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Warnstufe in BW: Erneute Gastro-Kontrollen – „Einhaltung der Regeln ist wichtig für alle“

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Von: Marten Kopf

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Baden-Württemberg - Mit der Corona-Warnstufe gelten für Ungeimpfte nun strengere Regeln. Das Land will deren Einhaltung vor allem in der Gastronomie verstärkt kontrollieren:

Update vom 9. November: In Baden-Württemberg finden erneut Gastro-Kontrollen statt, um die Einhaltung der Corona-Regeln zu überprüfen. Das teilt das Sozialministerium am Dienstag mit. Gesundheitsminister Manne Lucha sagt dazu: „Die vierte Welle rollt mit voller Wucht auf uns zu, die Intensivstationen in den Krankenhäusern füllen sich rasant. Wir stehen deshalb in Baden-Württemberg kurz vor der Alarmstufe*. Wir können die aktuellen Freiheiten nur aufrechterhalten, wenn wir uns alle an die Vorgaben halten. Das betrifft vor allem die Nichtgeimpften, die in der aktuellen Warnstufe nur mit PCR-Test in Restaurants dürfen. In der Alarmstufe gilt dann 2G. Das hat seinen guten Grund, denn die allermeisten Corona-Patienten auf der Intensivstation sind nicht geimpft – wir müssen das Gesundheitssystem schützen, denn sonst können wir nicht mehr allen Intensivpatientinnen und -patienten ein Behandlungsbett anbieten. Die Einhaltung der Regeln ist daher wichtig für uns alle. Das wollen wir daher bei der Schwerpunkt Kontrollaktion überprüfen. Aber auch danach wird selbstverständlich weiterhin kontrolliert.“

Am 11. und 12. November wird die Gastronomie bezüglich der Corona-Auflagen von der Polizei kontrolliert. Betreibern von Restaurants, Lokalen und anderen Einrichtung wird empfohlen mit einer App die Impfpässe der Gäste zu überprüfen. Hierfür biete sich unter anderem die „CovPassCheck-App“ an. Sobald der Verdacht aufkommt, dass eine Fälschung vorliegt, sollte dies gemeldet werden. Darauf können Gastronomen beim Überprüfen achten:

Warnstufe in BW: Große Gastro-Kontrollen! Wann das Ordnungsamt genauer hinschaut

Meldung vom 4. November: Nach dem Auslösen der Corona-Warnstufe am Mittwoch* (3. November) will das Land Baden-Württemberg* die Einhaltung der strengeren Regeln vor allem in der Gastronomie kontrollieren. Alle Städte und Gemeinden seien dazu aufgerufen, am 11. und 12. November in Restaurants, Bars und Gaststätten vor allem die Einhaltung der 3G-Regel zu überprüfen, teilt das Sozialministerium in Stuttgart mit. Darüber berichtet HEIDELBERG24*.

BundeslandBaden-Württemberg
Einwohnerzahl11.103.043 (Stand: 31. Dezember 2020)
Fläche35.751,46 km²
LandeshauptstadtStuttgart
MinisterpräsidentWinfried Kretschmann (Grüne)

Mit der Warnstufe müssen Gäste, die ein Restaurant besuchen möchten, einen Nachweis über Impfung, Genesung oder einen negativen PCR-Test vorweisen*. Nach Angaben des Sozialministeriums soll mit der Aktion zur Einhaltung der strengeren Regeln sensibilisiert werden. Ein besonderes Augenmerk werde dabei auf der Kontrolle von PCR-Tests liegen, so ein Ministeriumssprecher.

Warnstufe in Baden-Württemberg: Ordnungsamt geht Hinweisen nach

In anderen Lebensbereichen dürfte die Kontrolle der strengeren Corona-Regeln dagegen nicht so einfach werden, zum Beispiel bei den Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte. Mehrere Ordnungsämter in Baden-Württemberg kündigten an, deren Einhaltung zwar kontrollieren zu wollen – aber vorerst nicht viel umfangreicher als bisher. „Es geht nicht darum, Menschen zu kontrollieren, sondern wieder verstärkt Aufmerksamkeit zu schaffen“, so eine Sprecherin der Stadt Stuttgart. Wie bisher auch solle es auf der Straße und in Gaststätten stichprobenartige Kontrollen geben. Vom Ordnungsamt in Mannheim* heißt es, Polizei und Ordnungsämter würden auch weiterhin Auffälligkeiten und Hinweisen nachgehen. In Heidelberg* hatte es bereits in der Vergangenheit, also noch vor Ausrufung der Warnstufe, entsprechende Kontrollen gegeben*.

Die Warnstufe war am Mittwoch ausgelöst worden, weil zu viele Corona-Patienten auf den baden-württembergischen Intensivstationen behandelt werden. Für Ungeimpfte gelten deshalb strengere Corona-Maßnahmen. Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss für zahlreiche Freizeitaktivitäten in geschlossenen Räumen einen teuren PCR-Test vorweisen – etwa im Restaurant, Kino, Schwimmbad, Museum oder in der Kantine. Im Freien ist dort ebenfalls künftig ein 3G-Nachweis gefordert, dann genügt allerdings meist ein Schnelltest. Auch die Kontaktbeschränkungen kehren zumindest für Ungeimpfte wieder zurück. Aber auch für immunisierte Menschen gelten verschärfte Regeln: So muss selbst unter 2G-Bedingungen jetzt wieder Maske getragen werden*. (dpa/mko) *HEIDELBERG24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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