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Coronavirus in Baden-Württemberg: Inzidenz knackt wieder Mega-Wert

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Von: Jason Blaschke, Julia Cuprakowa, Lisa Klein, Christina Rosenberger

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Im Corona-Ticker gibt es tagesaktuell wichtige Zahlen und Infos aus Baden-Württemberg. Die 7-Tage-Inzidenz ist laut dem LGA wieder am Steigen.

Seit Beginn der Pandemie berichtet echo24.de* täglich im Ticker über die aktuellen Corona-Zahlen für Baden-Württemberg. Alle Daten beruhen auf den tagesaktuellen Angaben des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg (LGA). Die Entwicklungen rund um Covid-19 gibt es ab dem 23. Dezember 2021 in diesem Artikel zu lesen. Die vorherigen Entwicklungen bis zum 22. Dezember 2021 sind in dem vorherigen Coronavirus-Ticker für Baden-Württemberg* zu finden.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Inzidenz springt wieder über 300er-Marke

Update, 9. Januar: Im Vergleich zum Samstag haben sich einige Corona-Werte deutlich verändert. Wie das LGA am Sonntag aus Stuttgart mitteilte, ist die 7-Tage-Inzidenz in ganz Baden-Württemberg von 299,6 am Samstag auf 320,6 angestiegen. Und auch die Anzahl der Covid-Patienten – die auf einer Intensivstation behandelt werden müssen – veränderte sich im Vergleich zum Vortag in Baden-Württemberg deutlich. Aktuell liegen 431 Corona-Patienten auf einer Intensivstation – elf weniger als gestern.

Die Hospitalisierungsinzidenz veränderte sich bloß leicht und beträgt nach 2,7 am Samstag aktuell 2,6 in Baden-Württemberg. Im ganzen Bundesland wurden laut LGA am Sonntag 3.872 neue Corona-Infektionen gemeldet. Zudem wurden 13 weitere Todesfälle innerhalb eines Tages bestätigt. Bislang wurden 12.057 Fälle der Omikron-Variante (B1.1.529)* aus Baden-Württemberg an das LGA übermittelt – gestern waren es noch 11.147 Fälle. 910 Personen haben sich also am Sonntag mit der Mutation infiziert.

7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz2,6
Covid-19-Fälle auf ITS431
7-Tage-Inzidenz320,6
Bestätigte Infektionen1.062.032
Zahl der Todesfälle13.223
Omikron-Fälle12.057

Coronavirus in Baden-Württemberg: Zahlen weiterhin hoch – strengere Regeln kommen

Update, 8. Januar: Die Zahl der Corona-Patienten auf den Intensivstationen scheint sich momentan etwas eingependelt zu haben. Laut den Daten des Landesgesundheitsamtes (LGA) liegen 442 Covid-19-Patienten derzeit auf der Intensivstation in Baden-Württemberg – das ist ein ITS-Patient mehr als am Vortag. Die Hospitalisierungsinzidenz liegt gleichbleibend bei 2,7. Auch die Zahl der Todesfälle steigt nicht mehr so rasant wie noch vor einigen Tagen.

Dafür hat die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg einen kleinen Sprung gemacht und ist von 269,4 auf 299,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gestiegen. Auch die Zahl der gemeldeten Omikron-Fälle nimmt weiter zu: 11.147 Infektionen mit der Corona-Mutante wurden dem LGA bereits gemeldet – das sind 1348 mehr als noch am Vortag. Insgesamt 5031 Corona-Neuinfektionen kamen am Samstag dazu – damit liegt der Anteil der Omikron-Variante bei den Neuinfektionen bei rund einem Viertel.

