204 bereits wieder Genesene. Die traurige Nachricht: ein Mensch hat sein Leben an oder mit Sars-CoV-2 verloren.

Der geschätzte 7-Tages-R-Wert in Baden-Württemberg liegt bei 0,92. Doch: Die ansteckende Delta-Variante* ist weiter auf dem Vormarsch. Sie macht aktuell 26,5 % der Corona-Infektionen aus - bei weiteren 15 % handelt es sich um „mögliche Delta“ Infektionen (im Bezug auf Fälle vom 21. Juni bis 4. Juli). Droht eine vierte Welle? Sehr wahrscheinlich scheint aktuell zumindest zu sein, dass Delta in naher Zukunft die vorherrschende Mutation sein wird.

Coronavirus Baden-Württemberg: Nach Covid-19-Ausbruch Ende 2019 weltweite Ausbreitung

Ausgebrochen in der Millionenstadt Wuhan in China Ende 2019 breitete sich das neuartige Virus innerhalb weniger Tage auf der ganzen Welt aus. Immer mehr Menschen erkrankten an Covid-19. Einige Urlauber aus Skigebieten wie Südtirol brachten das Virus schließlich nach Deutschland und gaben es unwissend weiter.

Der erste bekannte Corona-Fall in Deutschland wurde in Bayern identifiziert. Nur kurze Zeit später, am 25. Februar 2020, wurde die erste Infektion in Baden-Württemberg bekannt. Ein 25-jähriger Mann aus Göppingen hatte sich mit dem Virus bei einem Urlaub in Italien infiziert. Er steckte auch seine Begleiterin und deren Vater an. Auch ein 32-Jähriger aus Rottweil hatte sich bei einem Familienurlaub in Italien angesteckt.

Vier Tage später, am 29. Februar 2020, hatte das Virus auch den Kreis Heilbronn erreicht. Es erwischte einen 32-jährigen Altenpfleger, der zuvor in Mailand gewesen war. Am 3. März 2020 mussten deshalb rund 100 Menschen in einem Altersheim in Quarantäne. Die Dunkelziffer sollte jedoch höher sein als die Zahl der bestätigten Fälle. Denn: Das Coronavirus verläuft bei manchen Menschen sehr mild oder gar symptomfrei. *echo24.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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