E-Health - Licht und Schatten im Gesundheitswesen

Digitale Gesundheitswelt: E-Health, E-Rezept und E-Akte

Wer in einer entfernten Region lebt, in der die ärztliche Versorgung nicht optimal ist, kann sich per Videosprechstunde von einem Arzt helfen lassen.
+
Wer in einer entfernten Region lebt, in der die ärztliche Versorgung nicht optimal ist, kann sich per Videosprechstunde von einem Arzt helfen lassen.

Die Digitalisierung revolutioniert den Gesundheitssektor. Wir profitieren von effizienten Abläufen und besseren Diagnosen. Doch die Abhängigkeit von der Technik birgt auch Risiken.

Die Digitalisierung hat den Gesundheitssektor fest im Griff. Angefangen von Fitness-Uhren, die unseren Puls nebst Schrittfrequenz aufzeichnen bis hin zur voll digitalisierten Patientenakte, die mit wenigen Klicks einen umfassenden Aufschluss über den Gesundheitszustand eines Patienten gibt. Viele Aspekte bringen enorme Erleichterung im Alltag, doch es gibt auch eine Kehrseite. Werden Ärzte und medizinisches Personal bald von der Digitalisierung verdrängt?

Digitaler Fortschritt spart Zeit und Geld

Die Digitalisierung im Gesundheitswesen hat unbestritten zahlreiche positive Auswirkungen. Die Verlagerung der Prozesse auf eine digitale Ebene ermöglicht zum Beispiel eine lückenlose Überwachung der Medikation. Gesundheitsfachkräfte wie Ärzte, Apotheker und Pflegepersonal kann sich innerhalb kurzer Zeit über spezifische gesundheitliche Aspekte informieren. Das spart viel Zeit ein und senkt somit die Kosten – ein wichtiges Argument für den finanziell stark gebeutelten Gesundheitssektor.

E-Rezept

Auf der Seite des Bundesministeriums für Gesundheit ist zu lesen „Das E-Rezept kommt!“ Die Bundesregierung hat sich auf ihre Fahnen geschrieben, die Digitalisierung im Gesundheitswesen voranzutreiben. Sie ist der Meinung, dass die „Zettelwirtschaft“ aufhören muss. Sie knüpft dabei an die sogenannte Videosprechstunde an, bei der Ärzte und Ärztinnen mit ihren Patienten online sprechen. Verschreiben Ärzte im Rahmen der Videosprechstunde Medikamente, stellen sie ein E-

Rezept aus. Patienten lösen es bei einer Apotheke ein, die sie selbst wählen können. Doch auch wenn Patienten einen Präsenztermin in einer Arztpraxis haben, können sie nach einem Rezept fragen und es bei der Apotheke um die Ecke einlösen. Erste Erfahrungen mit dem E-Rezept haben Patienten und Ärzte in Hamburg gesammelt. Dort läuft eine Testphase, bei der das E-Rezept auf das Smartphone des Patienten übermittelt wird. Dieses E-Rezept wird in Form eines QR-Codes dargestellt. Mit dem Code gehen Patienten in die Apotheke, wo dieser entsprechend gescannt und das Rezept freigeschaltet wird. Es gibt mehrere Vorteile bei dieser Vorgehensweise. Zum einen werden Fehlerquellen ausgeschlossen, die bei der Übertragung der Daten vom Papierrezept in den Apotheken-Computer geschehen können. Zum anderen wird viel Papier gespart. Dritter Vorteil ist, dass bei Folgerezepten der Gang in die Arztpraxis komplett entfällt. Das Folgerezept wird einfach digital übermittelt.

Gesundheitsminister Jens Spahn strebte bereits 2018 die Einführung des E-Rezepts für 2020 an. Er bereitete damals das entsprechende Gesetz vor, was nun 2020 in Kraft getreten ist. Die politischen Gegenfronten prangerten damals an, dass es keine konkrete Strategie zur Umsetzung des E-Rezept geben würde. Obwohl die Rahmenbedingungen nicht ideal sind steht fest, dass das E-Rezept kommt.