Angesichts der weiterhin ernsten Lage in Deutschland sollen die Corona-Regeln bundesweit nachgeschärft werden. *echo24.de berichtet, was beim gestrigen Corona-Gipfel beschlossen wurde und welche Regeln kommen*. Die Beschlüsse entsprechen allerdings größtenteils den ohnehin schon geltenden Regeln in Baden-Württemberg. Aber auch auf den Südwesten kommen dennoch Änderungen zu: So geht‘s in Baden-Württemberg nach dem Corona-Gipfel weiter.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Wichtige Zahl unter Grenzwert für Alarmstufe II

Update, 7. Januar: Noch am Nachmittag wurden die Bund-Länder-Beschlüsse nach dem Corona-Gipfel bekanntgegeben. Und auch Ministerpräsident Winfried Kretschmann hatte im Anschluss zu den neuen Regelungen Stellung bezogen. Die neuen Corona-Zahlen, die das Landesgesundheitsamt (LGA) am Abend veröffentlicht, machen zumindest Hoffnung.

Demnach ist in Baden-Württemberg die Zahl der Covid-19-Intensivpatienten unter die Marke von 450 gesunken. Stand 16 Uhr habe die Zahl der belegten Betten bei 441 gelegen, teilte das LGA in Stuttgart mit. Nach langer Zeit lag der Wert damit wieder unter dem Grenzwert, der für die derzeit geltende Alarmstufe II mit verschärften Schutzmaßnahmen ausschlaggebend ist.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Klare Aussagen zur Alarmstufe II

Ob die Alarmstufe II allerdings tatsächlich so schnell wegfallen könnte bleibt abzuwarten. Laut der Deutschen Presse-Agentur erklärte ein Sprecher des Sozialministeriums, die Landesregierung „berate derzeit über das weitere Vorgehen und eventuelle Anpassungen“. „Generell müssen wir weiter sehr vorsichtig bleiben, da noch nicht vollumfänglich klar ist, wie die Omikron-Variante das Infektionsgeschehen in Deutschland und Baden-Württemberg verschärfen wird.“

Dem Bericht nach kamen aus dem  Staatsministerium im Laufe des Abends deutlicher Worte. Dort kündigte man an, dass die in der Alarmstufe II geltenden Regeln am Dienstag im Kabinett „bis auf Weiteres“ verlängert werden sollten: „Der Kurs der Umsicht wird mit der durch die Omikron-Variante absehbar zunehmende Gefährdungslage im Land fortgesetzt.“

Coronavirus in Baden-Württemberg: Omikron dominiert – heute Corona-Gipfel

Update, 6. Januar: Am Feiertag „Heilige Drei Könige“ haben sich in Baden-Württemberg insgesamt 3906 Menschen neu mit Covid-19 infiziert. Die Zahl der bestätigten Fälle seit Beginn der Pandemie steigt somit auf 1.047.454 an. Das LGA in Stuttgart verzeichnet zudem 10 weitere Todesfälle in Verbindung mit SARS-CoV-2 innerhalb von 24 Stunden. Die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg ist von 269,5 am Mittwoch auf aktuell 256,3 gesunken. Ebenso die Hospitalisierungsinzidenz – die Stand 6. Januar – mit 2,5 unter der Marke von 3 am Vortag liegt.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Mehr Omikron-Fälle – morgen Corona-Gipfel

Allerdings sind die Corona-Zahlen an Feiertagen immer mit Vorsicht zu betrachten, da manche Behörden keine oder erst verspätet aktuelle Werte melden. Zudem wird an Feiertagen und Wochenenden grundsätzlich weniger getestet, als unter der Woche. Sorgen macht heute wieder die Zahl der Omikron-Fälle in Baden-Württemberg. Im Bericht heißt es, dass – Stand 6. Januar – 7.849 Fälle der Omikron-Variante (B1.1.529) an das LGA übermittelt wurden. Gestern waren es noch 6.764 gewesen.

