Mein erstes Mal

Fotos: Meine Erfahrungen beim Bleaching

Bleaching im Selbsttest.
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Bleaching im Selbsttest.

Bleaching ist negativ behaftet: Es soll weh tun, die Zähne schädigen und nicht lange halten. Doch ist dem tatsächlich so? Der Selbsttest einer redaktionellen Mitarbeiterin:

Es ist nicht so, dass man einen Termin ausmacht und danach mit strahlend weißen Zähnen nach Hause geht. Zahnaufhellung bedarf Vorbereitung und danach auch etwas Selbstdisziplin. 

Ich lasse mich in der Praxis von Dr. Esther Schiller in Mannheim-Lindenhof „bleachen“. Zuerst bekomme ich eine professionelle Zahnreinigung von Yasemin Gül. Sie wird beim Folgetermin auch das eigentliche Bleaching durchführen. Dafür dürfen sich keinerlei Beläge oder Verfärbungen auf den Zähnen befinden. 

Nach der Zahnreinigung checkt Dr. Schiller meine Zähne. Das Bleaching kann nur auf gesunden Zähnen vorgenommen werden. Zumindest sollte man „kein Riesen-Loch“ haben. Bis auf meine Füllung am Schneidezahn ist alles in Ordnung.

Die Füllung stellt insofern ein Problem dar, als sie nicht mit aufgehellt wird, da sie ja aus Kunststoff besteht. Also kann es sein, dass im Endeffekt ein deutlich sichtbarer farblicher Unterschied zwischen Zahn und Füllung besteht.

Ich bekomme noch ein Gel mit, das ich zuhause morgens und abends mit der Zahnbürste auf die Zähne auftragen soll. Es stärkt die Zähne für die anstehende Behandlung. Schließlich kommt bei der Aufhellung Carbamidperoxid zum Einsatz, das Wasserstoffperoxid freisetzt.

„Ich bin ehrlich zu Dir: Es tut weh!“

Ein paar Tage später habe ich dann meinen eigentlichen Bleaching-Termin. Yasemin spricht mir Mut zu, beschönigt aber gleichzeitig nichts: „Ich bin ehrlich zu Dir: Es tut weh!“ Allerdings bei manchen Patienten mehr, bei anderen weniger. 

Die Behandlung besteht aus vier Einheiten à 15 Minuten. Ich bekomme zuerst eine Art „Maulsperre“. Yasemin trägt daraufhin einen sogenannten „Gingiva protector“ auf mein Zahnfleisch auf, um es vor dem Bleichmittel zu schützen. Dann verteilt sie das Peroxid auf meinen Zähnen. 

Die Bestrahlung erfolgt durch ein „Philips Zoom“ Gerät, das exakt mit meinem Mundstück abschließt. Es gibt blaues LED-Licht ab, das die Wirkung des Bleichmittels unterstützt. Ich gehöre wohl zu den Glücklichen, deren Zähne während der Behandlung kaum wehtun.

ABER: Als ich nach der Behandlung nach Hause fahre, fängt es langsam an. Das Ziehen in meinen Zähnen wird fast unerträglich und ich muss mehrere Schmerztabletten nehmen, um die Schmerzen einigermaßen wegzustecken. Zum Glück ist es am nächsten Tag ausgestanden. 

48 Stunden nicht rauchen

48 Stunden nach der Behandlung darf ich nicht rauchen (zum Glück geht E-Zigarette) und nichts essen, „das Flecken auf einem weißen T-Shirt hinterlassen würde“. Nachdem das alles durchgestanden ist und meine Füllung erneuert wurde, kann ich mich endlich über mein strahlend weißes Lächeln freuen. Ich würde es jederzeit wieder tun!

Das Bleaching kostet 400 Euro und hält bei mittelguter Pflege bis zu drei Jahre. Geht man sehr pfleglich mit seinen Zähnen um und ist man Nicht-Raucher, so kann man sich bis zu fünf Jahre lang an seinen weißen Beißerchen erfreuen. 

Termine und weitere Infos findest Du hier.

hew

Quelle: Mannheim24

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