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Booster-Impfung: Moderna-Vakzin genauso effektiv für Auffrischung wie Biontech?

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Von: Christine Pander

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Eine Frau mit Mundschutz und grünem Kittel zieht eine Spritze mit Impfserum auf (Symbolbild)
Booster-Impfungen werden derzeit mit Moderna und Biontec gemacht. (Symbolbild) © Fotostand / K. Schmitt/ Imago

Damit Impfstoff von Moderna nicht verfällt, sollen Praxen und Impfzentren ihn vorrangig verimpfen. Doch die Akzeptanz für das US-Vakzin ist nicht so hoch wie für Biontech. Zu Recht?

Berlin – Das Bundesgesundheitsministerium hat mit der Ankündigung, beim Biontech-Impfstoff „Höchstbestellmengen“ einzuführen, damit eingelagerte Moderna-Dosen vor dem Verfall verimpft werden, viel Kritik auf sich gezogen. Ärztevertreter befürchten den nächsten Impf-Einbruch. Für Menschen, die ihre Auffrischungsimpfung schon gebucht haben, stellen sich ebenfalls Fragen. Der bisherigen Empfehlung nach soll zur Auffrischung nämlich das Vakzin benutzt werden, welches auch für die Grundimmunisierung gespritzt worden ist. Für viele wäre das Biontech.

Interessante News zum Moderna-Impfstoff und zum Booster lesen Sie hier.*

Der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat sich in den vergangenen Tagen viel Kritik gefallen lassen müssen.* Daher betonte er kürzlich, auch Biontech-Impfstoff sei in ausreichender Menge verfügbar. Moderna ist ebenfalls ausreichend vorhanden und wurde sogar eingelagert. Der Impfstoff stand immer wieder in der Kritik, weil nach der Impfung in seltenen Fällen Herzmuskelentzündungen beobachtet wurden. Einer US-Studie zufolge gibt es aber auch viel Positives zu berichten. In Bezug auf die Effektivität der Impfstoffe von Moderna und Biontech/Pfizer schneidet Moderna sehr gut ab. Herrscht beispielsweise die Delta-Variante des Virus vor, schützt Modernas Spikevax zu rund 76 Prozent vor einer Infektion.*24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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