In Anbetracht der raschen Ausbreitung von Omikron in Deutschland wollen die Länderchefs und Kanzler Scholz morgen über neue Quarantäne-Vorschriften beraten. Die von einigen Experten und Gesundheitsminister Lauterbach vorgeschlagene Quarantänezeit-Verkürzung steht auf der Tagesordnung zum Corona-Gipfel* und soll beschlossen werden. Für eine Änderung der aktuellen Corona-Maßnahmen spricht sich auch die Landesregierung* von Baden-Württemberg aus, wie echo24.de* schreibt.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Anteil der Omikron-Variante steigt stetig

Update vom 5. Januar: Nachdem die Corona-Zahlen in Baden-Württemberg und deutschlandweit zuletzt stetig gesunken sind, zeichnet sich nun wieder ein allgemeiner Aufwärtstrend bei den Neuinfektionen ab. Laut dem Landesgesundheitsamt (LGA) ist die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg am Mittwoch von 251,7 auf 269,5 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gestiegen.

Die Zahl der gemeldeten Omikron-Fälle steigt rasant. Bislang wurden 6.764 Infektionen mit der Omikron-Variante in Baden-Württemberg festgestellt, am Dienstag waren es noch 5.283 Omikron-Fälle. In Frankreich wurde nun wieder eine neue Virusvariante entdeckt. Omikron dominiert inzwischen in Baden-Württemberg, welche Auswirkungen die neue Mutante aus Frankreich auf das Infektionsgeschehen hat und sich möglicherweise ebenfalls durchsetzt, wird sich noch zeigen.

Coronavirus in BW: Omikron breitet sich aus – bald neue Corona-Regeln?

Die Hospitalisierungsinzidenz liegt am Mittwoch in Baden-Württemberg bei 3,0 – insgesamt 462 Corona-Patienten liegen auf der Intensivstation. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion ist auf 13.172 gestiegen, 57 Corona-Tote sind demnach seit gestern dazu gekommen.

Am Freitag treffen sich Bund und Länder erneut zu einem Corona-Gipfel, um über die aktuellen Corona-Regeln zu diskutieren. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat sich bereits für strengere Kontaktbeschränkungen ausgesprochen. Für bestimmte Bereiche fordert Lauterbach härtere Quarantäne- und Isolationsregeln. Einen flächendeckenden Lockdown soll es auch weiterhin künftig nicht mehr geben, allerdings könnte es dennoch sein, dass in manchen Bereichen die aktuellen Maßnahmen weiter verschärft werden.

Coronavirus Baden-Württemberg: Omikron dominiert - Experte mit Schock-Prognose

Update vom 4. Januar: Die Zahlen steigen wieder. Heute meldet das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg eine 7-Tage-Inzidenz von 251,7 - gestern lag der Wert noch bei 238,7. Die landesweite Hospitalisierungsinzidenz blieb im Vergleich zum Vortag stabil bei 2,9. Auf den Intensivstationen wurden 20 Personen weniger wegen Corona behandelt, als noch gestern. Insgesamt liegen jetzt 471 Covid-19-Erkrankte in den Intensivbetten der Krankenhäuser des Südwestens.

Was den Corona-Experten Sorgen bereitet, ist allerdings auch weiterhin die Omikron-Variante. Wie der Südkurier und der SWR berichten, ergab eine aktuelle Abfrage bei den Laboren in Baden-Württemberg, dass schon jetzt bei über 50 Prozent aller Covid-19-Diagnosen die hochansteckende Variante aus Südafrika nachgewiesen wurde. Die Zahl der Omikron-Fälle, die an das Landesgesundheitsamt übermittelt wurden, stieg am Dienstag auf 5.283 - das sind über 1.000 Fälle mehr, als noch am Montag.

