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Alternatives Fett aus Kokos: Wie gesund ist Kokosöl wirklich?

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Von: Laura Knops

Es ist ein Glas mit Kokosöl zu sehen (Symbolbild).
Kokosöl gilt als gesund, doch stimmt das auch? (Symbolbild). © agefotostock / Imago

Kokosöl ist vielseitig einsetzbar und gilt zudem als gesund. So eignet sich das exotische Öl ideal zum Braten und Kochen. Doch wie gesund ist Kokosöl wirklich?

Bonn – Kokosöl schmeckt nicht nur angenehm, sondern gilt auch als besonders gesund. So soll das „Superfood“ entzündungshemmend wirken, das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken und sogar beim Abnehmen helfen. Als Naturkosmetik soll es zudem die Haare vor Spliss bewahren und die Haut pflegen. Doch obwohl Kokosöl seit einigen Jahren als Wundermittel gefeiert wird, gibt es dafür bisher keine wissenschaftlichen Beweise*, wie 24garten.de berichtet. Im Gegenteil: Einige Experten warnen sogar davor, dass Kokosöl eher schädlich für die Gesundheit sei.

Grund dafür sind die enthaltenen gesättigten Fettsäuren. Immer wieder wird vermutet, dass gesättigte Fettsäuren mit einem erhöhten Cholesterinspiegel und kardiovaskulären Erkrankungen in Verbindung stehen. Kokosöl enthält einen Großteil an gesättigten Fettsäuren (bis zu 90 Prozent), deutlich mehr als herkömmliche Öle wie Raps- oder Olivenöl – zu empfehlen ist es laut den offiziellen Ernährungsrichtlinien daher nur in Maßen. *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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