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Corona: Eine zweite Infektion ist nicht ungewöhnlich

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Zu sehen sind viele aufeinanderliegende positive und negative Corona-Schnelltests. (Symbolbild)
Sich öfter mit Corona zu infizieren, ist nicht mehr ungewöhnlich. (Symbolbild) © Wolfgang Maria Weber/Imago

Seit die Omikron-Variante vorherrscht, infizieren sich immer mehr Menschen mehrfach mit dem Virus. Das liegt an der Beschaffenheit der aktuellen Variante.

Berlin – Die vergangenen zwei Jahre ist das Coronavirus das alles bestimmende gesellschaftliche Thema. Mit der zwar ansteckenderen, aber weniger gefährlichen Omikron-Variante kamen dann zu Beginn des Jahres eine sehr hohe Sieben-Tage-Inzidenz, aber auch zahlreiche Lockerungen und weniger Fälle auf der Intensivstation hinzu. Da die Variante deutlich ansteckender ist als seine Vorgänger, hat mittlerweile fast jeder eine Corona-Infektion hinter sich gebracht. Doch bei manchen Menschen ist es nicht bei einer geblieben, sie infizierten sich sogar zweimal oder noch öfter.
Was Omikron von den anderen Corona-Varianten unterscheidet, weiß 24vita.de.

Der mildere Verlauf einer Omikron-Erkrankung ist zwar einerseits gut, andererseits führt er aber auch dazu, dass der Körper weniger Antikörper bildet. Das bedeutet, dass er sich gegen eine erneute Erkrankung nicht mehr so gut schützen kann und sich schneller wieder infiziert. Das Gute daran ist, dass der Körper schon in etwa weiß, was ihn erwartet, er ist also vorbereitet auf das Virus oder ähnliche Varianten. Das bedeutet, dass zweite oder dritte Krankheitsverläufe in der Regel mild verlaufen. Natürlich hängt es auch dabei wieder davon ab, wie stark die Person bei der ersten und zweiten Infektion den Viren ausgesetzt war und was sie für Grundvoraussetzungen mit bringt. Eine zweite oder dritte Ansteckung ist also nicht mehr so ungewöhnlich, mit Impfung und eigenem Immunschutz ist ein schwerer Verlauf bei gesunden Menschen aber unwahrscheinlich.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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