Wie ein Sprecher des Sozialministeriums am Dienstag in Stuttgart gegenüber der Deutschen Presse-Agentur mitteilte, müsse Baden-Württemberg spätestens in sieben bis 14 Tagen damit rechnen, dass die allermeisten Infektionen im Land auf Omikron zurückgehen werden. Am Freitag, 7. Januar, beraten Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach und die Ministerpräsidenten der Länder über weitere Maßnahmen, um die gefährliche Corona-Variante einzudämmen.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Experten besorgt wegen Omikron-Variante

Update vom 3. Januar: 1.028.075 - so viele Menschen haben sich seit Beginn der Pandemie in Baden-Württemberg nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt. 13.081 der Infizierten sind an oder im Zusammenhang mit Sars-CoV-2 gestorben. In den vergangenen 24 Stunden waren es 41 neue Corona-Todesfälle. Auch die Intensivstationen sind weiterhin ziemlich voll.

Wie das Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg mitteilt, lag die landesweite Hospitalisierungsinzidenz heute bei 2,9. Sie misst, wie viele Corona-Infizierte pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche in Kliniken aufgenommen werden. In konkreten Zahlen werden aktuell 491 Corona-Infizierte auf den Intensivstationen des Südwestens behandelt.

Auch die hochansteckende Omikron-Variante hat sich erneut weiter in Baden-Württemberg verbreitet. Die Zahl der nachgewiesenen Fälle stieg innerhalb von 24 Stunden von 3.574 auf 4.280. Sowohl klinisch nachgewiesene Infektionen als auch Verdachtsfälle sind hier mit eingerechnet.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Zahlen sind erneut leicht angestiegen

Update, 2. Januar: Im Vergleich zu Neujahr sind einige Corona-Werte in Baden-Württemberg wieder leicht angestiegene. Das LGA teilt mit, dass binnen 24 Stunden 1.384 neue Infektionen registriert wurden. Die 7-Tage-Inzidenz ist von 235,1 am Samstag auf 238,4 am Sonntag ebenfalls gestiegen. Allerdings sind die aktuellen Zahlen aufgrund der Feiertage nicht ganz so aussagekräftig, weil hier weniger getestet und weniger Daten von Gesundheitsämtern erfasst werden.

Stand 2. Januar meldet das LGA aus Stuttgart eine Hospitalisierungsinzidenz für Baden-Württemberg von 2,8 Covid-Patienten pro 100.000 Einwohner, die in eine Klinik eingeliefert werden mussten. Derzeit müssen 505 Personen wegen einer Corona-Infektion in Baden-Württemberg intensivmedizinisch behandelt werden. Das sind drei Personen mehr, als gestern. Laut LGA wurden zudem 20 weitere Todesfälle in Verbindung mit Covid-19 im Südwesten registriert.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Zwei wichtige Werte sind leicht gesunken

Update, 1. Januar: Im Vergleich zum Vortag sind die Corona-Werte in Baden-Württemberg erneut angestiegen. An Neujahr teilte das LGA mit, dass die 7-Tage-Inzidenz von 229,7 an Silvester auf aktuell 235,1 angestiegen ist. Der Behörde in Stuttgart wurden am 1. Januar 1.023.782 bestätigte Fälle übermittelt – das sind 1.966 mehr, als gestern. Leicht gesunken ist stattdessen die für die Corona-Schutzmaßnahmen in Baden-Württemberg ausschlaggebende Hospitalisierungsinzidenz.

Der Wert gibt an, wie viele Corona-Infizierte innerhalb einer Woche und pro 100.000 Einwohner in eine Klinik eingeliefert werden. In Baden-Württemberg liegt der Wert aktuell bei 2,8 – am Freitag hatte er noch 2,9 betragen. Ebenfalls gesunken im Vergleich zum 31. Dezember ist die Zahl der Covid-Patienten auf der Intensivstation. Laut LGA müssen derzeit 502 Menschen wegen ihrer Covid-19-Infektion intensivmedizinisch behandelt werden– das sind 8 Personen weniger, als am Freitag.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Jahreswechsel mit viel zu hohen Zahlen

