Unfallgefahr

Zeitumstellung: Vorsicht vor Wild!

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Gefahr von Wildunfällen steigt durch Zeitumstellung

Am 29. Oktober wird die Zeit wieder umgestellt - eine Stunde länger schlafen! Doch die Zeitumstellung bringt nicht nur Gutes mit sich. Der Morgenverkehr wird für Einige zum Schreckenserlebnis...

Die Uhr wird am Sonntag um 3 Uhr für eine Stunde zurückgestellt. Das heißt auch, dass der übliche Morgenverkehr eine Stunde später stattfindet. Deswegen fahren die Meisten dann zur Morgendämmerung zur Arbeit. Das Problem dabei ist, dass die Wildtiere nach ihrer biologischen Uhr während der Dämmerung auf Nahrungssuche gehen. Die größte Gefahr, einem Reh oder Wildschwein zu begegnen, droht also in der Morgen- und Abenddämmerung, bei Nacht und bei Nebel. 

Vorsichtsmaßnahmen                                                   

Du solltest auf jeden Fall Warnhinweise beachten und nicht schneller als 50 bis 60 Kilometer pro Stunde auf Straßen, die an den Wald angrenzen, fahren. Vor allem neue Straßen, die durch ein Waldgebiet führen, sind besonders gefährlich, da sich das Wild an seine gewohnten Wege hält. 

Ein Tier auf der Fahrbahn - Wie handeln?             

Falls ein Tier auf die Fahrbahn gerät, solltest Du auf jeden Fall das Fernlicht ausschalten, hupen und natürlich bremsen. Das Fernlicht raubt den Tieren nämlich ihre Orientierung. Durch das Hupen hingegen können sich die Tiere akustisch besser orientieren und dadurch auch schneller flüchten. 

Unfall - Was tun?                                  

Sichere die Unfallstelle ab und verständige die Polizei. Aufgrund der Infektionsgefahr darfst Du außerdem niemals das Tier anfassen. 

eg

Quelle: Mannheim24

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