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Zu wenig Astrazeneca-Impfstoff für zu viele Freiwillige

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Von: Sabrina Kreuzer

Studierende stehen während eines Probelaufs des Zentralen Impfzentrum an der Freiburger Messe und warten auf den Einlass.

Studierende stehen während eines Probelaufs des Zentralen Impfzentrum an der Freiburger Messe im Sommer 2020 und warten auf den Einlass. © Philipp von Ditfurth

Bei einer Astrazeneca-Impfaktion gegen das Coronavirus in Baden-Württemberg versammelten sich bis zu 3.000 Impfwillige auf der Freiburger Messe. Dabei gab es nicht annähernd so viele Impfdosen.

Freiburg - Seit Dezember vergangenen Jahres werden die Menschen gegen das Coronavirus in Baden-Württemberg geimpft. Seither gab es viele Probleme rund um das Impfen: Weil in einigen Fällen bekannt wurde, dass jüngere Menschen schwere Thrombosen bekommen haben, nachdem sie mit Astrazeneca geimpft wurden, stoppte Deutschland zunächst die Verwendung des Vakzins. Erst nach einer genauen Überprüfung sowie einer Empfehlung der Ständigen Impfkommission, fanden wieder Impfungen mit Astrazeneca statt. Doch seither ist der Ruf des britisch-schwedischen Stoffes nicht der Beste: Um das Image aufzupolieren, ließ sich sogar Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann mit Astrazeneca impfen. Viele Ärzte werden dennoch den Impfstoff nicht los - die Menschen haben Vorbehalte. Deswegen gibt es Ärzte und Impfzentren, die Astrazeneca-Impfaktionen starten. Wie BW24* berichtet, stürmen Menschen eine Astrazeneca-Impfaktion in Freiburg - Polizei muss eingreifen.

*BW24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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