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Corona-Impfungen: Wie lange hält der Schutz nach der Impfung an?

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Von: Christine Pander

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Eine Frau mit hochgekrempeltem Ärmel bekommt eine Impfung in den Oberarm verabreicht. (Symbolbild)
Wie lange die Impfung schützt, hängt von vielen Faktoren ab. (Symbolbild) © Ben Stevens/Imago

Wie lange der Schutz nach einer Corona-Impfung anhält, hängt von vielen Faktoren ab. Vor einem schweren Covid-Verlauf schützen alle Impfstoffe sehr gut.

Berlin/Dortmund – Wie lange hält der Schutz der Corona-Impfungen an? Diese Frage beschäftigt viele Menschen, lässt sich aber nicht einfach beantworten. Vor allem die Impfdurchbrüche zeigten jüngst, dass die Impfungen nicht dauerhaft vor Covid-19 schützen. Andererseits verhindern sie aber zuverlässig schwere Krankheitsverläufe, wie Experten betonen. Das zeigen auch aktuelle Studiendaten.

Wie wirksam die Corona-Impfstoffe sind, lesen Sie hier.*

In den Zulassungsstudien für die Impfstoffe wurde vorrangig erfasst, wie gut sie vor einer Erkrankung schützten, also einer Infektion mit Symptomen wie etwa Husten, Fieber und Schnupfen. Dieser Wert bestimmt die angegebene Impfeffektivität. „Bei den mRNA-Vakzinen lag diese bei 94 bis 95 Prozent, bei dem Impfstoff von Astrazeneca je nach Impfabstand bei 60 bis 80 Prozent und bei Johnson & Johnson wurden 66 bis 67 Prozent festgestellt“, sagt Carsten Watzl, Immunologe am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung der Technischen Universität Dortmund. „Der Schutz vor schwerer Erkrankung war noch besser, konnte in den Studien aber nie so genau angegeben werden, weil man damals zum Glück nur eine Handvoll schwere Fälle hatte“, betont der Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie. Durch die laufende Impfkampagne lässt sich die Effektivität nun auch anhand Daten jenseits der Zulassungsstudien ablesen, damit sind differenziertere Aussagen zum Impfschutz möglich. *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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