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Rosen im Winter schneiden: Schlechte Folgen für Pflanzen drohen bei Frost und Kälte

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Von: Katharina Küpper

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Rosen sind empfindliche Blumen. Beim Rückschnitt ist insbesondere im Winter einiges zu beachten.

Deutschland – Der Winter hält Deutschland in seinen frostigen Händen. Doch immerhin die Gefühle lassen einem warm ums Herz werden. Der Valentinstag steht vor der Tür und wer seiner oder seinem Liebsten eine Rose schenken will, muss dringend einiges beachten, wie RUHR24 berichtet.

PflanzeRose
OrdnungRosenartige (Rosales)
FamilieRosengewächse (Rosaceae)
UnterfamilieRosoideae

Rosen im Winter schneiden: Davon ist dringend abzuraten

Denn ebenso zart wie die Liebe ist auch die Pflanze. Sie bedarf ausreichender Pflege und besonderen Schutz – gerade im Winter. Rosen zählen zu den Kübelpflanzen, die unbedingt winterfest gemacht werden sollten, ehe die Temperaturen drastisch fallen. Anders sieht es bei der Rank-Pflanze Dipladenia aus – sie sollte drinnen überwintern.

Auch im Herbst kann man Rosen nochmal schneiden, dies diene laut gartenzeile.de allerdings reinen Aufräumarbeiten und der Entfernung kranker abgestorbener Äste und sei nicht unbedingt notwendig. Die beste und wichtigste Jahreszeit, um die Pflanzen zu schneiden, ist der Frühling. Auf keinen Fall sollten Rosen-Kavaliere die Blumen im Winter schneiden, warnt das Portal.

Rosen im Winter schneiden: Böse Folgen für Pflanzen drohen bei Frost und Kälte

Denn für die Blumen könnte es ein übles Nachspiel haben. Wer Rosen im Winter schneidet, muss befürchten, dass die Wunden an den Pflanzen wegen des Frosts nicht richtig verheilen. Das kann das Gewächs krank machen (mehr Tipps für den Garten bei RUHR24).

Im schlimmsten Fall können Rosen bei Frost sogar an der Schnittstelle durch die Vereisung aufplatzen. Zum Wohle der Pflanze ist es also ratsam, ihnen Winterruhe zu gönnen und erst im Frühjahr mit dem Rückschnitt zu beginnen. Dieser dient übrigens dazu, dass die Blumen kräftig austreiben und reichlich blühen.

Rosen im Winter schneiden: Richtige Pflege für empfindliche Blume erst im Frühjahr

Doch auch wer seinen Rosen in Winterruhe geschickt hat, sollte im Frühjahr die Blumen auf Frostschäden untersuchen. Bei einjährigen Trieben äußern sich diese durch stark braunes Mark, das bis auf das weiße Mark zurückgeschnitten werden muss, wie auch der NDR berichtet.

Rosen Strauss Blumen
Rosen erfordern besondere Pflege. Im Winter wollen sie ihre Ruhe. © Christian Charisius/dpa

Auch sogenanntes Totholz – also eingetrocknete Triebe – sollten bis zum gesunden Holz entfernt werden. Ebenso wie wilde Triebe. Wer zum Valentinstag dennoch eine Rose verschenken möchte, sollte also besser einen Spaziergang zum Blumenladen antreten, um der Holden die Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. *RUHR24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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