Update, 31. Dezember: Nein, auch zum neuen Jahr sind wir die Pandemie nicht los. Stattdessen bewegen sich die Infektionszahlen nach einem kurzen Sinkflug erneut in die völlig falsche Richtung. Im Landkreis Heilbronn geht die 7-Tage-Inzidenz minimal zurück und liegt jetzt bei 217,7. Der Stadtkreis (276,8) und der Hohenlohekreis (238,5) haben sich die Werte allerdings wieder verschlechtert. Wie drastisch die Zahlen sich nach Silvester entwickeln, bleibt noch abzuwarten. Politiker hatten zuletzt eindringlich an die Bürgerinnen und Bürger appelliert, Silvester nur im kleinsten Kreis zu feiern, Ansammlungen zu vermeiden und sich und andere zu schützen.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Nach Sinkflug – Inzidenz steigt wieder an

Update, 30. Dezember: Nach zuvor rückläufigen Werten ist die Anzahl der Coronavirus-Infektionen in Baden-Württemberg schon zum zweiten Mal in Folge erneut gestiegen. Die 7-Tage-Inzidenz ist von 215,4 am Mittwoch auf 218,4 angestiegen. Laut LGA haben sich seit gestern 5.196 Personen neu mit Covid-19 infiziert. Im Gegensatz dazu entspannt sich die Situation in vielen Kliniken. Aktuell müssen 535 Covid-Patienten auf einer Intensivstation behandelt werden. Die Hospitalisierungsinzidenz beträgt 2,9.

Die Hospitalisierungsinzidenz gibt an, wie viele Corona-Infizierte innerhalb einer Woche und pro 100.000 Einwohner in eine Klinik eingeliefert werden. Sorge macht vielen Experten die Omikron-Variante, die sich in Baden-Württemberg immer weiter ausbreitet. Die Zahl der ans LGA gemeldeten Fälle ist am Mittwoch auf 2.434 angestiegen. Dazu zählen sowohl alle Verdachtsfälle als auch die Fälle, welche per Vollgenom-Analyse bestätigt wurden. Zum Anteil der aktuellen Verdachtsfälle macht das LGA keine Angabe.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Inzidenz gestiegen - aber ein Wert entspannt sich leicht

Update vom 29. Dezember: Es haben sich wieder mehr Menschen angesteckt - die leicht gesunkenen Corona-Zahlen der vergangenen Tage müssen nun doch wieder einen kleinen Rückschlag einstecken. Doch die Lage könnte noch weitaus ernster sein, wenn es nach Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach geht. Der SPD-Gesundheitsexperte sieht nämlich wegen der Meldeverzögerungen über die Weihnachtstage eine deutlich kritischere Corona-Lage in Deutschland. Im Zuge dessen warnt Lauterbach zu Vorsicht an Silvester.

In Baden-Württemberg sind die Corona-Regeln zu Silvester derweil sowieso schon verschärft worden. Unter anderem dürfen sich auch Genesene und Geimpfte nur noch in Gruppen von bis zu zehn Personen treffen.* Die Stadt Heilbronn erklärte außerdem nochmals gesondert, dass Silvesterpartys in Restaurants, Bars oder Kneipen komplett verboten* sind. Die genauen Regeln hierzu hat echo24.de* im eben verlinkten Artikel festgehalten.

Dennoch gibt ein Wert einen minimalen Funken Hoffnung - die Hospitalisierungsinzidenz ist in den vergangenen 24 Stunden um 0,1 gesunken - außerdem sind die Covid-19-Fälle auf den Intensivstationen Baden-Württembergs zurückgegangen. Wo es vor einer Woche noch 578 durch Corona-Patienten belegte Intensivbetten waren, zählt das Landesgesundheitsamt heute „nur noch“ 540. Das sind immer noch hohe Zahlen - aber immerhin scheinen die strengeren Corona-Regeln nun langsam Wirkung zu zeigen.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Mehr als eine Million Corona-Fälle

Update vom 28. Dezember:  In Baden-Württemberg hat die Zahl der Corona-Infektionen die Marke von einer Million überschritten. Wie das Landesgesundheitsamt am Dienstag mitteilte, haben sich 1.005.986 Menschen im Südwesten nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Das sind 6.071 Infektionen mehr als am Vortag.

