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Flugunglück in Baden-Württemberg: Heißluftballon gerät in Unwetter – 3 Schwerverletzte

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Von: Peter Kiefer

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Baden-Württemberg - Ein Unwetter hat zehn Menschen in einem Heißluftballon überrascht und in Lebensgefahr gebracht. Bei der Notlandung gab es Schwerverletzte:

Ein plötzliches aufkommendes Unwetter hat am Donnerstagabend (28. Juli) zu einem dramatischen Flugunglück in Baden-Württemberg geführt. Beim Absturz eines Heißluftballons sind in Bad Niedernau (Landkreis Tübingen) drei Passagiere schwer verletzt worden.

Baden-Württemberg: Heißluftballon mit 10 Passagieren droht abzustürzen

Doch was ist passiert? Ab etwa 20:45 Uhr sind bei Polizei und Rettungsdienst mehrere Notrufe eingegangen. Alle Augenzeugen haben einheitlich von einem abgetriebenen Heißluftballon berichtet, der offensichtlich abzustürzen droht.

Nachdem die ersten Sichtungen im Bereich Hechingen erfolgt sind, konnten Zeugen den Heißluftballon im weiteren Verlauf bei Mössingen und später bei Rottenburg am Neckar beobachten.

Baden-Württemberg: Heißluftballon muss notlanden – drei Schwerverletzte

Der mit insgesamt zehn Personen besetzte Heißluftballon konnte schließlich gegen 21:15 Uhr im Bereich Bad Niedernau festgestellt werden, als er sich bereits auf dem Boden befunden hat.

Im Rahmen einer Notlandung sind dabei drei der insgesamt zehn Insassen augenscheinlich schwer verletzt worden – die anderen Personen glücklicherweise nur leicht oder gar nicht verletzt.

Nach Notlandung von Heißluftballon – Verletzte in Klinik eingeliefert

Die Verletzten mussten nach medizinischer Erstbehandlung durch den Rettungsdienst in eine Klinik verbracht werden. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Reutlingen und die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BfU) in Braunschweig ermitteln. (pol/pek)

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