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Europapark: Wut über hohe Eintrittspreise – „Die spinnen ja...“

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Von: Marten Kopf

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Europapark Rust - Der Start der Sommer-Saison in Deutschlands größtem Freizeitpark rückt näher und näher. Besucher erwarten zahlreiche Neuerungen – und höhere Eintrittspreise.

Jüngst verzückte der Europapark Rust (Baden-Württemberg) seine Millionen Fans mit der Ankündigung, die Sommer-Saison mit einem Pre-Opening-Wochenende erstmals in seiner Geschichte schon früher als geplant einzuläuten – allerdings sehen viele Fans der neuen Saison mit einem lachendem und einem weinenden Auge entgegen. Denn im selben Zug gaben die Betreiber bekannt, die Eintrittspreise ein gutes Stück erhöhen zu wollen. Gleichzeitig werden die bisher erhältlichen unterschiedlichen Saisontickets abgeschafft, erhältlich sind jetzt nur noch 1- und 2-Tageskarten. Je nach Besuchsdatum variiert dann der Eintrittspreis, in klassischen Ferienzeiten etwa sind ein paar Euro mehr fällig.

NameEuropa-Park
OrtRust (Baden-Württemberg)
Fläche95 Hektar
Besucherzahl5,8 Millionen (2019)
Eröffnung12. Juli 1975

Über eine Neuauflage der beliebten Jahres- oder Clubkarten hat der Park (Stand Anfang März) noch nicht entschieden, allerdings versprochen, noch vor Eröffnung neue Informationen dazu zu kommunizieren. Das wird auch Zeit! Denn es sind nur noch wenige Wochen bis zum lang ersehnten Start der Saison am 26. März – und trotz des Frusts über die neuen Ticketpreise deutet einiges darauf hin, dass das Jahr 2022 womöglich das erfolgreichste in der Park-Geschichte werden könnte. Mit gleich drei Neuheiten nämlich will man in den Sommer starten, und damit nach aufreibenden Corona-Zeiten endlich wieder an alte Erfolge anknüpfen.

Sommer-Saison im Europapark: Auf diese Preise müssen sich Besucher einstellen

Ab dem Eröffnungswochenende müssen sich Besucher also auf neue Preiskategorien einstellen. Übrigens empfiehlt der Park, Tickets im Voraus online zu buchen. Für Gäste, die das Übernachtungsangebot im Europapark nutzen, gelten grundsätzlich die Preise der günstigeren Kategorie 2.

In den sozialen Medien stoßen die neuen Preise erwartungsgemäß auf geteiltes Echo: „Die spinnen ja mit den Eintrittspreisen. Als Familie ist man geschwind 200 Euro los, wenn das langt. Da sind noch keine Getränke oder Essen dabei. Das ist nicht mehr normal. Und das für 1 Tag“, ist da beispielsweise in einem Facebook-Kommentar zu lesen. „Mittlerweile echt zu teuer geworden“, pflichtet ein anderer User bei.

Tatsächlich aber steht das Gros der Community weiter hinter dem Park, Preiserhöhung hin oder her. Viele Nutzer zeigen sogar durchaus Verständnis: „Es spinnen eher die, die finden, dass der Eintritt zu teuer wäre. Scheinbar haben manche von Wirtschaft und Unternehmenswirtschaft einfach 0 Plan. Wer meint, dass man so ein Unternehmen mit 40 Euro betreiben kann, lebt hinter dem Mond.“ (mko)

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