Aus der Luft

Gemüsebau: Drohnen können bei Schwachstellensuche helfen

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Drohnen können in der Landwirtschaft in der Zukunft nützlich sein. (Symbolfoto)

Neustadt/Weinstraße - Drohnen könnten nach Ansicht des Gemüsebauberaters Joachim Ziegler auch in der Landwirtschaft künftig eine Rolle spielen. Wie das gehen soll:

Mit der Hilfe von Luftaufnahmen könne man zum Beispiel klären, ob sich eine Fläche für den Anbau einer bestimmten Kultur eigne oder ob es Probleme mit der Nährstoffversorgung und dem Wachstum gebe, sagt der Fachmann des Dienstleistungszentrums Ländlicher Raum Rheinpfalz (DLR). Die Suche nach Schwachstellen funktioniere aus der Luft sehr gut.

Die kleinen Flugobjekte könnten auch eingesetzt werden, um Hagelschäden auf einer Anbaufläche genauer zu erfassen oder um zu klären, wie groß der Verlust sei, der durch falsche Beregnung eines Feldes entstehe. 

Nach Zieglers Worten hat das DLR den Drohneneinsatz bereits im Versuchsbetrieb getestet. „Man muss sich mit der modernen Technik auseinandersetzen“, sagt er. Im Moment sei der Einsatz der Drohnen auf dem Feld aber noch „relativ weit weg von der Praxis“.

Die Drohne stand auch im Programm des 34. Pfälzer Gemüsebautages am Freitag in Mutterstadt, ebenso wie die Auswirkungen des Mindestlohns auf die Branche. Nach Zieglers Schätzung könnte die Belastung der Landwirte dazu führen, dass der Anbau um zehn Prozent zurückgeht.

dpa/kab

Quelle: Mannheim24

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