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Tödlicher Angriff in BW – Beschuldigter von Illerkirchberg gesteht

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Von: Katja Becher

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Illerkirchberg - Eine Bluttat, die die Gemeinde erschüttert: Ein Mann greift zwei Mädchen auf dem Weg zur Schule an, eines von ihnen stirbt. Der Verdächtige gesteht die Tat an der 14-Jährigen.

Update vom 10. Januar: Der Verdächtige im Fall des Messerangriffs in Illerkirchberg gesteht, mit einem Messer mehrfach auf ein Mädchen eingestochen zu haben. Das teilten am Dienstag das Polizeipräsidium und die Staatsanwaltschaft in Ulm mit. Das Motiv für die Tat blieb jedoch weiterhin offen; aus ermittlungstechnischen Gründen könnten dazu vorerst noch keine Angaben gemacht werden, heißt es von den Behörden.

Der 27 Jahre alte mutmaßliche Täter, ein Asylsuchender aus Eritrea, wurde demnach bereits am 5. Januar vernommen. Zuvor hatte er geschwiegen. Nun räumt er die Tat ein und gibt außerdem an, die beiden Mädchen zuvor nicht gekannt zu haben.

Tödlicher Messer-Angriff in BW: Beschuldigter von Illerkirchberg spricht über Tatgeschehen

Update vom 20. Dezember: Zwei Wochen nach der Messerattacke gegen zwei Mädchen in Illerkirchberg in Baden-Württemberg äußert sich der mutmaßliche Angreifer in einem Gespräch mit einem psychiatrischen Sachverständigen erstmals zum Tatgeschehen. Wie die dpa meldet, wollten die Ermittlungsbehörden zum Inhalt des Gesprächs keine Angaben machen, jedoch soll der Verdächtige bereit zur Aussage sein. Die Staatsanwaltschaft Ulm und die Polizei wollen den Beschuldigten zeitnah förmlich vernehmen.

Messer-Angriff in Illerkirchberg: Ermittlungen zum Motiv laufen noch

Bei dem Messer-Angriff Anfang Dezember wird ein 14-jähriges Mädchen getötet, eine 13-Jährige schwer verletzt. Die Teenagerin durfte das Krankenhaus vergangene Woche verlassen. Die Ermittlungen zum Motiv laufen laut Staatsanwaltschaft noch. Den Ermittlern nach gab es keine Anhaltspunkte dafür, dass das Opfer und der Asylbewerber sich kannten. Der Mann hatte zunächst zu den Vorwürfen geschwiegen. Er war nach der Tat mit erheblichen Verletzungen ins Krankenhaus gekommen und wurde stundenlang operiert.

Aktuell befindet er sich in einem Justizvollzugskrankenhaus. Erkenntnisse zu einer psychischen Erkrankung des Mannes gebe es nach wie vor nicht, hatte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft vergangene Woche gesagt.

Tödlicher Messer-Angriff in BW: „Leben eines unschuldigen Kindes brutal ausgelöscht“

Update vom 8. Dezember, 13:16 Uhr: Der Verdächtige der Gewalttat von Illerkirchberg soll sich nach ersten Erkenntnissen selbst verletzt haben. Die Staatsanwaltschaft verspricht sich nach Angaben vom Donnerstag (8. Dezember) gegenüber der dpa von rechtsmedizinischen Untersuchungen mehr Aufschluss darüber, wie es konkret zu den Verletzungen kam. Der 27-Jährige befinde sich in einem Gefängniskrankenhaus und schweige weiter zu den Vorwürfen.

Laut Staatsanwaltschaft gab es zunächst keine Anhaltspunkte, dass sich der Mann und die Opfer kannten. Die Ermittler prüfen nach eigenen Angaben, ob der 27-Jährige zuvor auffällig aggressiv gewesen sei. Bei den Behörden war der Mann vor dem Angriff nicht durch Gewalttaten bekannt. Er befindet sich den Angaben zufolge seit 2016 in Deutschland.

Tödlicher Messer-Angriff in Illerkirchberg: Opfer (13) spricht über die Bluttat

Update vom 7. Dezember, 14:04 Uhr: Der Schock nach der Bluttat in Illerkirchberg sitzt tief. Ein 14-jähriges Mädchen ist tot, ein weiteres Opfer schwer verletzt. Die 13-Jährige habe mit der Polizei laut RTL bereits über den Tathergang gesprochen und sei auch über den Tod ihrer Freundin informiert worden. Demnach habe der Täter erst auf die beiden Mädchen eingeschlagen und sie dann mit einem Messer angegriffen.