Und auch die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit dem Virus stieg um 61 auf 12.911. Auf den Intensivstationen im Land werden derzeit 560 Covid-Patienten behandelt – die Hospitalisierungsinzidenz blieb dabei unverändert bei 3,2. Auch die landesweite 7-Tage-Inzidenz sank weiter leicht um 1,9 auf den Wert von 210,5. Dies könnte jedoch am Meldeverzug nach den Feiertagen liegen.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Zahl der Omikron-Fälle steigt weiter

Die Ausbreitung der Omikron-Variante nimmt in Baden-Württemberg weiter zu. Die Zahl der ans Landesgesundheitsamt übermittelten Fälle stieg am Dienstag um 294 auf nun 1.274. Dabei handelt es sich sowohl um Verdachtsfälle als auch um Infektionen, die per Vollgenom-Analyse bestätigt wurden. Zum Anteil der aktuellen Verdachtsfälle macht die Behörde keine Angaben.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Zahlen sinken – Maßnahmen zeigen Wirkung

Update vom 27. Dezember: Schon morgen könnte die Millionen geknackt werden: Seit Pandemiebeginn wurden laut den aktuellen Zahlen des Landesgesundheitsamtes (LGA) 999.915 Corona-Infektionen in Baden-Württemberg gemeldet. Somit ist knapp jeder 11. Baden-Württemberger schonmal an Corona erkrankt – allerdings ist die Dunkelziffer weitaus höher.

Die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg ist auch nach Weihnachten weiter gesunken: von 222,0 auf 212,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. In der Vorwoche lag die 7-Tage-Inzidenz noch bei 328,9. Die Hospitalisierungsinzidenz ist im Vergleich zum Vortag gestiegen – von 2,76 auf 3,2 – im Vergleich zur Vorwoche (4,6) allerdings ebenfalls gesunken. Insgesamt 562 Patienten liegen im Südwesten auf der Intensivstation – das sind immerhin 30 weniger als noch in der Vorwoche.

Coronavirus in BW: Omikron-Fälle steigen auf das Sechsfache an – in einer Woche

Die Zahl der Corona-Toten im Südwesten steigt hingegen kontinuierlich weiter: Insgesamt 55 Menschen sind seit dem Vortag in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben, damit steigt die Zahl der Corona-Toten seit Pandemiebeginn in Baden-Württemberg auf 12.850.

Der Anteil der Omikron-Variante bei den Neuinfektionen nimmt in Baden-Württemberg rasant zu. Bislang wurden bereits 980 Fälle der Omikron-Variante aus Baden-Württemberg an das Landesgesundheitsamt (LGA) gemeldet. Vor einer Woche waren es noch 157 Omikron-Fälle in Baden-Württemberg – die Fälle sind innerhalb einer Woche auf das Sechsfache gestiegen. 

Coronavirus in Baden-Württemberg: Omikron-Fälle explodieren weiter

Update vom 26. Dezember: Die Zahl der an das Landesgesundheitsamt übermittelten Omikron-Fälle ist im Südwesten binnen einer Woche um mehr als das Sechsfache gestiegen. Wie das Landesgesundheitsamt am Sonntag mitteilte, wurden bisher 855 Fälle der Omikron-Variante (B.1.1.529) aus Baden-Württemberg an die Behörde übermittelt - das waren 57 mehr als am Vortag. Vor einer Woche waren es 136 Fälle.

