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Delta-Variante in Baden-Württemberg: Gezielte Impfstoff-Lieferungen in DIESE Regionen

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Von: Katja Becher

Die gefährliche Delta-Variante breitet sich auch in Baden-Württemberg weiter aus. Jetzt sagt das Land der Mutante mit zusätzlichen Impfstoff-Lieferungen den Kampf an:

Der Anteil der als besorgniserregend eingestuften Delta-Variante* steigt in Deutschland weiter rasch an. Wie aus dem neuesten Bericht des Robert-Koch-Instituts* vom Mittwoch (23. Juni) hervorgeht, verdoppelte die die Zahl der Fälle im Vergleich zur Vorwoche auf nun 15,1 Prozent. Auch in Baden-Württemberg breitet sich die gefährliche Delta-Variante weiter aus – ihr Anteil an allen Infektionsfällen der vergangenen 14 Tage lag am Mittwochnachmittag bei 5,35 Prozent. Wie HEIDELBERG24* berichtet, will der Südwesten die Ausbreitung der ansteckenden Coronavirus*-Mutante nun mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson bekämpfen.

Delta-Variante in Baden-Württemberg: 30.000 Impfstoff-Dosen für betroffene Regionen

Eine zusätzliche Lieferung des Bundes von 30.000 Dosen des Corona-Impfstoffs von Johnson & Johnson soll Anfang Juli gezielt an die 40 Kreise in Baden-Württemberg* verteilt werden, die aktuell von der Delta-Variante betroffen sind. Das teilte das Gesundheitsministerium am Donnerstag mit. Je mehr dieser Fälle in einem Kreis nachgewiesen wurden, desto mehr Impfstoff soll er erhalten. So wird die Verteilung aussehen:

Eine einmalige Impfung mit Johnson & Johnson bietet nach zwei Wochen bereits den vollen Impfschutz – im Gegensatz zu anderen Impfstoffen, die zwei Mal gespritzt werden müssen.

Delta-Variante in Baden-Württemberg: Impf-Aktionen gegen gefährliche Corona-Mutante

„Die Kreise und Impfzentren bitten wir, den Impfstoff mit Vor-Ort-Impfterminen in Stadtteilen und Quartieren und durch ähnliche Aktionen gezielt einzusetzen“, sagte Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) am Donnerstag. Für die Gefahr, die von der Delta-Variante ausgeht, hilft laut Experten vor allem der volle Impfschutz. Aktuellen Studien zufolge bieten die Corona-Impfstoffe nach der Zweitimpfung einen guten Schutz gegen den Virus-Typ. Nicht nur die hohe Ansteckungsgefahr macht die Virus-Mutante, die ursprünglich in Indien entdeckt wurde, so gefährlich: Nach ersten Erkenntnissen aus Großbritannien, wo die Corona-Mutante mittlerweile rund 90 Prozent der Infektionen ausmacht, unterscheiden sich auch ihre Symptome von denen der bisher bekannten Corona-Typen* – und machen es oft schwer, eine Corona-Infektion überhaupt zu erkennen. *HEIDELBERG24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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