Nach der tödlichen Schulweg-Attacke in Illerkirchberg stehen Notfallseelsorger den betroffenen Familien zur Seite. „Es geht darum, dass sie das Gefühl bekommen, dass sie in diesen schweren Stunden nicht allein sind“, sagte der Leiter der Notfallseelsorge Ulm/Alb-Donau-Kreis, Michael Lobenhofer, der Deutschen Presse-Agentur.

Das 14-jährige Todesopfer wird laut SWR am frühen Mittwochnachmittag beerdigt. Zur Trauerfeier seien laut Bericht mehr als 1.000 Menschen gekommen, Hunderte Personen hätten sich auf dem kleinen Friedhof in Illerkirchberg versammelt. Am Dienstagnachmittag habe außerdem eine große Beileidsbekundung bei der Alevitischen Gemeinde Ulm stattgefunden, zu der das getötete Mädchen gehörte.

Bluttat in Illerkirchberg: Haftbefehl wegen Mordes gegen Mann (27) erlassen

Update vom 6. Dezember, 19:45 Uhr: Nach dem Angriff auf zwei Schülerinnen in Illerkirchberg bei Ulm, bei dem eines der Mädchen tödlich und eines schwer verletzt wurde, ist Haftbefehl gegen den Verdächtigen erlassen worden. Dem 27-Jährigen wird nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft Mord sowie versuchter Mord vorgeworfen. Wie die Ermittler am Dienstag mitteilten, äußerte sich der Mann bei der Vorführung in der Klinik, in der er sich wegen eigener Verletzungen befindet, nicht zu den Vorwürfen. Der 27-Jährige aus Eritrea sei nun in einem Justizvollzugskrankenhaus.

Der Mann soll am Montag zwei Mädchen auf dem Schulweg angegriffen und schwer verletzt haben. Eines der Opfer, ein 14-jähriges Mädchen, starb später in der Klinik. Die Obduktion ergab, dass die 14-Jährige nach Stichverletzungen verblutete. Die Polizei fand bei dem 27-Jährigen ein Messer, das als Tatwaffe in Betracht komme.

Bluttat in Illerkirchberg: Tatverdächtiger schweigt nach Messer-Attacke auf zwei Mädchen

Update vom 6. Dezember, 15:55 Uhr: Nach dem tödlichen Angriff auf zwei Mädchen in Illerkirchberg bei Ulm schweigt der mutmaßliche Angreifer zu den Vorwürfen. Der Mann berufe sich auf sein Aussageverweigerungsrecht, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Dienstag. Der 27 Jahre alte Verdächtige sei den Behörden bislang nie durch Gewaltdelikte aufgefallen. Der Mann aus Eritrea sei lediglich einmal als Schwarzfahrer erwischt worden und sonst nicht polizeibekannt. Hinweise auf eine politische oder religiöse Motivation gebe es nicht, sagte der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl (CDU) bei einem Besuch am Tatort.

Update vom 6. Dezember, 14:51 Uhr: Der türkische Botschafter hat eine lückenlose Aufklärung des Angriffs auf zwei Mädchen in Illerkirchberg gefordert. Die Tat habe die türkische Gemeinschaft stark verunsichert, sagte Ahmet Basar Sen beim Besuch des Tatorts am Dienstag. „Wer ist das? Wer hat das gemacht? Wird es aufgeklärt?“ Diese Fragen müssten nun alle geklärt werden, der Botschafter sicherte seine Unterstützung bei den Ermittlungen zu. Der Botschafter besuchte am Dienstagmorgen nach eigenen Angaben die Familie des gestorbenen Mädchens. Er habe den Eltern die Anteilnahme der türkischen Gemeinschaft ausgesprochen, sagte Ahmet Basar Sen. Der Angriff sei ein Schock für alle.

Messer-Attacke auf Schülerinnen: Zwei Festgenommene wieder auf freiem Fuß

Update vom 6. Dezember, 12:42 Uhr: Die zwei Männer, die nach der tödlichen Schulweg-Attacke von Illerkirchberg neben dem mutmaßlichen Tatverdächtigen am Montag festgenommen wurden, sind mittlerweile wieder auf frei. Das bestätigte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Ulm der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag. Der Verdacht gegen die beiden Männer habe sich nicht erhärtet, so dass man sie wieder auf freien Fuß habe setzen können.

