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Mehr als 40 Schwimmbäder in Baden-Württemberg könnten schließen

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Von: Katja Becher

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Stuttgart - Steigende Preise für Gas und Strom sorgen jetzt dafür, dass etlichen Schwimmbädern in Baden-Württemberg die Schließung droht.

Wegen steigender Energiepreise sind in Baden-Württemberg mindestens 45 Schwimmbäder von der Schließung bedroht. Dies geht aus einer in Stuttgart veröffentlichten Antwort des Innenministeriums auf eine Landtagsanfrage der SPD-Fraktion hervor. Es liege in der Verantwortung der Kommunen, wie sie unter Berücksichtigung ihrer Finanz- und Haushaltslage den gestiegenen Energiekosten bei ihren Bäderbetrieben begegneten.

Steigende Energiepreise: 45 Schwimmbädern in Baden-Württemberg droht die Schließung

Die SPD-Fraktion forderte eine verstärkte Unterstützung der Kommunen. Dass es keine finanzielle Grundförderung für die kommunalen Schwimmbäder im Land gebe, sei ein echtes Problem, erklärte die Oppositionsfraktion. „Gut ist, dass es zumindest eine Fachförderung zum Ausbau der regenerativen Energien, wie Wärmepumpen oder Solarthermie, gibt.“ Diese müsse aber unbedingt ausgeweitet werden. Wegen der drohenden Energiekrise hatte Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Donnerstag bereits ein Tempolimit auf Autobahnen gefordert.

In Baden-Württemberg gibt es nach Angaben des Innenministeriums mindestens 704 Frei- und Hallenbäder, die sich in kommunaler Trägerschaft befinden. Die genaue Zahl sei aber unklar, weil nicht von allen Kommunen eine Rückmeldung erfolgt sei. Erste Schwimmbäder im Bundesland hatten bereits auf die steigenden Energiepreise reagiert. So hat die Stadt Mannheim zum Beispiel kürzlich verkündet, in zwei Freibädern die Wassertemperatur zu senken, um Gas zu sparen.

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