Bei den vom LGA täglich ausgewiesenen Omikron-Fällen handelt es sich sowohl um Verdachtsfälle als auch um Infektionen, die per Vollgenom-Analyse bestätigt wurden. Zum Anteil der aktuellen Verdachtsfälle macht die Behörde keine Angaben.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Zahlen sinken, aber Unsicherheit bleibt

Die Sieben-Tage-Inzidenz ging über die Weihnachtsfeiertage im Südwesten kontinuierlich zurück. Der Wert lag am Sonntag bei 222 pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Am Vortag hatte er bei 228,4 gelegen, vor einer Woche bei 345,6. Das RKI weist allerdings darauf hin, dass während der Feiertage und zum Jahreswechsel mit einer geringeren Test- und Meldeaktivität zu rechnen ist. Deshalb könnten die offiziell ausgewiesenen Fallzahlen nur ein unvollständiges Bild der Corona-Lage in Deutschland zeigen.

Der Kreis Sigmaringen lag am Sonntag im Land mit einer Inzidenz von 351,3 am höchsten. Am niedrigsten war der Wert im Enzkreis mit 152,2. Die Zahl der bestätigten Infektionen seit Beginn der Pandemie stieg im Vortagesvergleich um 1.123 auf nun 997.919. Es wurden 7 weitere Todesfälle gemeldet, die Gesamtzahl beträgt nun 12.795, wie die Behörde mitteilte. Die Zahl der Covid-Patientinnen und -Patienten auf baden-württembergischen Intensivstationen ging um 11 zurück auf 575.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Zahlen sinken weiter - doch Experten sind besorgt über eine Sache

Update vom 25. Dezember: Es geht voran - auch heute meldet das Robert-Koch-Institut für Baden-Württemberg wieder einen Rückgang der Corona-Zahlen. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Südwesten betrug am ersten Weihnachtsfeiertag zwar noch immer 228,4, doch das ist immerhin das erste Mal seit Wochen, dass der Wert unter 250 gerutscht ist.

Das zeigt, dass die strengeren Maßnahmen der Regierung wohl mittlerweile Früchte tragen. Vor einer Woche betrug die Sieben-Tage-Inzidenz für Baden-Württemberg noch 345,4 - das sind über 100 mehr. Dennoch ist noch keine Entwarnung geboten - innerhalb der vergangenen 24 Stunden starben erneut sieben Personen an den Folgen einer Covid-19-Infektion. Die Gesamtzahl der Corona-Toten in Baden-Württemberg beträgt nun 12.788.

Sorgen bereitet der Regierung derweil noch die Omikron-Variante. Bisher wurden in Baden-Württemberg 798 Fälle dieser besorgniserregenden Corona-Mutation festgestellt, das berichtet das Landesgesundheitsamt.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Zahlen sind rückläufig - strenge Regeln zu Weihnachten

Update, 24. Dezember: Die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg ist weiter rückläufig. Wie das Landesgesundheitsamt an Weihnachten mitteilte, betrug der Wert 252,9 pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Am Vortag hatte er bei 274,1 gelegen, vor einer Woche betrug er nach früheren Angaben noch 353,1.

Die Zahl der bestätigten Infektionen seit Beginn der Pandemie stieg im Vortagesvergleich um 3.424 auf nun 995.277. Es wurden 27 weitere Todesfälle gemeldet, die Gesamtzahl beträgt jetzt 12.781, wie die Behörde mitteilte.

Coronavirus in BW: Mehr als 600 Omikron-Fälle im Südwesten

Bisher wurden 662 Fälle der Omikron-Variante (B.1.1.529) aus Baden-Württemberg an das Landesgesundheitsamt übermittelt – das waren 169 mehr als am Vortag. Bei den vom LGA täglich ausgewiesenen Omikron-Fällen handelt es sich sowohl um Verdachtsfälle als auch um Fälle, die per Vollgenom-Analyse bestätigt wurden. Zum Anteil der aktuellen Verdachtsfälle macht die Behörde keine Angaben.

Die Zahl der Covid-Patientinnen und -Patienten auf baden-württembergischen Intensivstationen lag bei 584, das war im Vergleich zum am Vortag in etwa stabil (583).