Der mutmaßliche Tatverdächtige berufe sich indes auf sein Aussageverweigerungsrecht. Es gebe weiterhin keine Erkenntnisse zum Motiv. Im Verlauf des Dienstags soll bekannt werden, ob Haftbefehl gegen den Mann erlassen werde. Derzeit lägen ihm keine Erkenntnisse einer psychischen Beeinträchtigung vor, sagte der Sprecher.

Bluttat in Illerkirchberg: Türkischer Botschafter besucht Tatort

Update vom 6. Dezember, 11:56 Uhr: Nach dem tödlichen Angriff in Illerkirchberg will Innenminister Thomas Strobl gemeinsam mit dem türkischen Botschafter Ahmet Basar Sen am Dienstag den Tatort besuchen. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen. Das getötete Mädchen habe die deutsche Staatsbürgerschaft besessen und einen türkischen Migrationshintergrund, hieß es aus dem Innenministerium. Der Botschafter reise extra aus Berlin mit dem Flugzeug an. Um 12:30 Uhr wollten sich der Botschafter und Strobl mit dem örtlichen Bürgermeister im Rathaus vor Ort treffen, sich danach zu einer Gedenkminute am Tatort versammeln.

Tödliche Messer-Attacke: Innenminister will Tat „restlos aufklären“

Update vom 6. Dezember, 11:14 Uhr: „Wir werden diese schlimme Tat restlos aufklären“, kündigte der baden-württembergische Innenminister und Vizeregierungschef Thomas Strobl (CDU) nach der Bluttat in Illerkirchberg an. „Diese Tat rührt uns zutiefst, wenn das Leben eines unschuldigen Kindes so brutal ausgelöscht wird“, teilte er mit. „In Gedanken sind wir in diesen schweren Stunden bei den Eltern, der Familie, den Hinterbliebenen der Getöteten sowie bei den Mitschülerinnen und Mitschülern und Freunden des jungen Mädchens.“

Die Ermittler stehen im Fall des Angriffs auf zwei Schülerinnen erst am Anfang ihrer Arbeit. „Jetzt ermitteln Staatsanwaltschaft und Polizei, weshalb es zum Angriff auf die beiden Mädchen kam und ob der Tatverdächtige und die beiden Mädchen sich vorher kannten“, teilten die Behörden in Baden-Württemberg mit. Der schreckliche Fall in Illerkirchberg wirft aktuell noch viele Fragen auf.

Kerzen und Blumen stehen am Tatort in Illerkirchberg, an dem am Tag zuvor zwei Mädchen von einem Mann mit einem Messer angegriffen wurden.
Kerzen und Blumen stehen am Tatort in Illerkirchberg. © Bernd Weißbrod/dpa

Bluttat in Illerkirchberg: 27-jähriger Mann unter dringendem Tatverdacht

Update vom 5. Dezember, 18:35 Uhr: Nach dem Angriff auf zwei Mädchen in Illerkirchberg bei Ulm, bei dem eine 14-Jährige getötet und eine 13-Jährige schwer verletzt wurde, steht ein 27-Jähriger unter dringendem Tatverdacht. Der Mann soll die beiden Mädchen auf ihrem Weg zur Schule mit einem Messer angegriffen haben.

Der Angreifer soll nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft am Montagmorgen aus einer benachbarten Asylbewerberunterkunft gekommen und nach der Tat wieder dorthin geflüchtet sein. „Als die Polizei diese mit Spezialkräften durchsuchte, traf sie dort auf drei Bewohner, alle Asylbewerber aus Eritrea“, heißt es vonseiten des Polizeipräsidiums Ulm.

Bei dem 27-Jährigen habe die Polizei ein Messer gefunden, das als Tatwaffe in Betracht komme. „Der Verdächtige befindet sich aktuell unter polizeilicher Bewachung in einem Krankenhaus.“ Die Beamten hätten die beiden anderen Männer mit zur Dienststelle genommen. Die Polizei bittet in einer Mitteilung darum, „keinen Generalverdacht gegen Fremde, Schutzsuchende oder Asylbewerber allgemein zu hegen oder solchem Verdacht Vorschub oder Unterstützung zu leisten“.

