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Fasching in BW: Narrentreiben ohne Maskenpflicht? Das gilt für die 5. Jahreszeit

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Baden-Württemberg - Schon bald beginnt die 5. Jahreszeit. Doch kann Fasching dieses Jahr überhaupt richtig gefeiert werden? Und wenn ja, welche Regeln gelten? Eine Übersicht:

Nicht mehr lange, dann startet die fünfte Jahreszeit. Bekanntlich am 11. November um 11:11 Uhr wird das bunte Narrentreiben eingeläutet. Doch während im vergangenen Jahr sowie dieses Frühjahr das Coronavirus* einen fetten Strich durch die Rechnung machte, will man das nun für die kommende Saison verhindern. Dafür haben sich das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg* mit den Narrenverbänden sowie dem Städte- und Gemeindetag frühzeitig zusammengesetzt. Wie in einem Schreiben hervorgeht, haben die Verantwortlichen über Rahmenbedingungen gesprochen, die das gesellige Feiern zu Faschingszeit möglich machen sollen. Grundlage seien dabei die bestehenden Regelungen und Hygienevorgaben im Land. Darüber berichtet HEIDELBERG24*.

Fasching in BW: Keine Maskenpflicht beim Narrentreiben? Das gilt für die 5. Jahreszeit

Wie das Ministerium mitteilt, wird in Baden-Württemberg folgende Regelung an Fasching gelten:

Übrigens: Auch die Planungen für Weihnachtsmärkte in Baden-Württemberg* laufen derzeit bereits auf Hochtouren. Man befürchtet jedoch, dass es dieses Jahr zu Lieferengpässen kommen könnte.

Fasching in Baden-Württemberg: 2G für einige Veranstaltungen – „große Zustimmung“

Prof. Dr. Uwe Lahl, der Amtschef des Gesundheitsministeriums, sagt nach den Gesprächen: „Wir haben uns getroffen, weil wir den Verbänden und Veranstaltern bereits frühzeitig Planungssicherheit ermöglichen wollen. Die Infektionslage ist stabil, immer mehr Menschen sind geimpft oder genesen. Gerade den Geimpften und Genesenen wollen wir ihre Freiheiten zurückgeben, deshalb haben wir mit der neuen Corona-Verordnung in dieser Woche das 2G-Optionsmodell eingeführt. Das wollen wir auch auf Fastnachtsveranstaltungen im Inneren übertragen. Geimpfte und Genesene sollen unbeschwert feiern können. Ich bin sehr froh, dass dies auf große Zustimmung bei den Narren- und Karnevalsverbänden gestoßen ist. Auch für die Straßenfastnacht im Außenbereich wird die Arbeitsgruppe gute Lösungen finden.“

Das 2G-Modell greift bereits für Gastronomen und Veranstaltern in Baden-Württemberg. Ein Bundesland erlaubt die Regelung sogar für Supermärkte*. Hier heißt es künftig: Ungeimpfte dürfen nicht mehr rein, Geimpfte und Genesene sind auch ohne Maske erlaubt.

Roland Wehrle, Präsident der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte, fügt nach den Faschings-Gesprächen für Baden-Württemberg hinzu: „Dass wir schon so frühzeitig Gewissheit haben und jetzt in die Planung der neuen Kampagne einsteigen können, hilft uns sehr. Wir alle brennen für Fasnet und Karneval – diese Tradition kann aber nur überleben, wenn die Menschen im Land sie auch ausleben dürfen. Gerade für unsere kleinsten Narrenfreunde, die Kinder im Land, wäre es schlimm, wenn sie schon zum zweiten Mal keine Fasnet erleben könnten. Vor allem mit der festen Zusage der Saalveranstaltungen können wir jetzt in die konkrete Planung einsteigen. Mit 2G können wir sehr gut leben, denn mit der Aktion ‚Narren lasst Euch impfen‘ haben wir uns an der Impfkampagne des Landes beteiligt und damit ein klein bisschen zur Impfquote in Baden-Württemberg beigetragen.“ (pm/jol) *HEIDELBERG24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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