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Maskenpflicht in BW: Wo man jetzt KEINEN Mundschutz mehr braucht

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Von: Tobias Becker

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Baden-Württemberg - Seit Donnerstag (28. Oktober) gilt in Baden-Württemberg eine neue Corona-Verordnung in Bezug auf Weihnachtsmärkte und Betriebe:

Endspurt im Oktober und es geht immer schneller auf die Weihnachtszeit zu. Auch das Coronavirus* begleitet Baden-Württemberg weiterhin, wenn auch nicht mehr so aggressiv wie noch ein Jahr zuvor. Dennoch gibt es immer wieder Änderungen in der Corona-Verordnung durch das Land Baden-Württemberg. Ab Donnerstag (28. Oktober) gibt es neue Anpassungen, die in diesem Fall das 2G-Optionsmodell sowie Weihnachtsmärkte betreffen, wie es in einer Mitteilung heißt.

Neue Corona-Verordnung: Keine Maskenpflicht mehr in Betrieben?

Beim 2G-Optionsmodell für das sich Baden-Württemberg* vor wenigen Wochen entschieden hat, geht es um die Maskenpflicht* in Betrieben. 2G bedeutet geimpft oder genesen. In der Mitteilung des Landes heißt es: „Wenn sich ein Betrieb (z. B. ein Restaurant) in der Basisstufe für das 2G-Optionsmodell entscheidet, können nun auch die immunisierten Beschäftigten die Maske abnehmen.“ Aber: Sie müssen ihrem Arbeitgeber den Impf- oder Genesenenstatus nachweisen.

LandBaden-Württemberg
LandeshauptstadtStuttgart
Bevölkerung11,07 Millionen

Ob man das auch macht, kann jede*r Arbeitnehmer*in selbst entscheiden. Arbeitnehmer wiederum dürfen nicht danach fragen. Entscheiden, ob sie die Maske tragen oder nicht, dürfen Arbeitnehmer*innen jedoch nicht. Das muss der Betrieb entscheiden. Wichtig ist auch: Die gesetzlichen Vorgaben des Datenschutzes müssen eingehalten werden.

Auch gut zu wissen: „Das 2G-Optionsmodell kann generell nur in der Basisstufe angewendet werden. Sollte die Warnstufe in Baden-Württemberg ausgerufen werden*, ist das 2G-Optionsmodell nicht mehr möglich.“ Als Grund für die Änderung gibt das Land eine erneute Prüfung der Sachlage an, die in Zusammenarbeit mit dem Landesbeauftragen für den Datenschutz- und die Informationsfreiheit stattfand.

Neue Corona-Verordnung: Das gilt nun für Weihnachtsmärkte in Baden-Württemberg

Dann ist da noch die wohl wichtigste Regel für die anstehende Vorweihnachtszeit: Auf Weihnachtsmärkten gilt grundsätzlich die Maskenpflicht und Kontaktdatenerfassung. Weiter heißt es: „Stände mit Speisen und Getränken zum sofortigen Verzehr und sonstigen Angeboten, die zum Verweilen einladen (z. B. Fahrgeschäfte oder Kulturbeiträge), dürfen nur von Personen aufgesucht werden, die geimpft, genesen oder getestet sind (3G-Pflicht).“

Heißt: Wer essen, trinken oder verweilen will, muss auf Weihnachtsmärkten einen 3G-Nachweis erbringen. Genesen, geimpft oder getestet. Anders ist es bei Verkaufsbuden, wie auf dem Mannheimer Weihnachtsmarkt, auf dem sogar die 2G-Regel gilt. Dort ist kein Nachweis notwendig, solange es sich ausschließlich um den Warenverkauf handelt. Übrigens: In der Verantwortung steht der Veranstalter, der auch die Organisation übernimmt.*HEIDELBERG24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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