Zwei Schüler in Baden-Württemberg angegriffen – 14-Jährige erliegt Verletzungen

Update vom 5. Dezember, 14:58 Uhr: Nach dem Angriff auf zwei Mädchen in Illerkirchberg ist ein 14-jähriges Opfer seinen Verletzungen erlegen. Das bestätigte ein Polizeisprecher am Nachmittag gegenüber Merkur.de. Dem Bericht zufolge soll der Tatverdächtige seine beiden Opfer mit einem Messer angegriffen haben. Gegenüber dem SWR hatte ein Augenzeuge berichtet, wie er eines der Mädchen mit einer Stichwunde am Bauch gefunden habe.

Das zweite Mädchen, 13 Jahre alt, gilt weiter als schwer verletzt. Den mutmaßlichen Täter sowie zwei weitere Männer nahmen die Beamten fest. Ein Polizeisprecher ging gegenüber der dpa davon aus, dass die Leiche der 14-Jährigen obduziert wird, um die genaue Todesursache zu klären.

Angriff auf zwei Mädchen in Baden-Württemberg – Polizei räumt mit Gerüchten auf

Update vom 5. Dezember, 13:30 Uhr: Zu den Details des Angriffs auf zwei Mädchen in Illerkirchberg äußert sich die Polizei weiterhin nicht. Erst am Nachmittag solle es weitere Informationen geben. „Wir müssen jetzt erstmal die Hintergründe genau ermitteln“, so ein Polizeisprecher gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Der Beschuldigte habe die Mädchen gegen 7:30 Uhr auf der Straße in einem Wohngebiet angegriffen. Wie alt die beiden sind, auf welche Weise und wo sie verletzt wurden, ließ er offen. Auch ob eine Waffe im Spiel war blieb zunächst ebenso unklar.

Einsatzkräfte begutachten den Tatort in Illerkirchberg (Alb-Donau-Kreis).
Einsatzkräfte begutachten den Tatort in Illerkirchberg (Alb-Donau-Kreis). © Ralf Zwiebler/dpa

Update vom 5. Dezember, 12:59 Uhr: Der Angriff auf zwei Mädchen in Illerkirchberg hatte nach Polizeiangaben keine Auswirkungen auf eine benachbarte Grundschule. „Es gab entgegen von Gerüchten keinen Amokalarm in einer Schule“, sagte ein Polizeisprecher am Montag auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Die beiden Verletzten seien auch nicht im Grundschulalter.

Angriff auf zwei Kinder in Baden-Württemberg: SEK umstellt Wohnhaus

Update vom 5. Dezember, 12:13 Uhr: Wie Wolfgang Jürgens, Pressesprecher bei der Polizei Ulm, dem SWR erklärt, sei die Polizei am Montag gegen 7:30 Uhr darüber informiert worden, dass zwei Mädchen schwer verletzt worden seien. Bei den Ermittlungen habe sich herausgestellt, dass ein Verdächtiger nach dem Angriff auf die beiden Kinder in ein benachbartes Haus gegangen sei. Die drei Personen, die in dem Gebäude anwesend waren, seien festgenommen worden. Die Kriminalpolizei ermittle auf Hochtouren, so Jürgens weiter.

Der Einsatz mit Hilfe eines Spezialeinsatzkommandos ist mittlerweile abgeschlossen, laut Polizei bestehe keine Gefahr für die Bevölkerung Die Hintergründe der Tat sind aktuell noch völlig unklar. Auch weitere Details zu den verletzten Mädchen nannten die Ermittler bisher nicht.

Angriff auf Schulweg: Zwei Grundschüler in Baden-Württemberg schwer verletzt

Erstmeldung vom 5. Dezember 12:05 Uhr: Zwei Mädchen werden am Montagmorgen (5. Dezember) auf dem Weg in die Schule von einem Mann attackiert. Die schreckliche Tat spielt sich laut Berichten des SWR in Illerkirchberg im Alb-Donau-Kreis (Baden-Württemberg) ab. Beide Mädchen seien bei dem Angriff schwer verletzt und in ein Krankenhaus eingeliefert worden.

Der Täter flüchtete im Anschluss in ein Wohnhaus. Laut augsburger-allgemeine.de hätten Spezialkräfte der Polizei das Gebäude umstellt und gleichzeitig Straßen kontrolliert. Den Berichten zufolge seien drei Personen festgenommen worden, darunter auch der Tatverdächtige. Aktuell läuft die Spurensicherung. Weitere Informationen folgen. (kab)

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