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Rüsselkäfer sorgt für Schäden im Garten – so wirst Du ihn los

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Von: Jasmin Pospiech

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Rüsselkäfer zählen zu den häufigsten Schädlingen im Garten. Dort fressen sie sich an Pflanzen und deren Wurzeln satt. So erkennen Sie einen Befall.

München – Wo ein Garten aufblüht und gedeiht, sind meist auch nicht Schädlinge weit. Diese laben sich an den Pflanzen und lassen es sich im heimischen Grün richtig gut gehen. Zum Leidwesen vieler Hobbygärtner. Schließlich knabbern Schädlinge allzu gerne die Pflanzen an und schaden den Gewächsen damit erheblich. Deshalb versuchen Gartenfreunde, Nacktschnecken & Co. schnell wieder loszuwerden.

ArtRüsselkäfer
KlasseInsekten
OrdnungKäfer

Rüsselkäfer sorgen für große Schäden im Garten – so werden Sie ihn los

Zu den häufigsten Schädlingen zählen auch die Rüsselkäfer, wie 24garten.de berichtet. Sie haben ihren Namen von dem typisch geformten Kopf. Die Käfer der Familie der Curculionidae sind überwiegend bräunlich-grau bis gelblich gefärbt und können einige Millimeter bis zu zwei Zentimeter groß werden. Insgesamt gibt es 50.000 Arten, doch es gibt einige, die richtige Plagen für den eigenen Garten darstellen können. Darunter:

Wenn die Tage wieder wärmer werden, beginnen die Weibchen des Rüsselkäfers im Frühjahr, die Eier im Boden abzulegen. Nachdem die Larven schlüpfen, entdecken Gartenfreunde die Schädlinge meist erst, wenn es zu spät ist und sie sich bereits ausgebreitet haben. Die Larven fressen dann die Wurzeln der Pflanzen und diese gehen ein.

Rüsselkäfer sorgen für heftige Schäden im Garten – Fadenwürmer können helfen

Um einem Befall vorzubeugen, ist es ratsam, breite Holzbretter um die gefährdeten Pflanzen auszulegen, weiß das Nachrichtenportal „focus.de“. Die nachtaktiven Schädlinge schlafen meist tagsüber und suchen Zuflucht in dunklen Ecken, also auch unter diesen Bretten. Wenn sie ruhen, können Sie die Bretter am Tag entfernen und die schlafenden Rüsselkäfer entfernen. Eine Alternative ist, Fadenwürmer einzusetzen.

Die Nützlinge sind die natürlichen Fressfeinde des Rüsselkäfers. Dazu geben Sie lebende Würmer in das Gießwasser und verteilen sie so im Boden. Da sie kein Sonnenlicht vertragen, sollten Sie die betroffenen Bereiche im Garten abends gießen. Des Weiteren ist es grundsätzlich empfehlenswert, immer dafür zu sorgen, dass die Erde schön feucht bleibt.

Denn weibliche Rüsselkäfer mögen es lieber trocken, um ihre Eier abzulegen. Abschließend fühlen sie sich zudem gestört, wenn sie öfters zum Beispiel das Beet hacken und die Erde regelmäßig lockern. *24garten.de und ruhr24.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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