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Perseiden 2022: Sternschnuppen-Spektakel im August – Höhepunkt bald erreicht

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Von: Julia Cuprakowa

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Die Perseiden rasen aktuell durch das Weltall und sorgen für atemberaubende Sternschnuppennächte in Deutschland – der Höhepunkt ist bald erreicht.

Im August erwartet (Hobby-)Astronomen, Schaulustige und Sternegucker erneut ein Feuerwerk am Nachthimmel: Denn auch 2022 sind Sternschnuppen der Perseiden in der ersten Augusthälfte zu Hunderten am Nachthimmel zu sehen, wie echo24.de berichtet. Und die Voraussetzungen für ein Spektakel sind gut – sofern das Wetter im August mitspielt.

Der Meteorschauer ist ein jährlich wiederkehrendes Naturereignis. In der sogenannten Sternschnuppennacht erreichen die Perseiden ihren Höhepunkt. Bereits letztes Jahr begeisterten die Perseiden, neben dem Supermond, viele Astronomie-Fans– auch in Baden-Württemberg, wie echo24.de bereits berichtete. Doch wann ist das besondere Naturschauspiel am Himmel zu sehen?

Perseiden im August 2022: Sternschnuppen-Spektakel am Nachthimmel

Wie jedes Jahr erhellen die Perseiden auch 2022 den Nachthimmel zwischen dem 17. Juli und 24. August 2022. Die meisten Sternschnuppen sind allerdings vom 9. bis 13. August sichtbar. Von der Uhrzeit ist es immer am besten, wenn die Sonne und auch der Mond bereits untergegangen sind.

Die Sternschnuppennacht der Perseiden wird in der Nacht vom 12. auf den 13. August 2022 erreicht. In dieser Nacht können Sternengucker besonders viele Sternschnuppen zu sehen. Viele davon sind zudem besonders hell. Wer dann bei klarem Himmel nach Mitternacht in Richtung Osten schaut, könnte Dutzende Sternschnuppen pro Stunde sehen. Doch auch an den Wochenenden davor und danach kann man die verglühenden Teilchen erspähen, wie auch swp.de berichtet. Aber was sind die Perseiden genau und wie entstehen sie?

Perseiden 2022: Feuerwerk kosmischer Trümmerteilchen

Die Perseiden scheinen aus dem Sternbild Perseus zu kommen. Sie sind die Wolke von Trümmerteilchen des Kometen 109P/Swift-Tuttle, in die die Erde jedes Jahr auf ihrer Umlaufbahn um die Sonne eintaucht. Der Komet wurde nach Angaben der Sternfreunde am 19. Juli 1862 unabhängig voneinander von Lewis Swift und Horace Tuttle entdeckt und braucht für einen Umlauf um die Sonne rund 133 Jahre. Das nächste Mal dürfte er von der Erde aus im Jahr 2126 sichtbar werden, wie auch die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet.

Was in der Erdatmosphäre verglüht und was die Menschen begeistert, sind dem Planetarium in Hamburg zufolge Brösel des Kometen, die er auf seiner Umlaufbahn verliert. Jedes Jahr im August kreuze die Erde diese kosmische Trümmerspur, und die Kometenpartikel fallen auf die Atmosphäre wie Regentropfen auf eine Autoscheibe. Sie verglühen dann 100 bis 80 Kilometer über der Erdoberfläche.

Perseiden 2022: So können die meisten Sternschnuppen gesehen werden

Einige Partikel seien hell genug, um sie selbst bei störendem Licht in Großstädten sehen zu können. Das Planetarium rät dennoch, einen dunklen Standort ohne störendes Licht aufzusuchen und auch Geduld mitzubringen. Die Sternschnuppen werden wohl in Schüben kommen, und die Augen müssten sich auch erst einmal an der Dunkelheit der Nacht gewöhnen.

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