Coronavirus in BW: Zahlen sinken leicht – Regel-Verschärfung an Weihnachten

Update, 23. Dezember, 20 Uhr: Die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg sinkt weiter. Wie das LGA am Donnerstag in Stuttgart mitteilte, beträgt der Wert aktuell 274,1 nach 370,2 in der letzten Woche. Und auch die Hospitalisierungsinzidenz – also die Zahl der Covid-Patienten, die innerhalb von sieben Tagen in einer Klinik aufgenommen wurden – ist im Vergleich zur Vorwoche gesunken – von 4,8 auf aktuell 3,8. Angestiegen ist stattdessen die Zahl der Intensivpatienten in Baden-Württemberg.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Erster Omikron-Fall im Kreis Heilbronn

Laut LGA müssen derzeit 583 Corona-Patienten in Baden-Württemberg intensivmedizinisch behandelt werden. Das sind fünf mehr, als gestern. Am Donnerstag vor einer Woche hatte die Zahl der Intensivpatienten noch 621 betragen. Experten gehen aber wegen der Corona-Variante ‚Omikron‘ aus Südafrika* nicht von einer Trendwende in der Pandemie aus. Im Gegenteil, Forscher rechnen im neuen Jahr mit einem Anstieg an bestätigen Corona-Infektionen mit der Omikron-Variante in Deutschland.

Am Donnerstag wurde auch im Landkreis Heilbronn der erste Omikron-Fall* bestätigt. Laut Landratsamt ist der Infizierte Mitte 20 – weitere Informationen zur Infektionsquelle liegen noch nicht vor. Insgesamt steigt die Zahl der Omikron-Infektionen in ganz Baden-Württemberg* aktuell stark an. Um der Lage Herr zu werden, plant die Landesregierung nach Weihnachten strengere Maßnahmen. Neu wird sein, dass auch vollständig Geimpfte und Geboosterte Kontaktbeschränkungen beachten müssen.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Zahlen weiterhin auf hohem Niveau

Erstmeldung, 23. Dezember: Die Corona-Zahlen in Baden-Württemberg sind weiterhin auf einem hohen Niveau. Immerhin scheinen die strengen Maßnahmen in Baden-Württemberg Wirkung zu zeigen und die 7-Tage-Inzidenz sinkt – am 22. Dezember sogar wieder unter 300 mit 291,0 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Doch besorgniserregend ist vor allem der rasant steigende Anteil der hochansteckenden Omikron-Variante B.1.1.529:  Bislang wurden 346 Fälle der Omikron-Variante aus Baden-Württemberg an das Landesgesundheitsamt gemeldet.

Trotz der sinkenden Zahl an Neuinfektionen sind die Krankenhäuser weiterhin stark ausgelastet: Die Hospitalisierungsinzidenz liegt bei 4,1 – 578 Covid-19-Patienten befinden sich derzeit auf Intensivstation im Südwesten. Auch die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion steigt kontinuierlich.

Coronavirus in BW: Zahlen weiter auf hohem Niveau – strengere Maßnahmen kommen

Und auch vor den Feiertagen macht das Coronavirus leider keinen Halt. Deshalb gelten in Baden-Württemberg strengere Corona-Regeln auch über die Weihnachtsfeiertage*. Noch vor Weihnachten soll die Corona-Verordnung noch mal überarbeitet werden und an die beim Corona-Gipfel beschlossenen Maßnahmen* angepasst werden. Unmittelbar nach Weihnachten drohen harte Corona-Maßnahmen – auch für Geimpfte und Genesene.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat bereits schärfere Kontaktbeschränkungen sofort nach Weihnachten* angekündigt. Private Treffen seien künftig nur noch mit höchstens zehn Personen über 14 Jahre erlaubt. Das betrifft dann auch Silvester. echo24.de* verrät außerdem, mit wie vielen Menschen Weihnachten gefeiert werden darf* in Baden-Württemberg und welche Corona-Regeln an Silvester* gelten. *echo24.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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