Neue Corona-App

„Haben Sie die App schon installiert?“ - Winfried Kretschmann sorgt mit Verwirrung über Corona-Warn-App für Gelächter

Bei der Eindämmung des Coronavirus in Baden-Württemberg soll die neue Corona-Warn-App helfen. Winfried Kretschmann sorgte bei einer Pressekonferenz mit seiner Verwirrung über die App für Lacher.

  • Das Coronavirus in Baden-Württemberg sorgt für einen Ausnahmezustand im Land, von dem auch Kitas, Kindergärten und Schulen betroffen sind.
  • Bei einer Pressekonferenz teilte die Landesregierung mit, dass Kitas Ende Juni wieder öffnen dürfen - auch über die neue Corona-Warn-App wurde gesprochen.
  • Ministerpräsident Winfried Kretschmann sorgte dabei für Gelächter: Er wusste nicht, ob die Corona-App schon auf seinem eigenen Handy installiert ist.

Stuttgart - Wegen des Coronavirus in Baden-Württemberg sind Kitas und Kindergärten nach wie vor nur eingeschränkt geöffnet - doch das wird sich bald ändern (BW24* berichtete). Die Landesregierung unter Ministerpräsident Winfried Kretschmann* hat am gestrigen Dienstag in Stuttgart eine Pressekonferenz abgehalten und verkündet, Kitas und Grundschulen ab dem 29. Juni vollständig zu öffnen.

Bei der Pressekonferenz im Landtag in der Landeshauptstadt Stuttgart* kam auch die neue Corona-Warn-App zur Sprache, die bei der Eindämmung des Coronavirus in Baden-Württemberg* helfen soll. Ministerpräsident Winfried Kretschmann selbst hatte sich zu diesem Zeitpunkt offenbar aber noch nicht eingehend mit der neuen Corona-App beschäftigt und sorgte mit seiner Verwirrung für Erheiterung bei den anwesenden Journalisten.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Winfried Kretschmann sorgt mit seiner Verwirrung über die Corona-Warn-App für Gelächter bei der Pressekonferenz.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Winfried Kretschmann sorgt wegen Corona-Warn-App für Gelächter

„Haben Sie die Corona-Warn-App schon installiert?“, wollte eine Reporterin der Deutschen Presse-Agentur von Winfried Kretschmann wissen, der als erster grüner Ministerpräsident* überaus beliebt ist. Zunächst wirkte der Regierungschef sicher, die App zum Infektionsschutz vor dem Coronavirus in Baden-Württemberg noch nicht auf seinem Handy zu haben. Kretschmann ergänzte schnell, dass er die neue Corona-App jedoch allen Bürgern dringend empfehlen würde.

Nur wenige Sekunden später kamen Ministerpräsident Winfried Kretschmann jedoch Zweifel an seiner eigenen Aussage. Womöglich hätten ihm seine Mitarbeiter die neue Corona-Warn-App zur Kontrolle des Coronavirus in Baden-Württemberg* bereits auf sein Handy geladen. Die angesprochenen Mitarbeiter nickten und der Ministerpräsident musste sich selbst korrigieren - unter Gelächter aller Anwesenden. Kultusministerin Susanne Eisenmann, die ebenfalls an der Pressekonferenz in Stuttgart teilnahm, wirkte etwas beleidigt: „Bei mir auch?“, fragte sie in Richtung ihrer Mitarbeiter. „Nein? Nein, bei mir wohl nicht“, sagte Eisenmann. Dann müsse sie die Corona-Warn-App im Vergleich zu Kretschmann wohl eigenhändig installieren.

Am Ende der Pressekonferenz im Landtag in Stuttgart sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann noch, dass die Corona-Warn-App nicht nur installiert, sondern auch aktiviert sei. Nur durch die Aktivierung kann die App erkennen, ob sich Nutzer in der Nähe von Personen aufgehalten haben, die mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg infiziert sind. „Da ich sie allerdings noch nicht lange genug aktiviert habe, konnte sie mir noch kein Infektionsrisiko berechnen“, sagte Kretschmann.

Coronavirus in Baden-Württemberg wird laut Winfried Kretschmann nicht von Kindern verbreitet

Der Schwerpunkt der Pressekonferenz in Stuttgart lag auf der Vorstellung der vorläufigen Ergebnisse einer Studie zur Corona-Infektionsgefahr von Kindern. Die Studie der Universitätskliniken Heidelberg, Freiburg, Tübingen und Ulm spielte eine wichtige Rolle bei der Entscheidung der Landesregierung zur Schließung von Schulen und Kindergärten wegen des Coronavirus in Baden-Württemberg*.

Erste Forschungsergebnisse aus dem Ausland legten bereits nahe, dass Kinder sich seltener mit dem Coronavirus infizieren oder eine Erkrankung mit Covid-19 nahezu unbemerkt verläuft. Unklar war bislang jedoch, ob Kinder das Coronavirus in Baden-Württemberg dennoch übertragen können* - auf Erwachsene und potenziell gefährdete Menschen. Ministerpräsident Winfried Kretschmann sagte am Dienstag in Stuttgart, die neue Studie aus Baden-Württemberg habe nun bestätigt, dass Kinder kein Treiber des Infektionsgeschehens darstellten.

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