Wie sich Corona auf unsere Träume auswirkt

Besondere Corona-Träume in der Pandemie-Zeit – Studie belegt: Folgende Phantasien kommen gehäuft vor

Passanten sitzen in einem der aufgemalten Kreise auf dem Burgplatz in Düsseldorf, die bei der Ansammlung größerer Menschenmassen die Einhaltung des Mindestabstandes während der Corona-Pandemie gewährleisten sollen.
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Passanten sitzen in einem der aufgemalten Kreise auf dem Burgplatz in Düsseldorf, die bei der Ansammlung größerer Menschenmassen die Einhaltung des Mindestabstandes während der Corona-Pandemie gewährleisten sollen. Auch unsere Träume handeln derzeit oft von ähnlichen Themen.

Träume sind individuell sehr verschieden. Doch während der Corona-Pandemie erleben viele Menschen nachts dasselbe, wie finnische Forscher herausfanden.

Freier Fall, verfolgt werden oder die Abschlussprüfung verpassen: Es gibt Träume, die wohl jeden schon mal hochschrecken ließen. Wissenschaftler der Universität Helsinki in Finnland haben sich in einer Studie mit dem Thema beschäftigt, wie sich die Corona-Pandemie* auf unsere Träume auswirkt.

In ihre Auswertung hatte das Forscherteam um Psychologin Anu-Katriina Pesonen die Berichte von 811 Freiwilligen einfließen lassen. Die Probanden berichteten häufig über Pandemie-spezifische Träume, die oft als Albträume wahrgenommen wurden. Einige Traum-Themen kamen bei allen Studienteilnehmern gehäuft vor.

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Albträume während der Corona-Pandemie: Haben Sie diese Themen auch schon heimgesucht?

“Träumen ist normalerweise eine sehr private Sache. Aber wenn sich die Umwelt so drastisch ändert, scheinen viele Menschen ähnliche Assoziationen damit in ihren Träumen zu haben”, zitiert das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) die leitende Studienautorin Anu-Katriina Pesonen. So kam es bei vielen Studienteilnehmern zu Träumen, die geschlossene Grenzen, überfüllte Orte und den Tod zum Inhalt hatten. Doch auch andere Pandemie-spezifische Themen kamen gehäuft vor, wie etwa Händeschütteln oder Umarmungen, die während der Corona-Pandemie als „falsch“ empfunden wurden. Die Forscher schlussfolgerten nach Auswertung der Traumberichte: In einem Drittel der Traumthemengruppen kam es zu Albträumen mit direktem Pandemie-Bezug.

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Dass Menschen während der Pandemie häufiger über Corona-Maßnahmen und generell Pandemie-spezifische Dinge träumen, deckt sich mit den Erkenntnissen aus der Schlafforschung. Demnach verarbeiten wir nachts die Erfahrungen des Tages – und Covid-19 ist als Thema derzeit allgegenwärtig. Allerdings sollten die Ergebnisse der finnischen Studie dem Schlafforscher Michael Schredl zufolge mit Vorsicht bewertet werden: „Es gibt auf jeden Fall Leute, die Covid-Träume haben, aber wie viele das sind, kann man aufgrund dieser Studie nicht sagen”, so der Schlafforscher am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim. Grund hierfür sei, dass sich die Studienteilnehmer auf ein Zeitungsinserat hin gemeldet hatten: “Es haben sich wahrscheinlich die Leute gemeldet, die auch Probleme haben“, so Schredl im Interview mit dem RND. (jg) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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Tipp 1: Wenn Sie öfter nicht einschlafen können, sollten Sie versuchen, mindestens sechs Stunden vor dem Zubettgehen keinen Kaffee mehr anzurühren. Ein heißer Kakao oder Tee entspannt dagegen sogar. Zudem ist es wichtig, dass Sie ab 21 Uhr alle digitalen Geräte, die ablenken könnten, zur Seite legen. Ein gutes Buch hilft besser, sich auf die Nachtruhe vorzubereiten.
Tipp 2: Wenn Sie unter Schulterschmerzen leiden und sich deshalb in der Nacht hin- und her wälzen, ist es besser, wenn Sie versuchen, auf dem Rücken zu schlafen. Zudem hilft es, ein Kissen so unter die Arme zu klemmen, dass es aussieht, als würden Sie es "umarmen".
Tipp 3: Versuchen Sie stets zur selben Zeit aufzustehen - auch am Wochenende. So gewöhnt sich der Körper an einen festen Zeitrythmus.
Tipp 4: Trinken Sie kurz vor dem Zubettgehen keinen Alkohol mehr. Studien zufolge kann das Glas Wein den Schlaf stören und für weniger Tiefschlafphasen sorgen.
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