Sanktionen gegen Ärzte

Die Umsetzung der digitalen Vernetzung wirft Fragen und Probleme auf, die sich nicht ohne weiteres lösen lassen. Die beteiligten Interessengruppen und Akteure wie Arztpraxen und Krankenhäuser müssen ein Gesetz in die Tat umsetzen, dass zum Teil gegen sie selbst vorgeht. Das Gesetz sieht beispielsweise Sanktionen gegen Ärzte vor, wenn sie die Ausrüstung der Praxis mit der geeigneten Telematikinfrastruktur nicht anschaffen. Stattdessen wäre es zielführend, Arztpraxen bei der Umsetzung des Gesetzes zu unterstützen, statt ihnen finanzielle Lasten aufzubürden. Immerhin müssen sie selbst die digitalen Lösungen anschaffen und bezahlen auf Geheiß der Bundesregierung. Dass sich daraus Unmut und Ärger entwickelt, liegt auf der Hand. Die Digitalisierung im Gesundheitswesen ist nicht aufzuhalten. Sie nimmt allerorts konkrete Formen an, zum Beispiel als digitale Patientenakte.

Die digitale Patientenakte

Der digitale Fortschritt schlägt sich auf unterschiedlichen Ebenen nieder. Tatsache ist, dass Patientinnen und Patienten von genauen und besser zutreffenden Diagnosen profitieren, weil sich aus der zentralen Erfassung aller Patientendaten maßgeschneiderte Behandlungen ableiten lassen.

* Blutwerte, Röntgenbilder und andere medizinische Daten werden in einer Arztpraxis sofort im Computersystem erfasst und stehen zur weiteren Verwendung direkt zur Verfügung.

* In der Krebstherapie werden beispielsweise bösartige Tumore in kurzer Zeit sequenziert, digitalisiert und verarbeitet. Das verschafft wertvolle Zeit und bessere Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten.

* Mitarbeiter in der Pflege haben jederzeit Zugriff auf notwendige Informationen, um Patienten bestmöglich versorgen zu können. Außerdem können Daten parallel von mehreren abgerufen werden. Zeitraubendes warten auf Akten fällt damit zum Wohle des Patienten weg.

Die Digitalisierung bringt ohne jeden Zweifel vielfältige Vorteile und positive, hilfreiche, lebensrettende Unterstützung im medizinischen Sektor. Die Versorgung in ländlichen Gebieten wird erleichtert, die Patientenversorgung wird effizienter möglich und die Kommunikation wird schneller und sicherer.

Die Gesundheitswelt im Wandel

In der Gesundheitswelt vollzieht sich ein starker Wandel. Dieser schlägt sich bereits spürbar in unserem Alltag nieder. Welche Veränderungen sind aufgrund der Digitalisierung im Gesundheitswesen zu erwarten und welche sind vielleicht schon da?

Medikamente mit QR-Code bestellen. So oder so ähnlich könnte in Zukunft das E-Rezept aussehen.

Arbeitsplätze und Prozesse verändern sich

Die Digitalisierung im Gesundheitswesen führt dazu, dass sich die Arbeitsplätze stark verändern. Anforderungen verschieben sich und stellen an Mitarbeiter ganz neue Ansprüche. Die aktuellen rasanten Entwicklungen sind vergleichbar mit der Umwälzungsmacht der Industrialisierung, die die damalige Arbeitswelt komplett auf den Kopf stellte. Übertragen wir die industrielle Revolution auf die heutige Zeit, die Zeit der digitalen Revolution, lässt sich eines voraussagen: Innovative und optimierte Prozessabläufe werden dafür sorgen, dass angestammte Arbeiten, die bislang beispielsweise von Sprechstundenhilfen, Ärzten und Pflegepersonal manuell erledigt wurden, nun zum großen Teil automatisiert ablaufen.

Ein Vergleichs-Beispiel soll zeigen, wie sich der digitale Wandel in einer Arztpraxis niederschlagen kann:

analoger Prozesseteilweise digitalisierter Prozessvoll digitalisierter Prozess
* Patient ruft an und vereinbart persönlich einen Termin. Die Sprechstundenhilfe spricht die Terminbestätigung mündlich aus.* Patient bucht online einen Präsenztermin in der Praxis und erhält die Bestätigung automatisch per E-Mail.* Patient bucht online einen Termin für eine Videosprechstunde und erhält automatisch eine Terminbestätigung per E-Mail.
* Der Patient meldet sich persönlich am Empfang an und wird ins Wartezimmer gebeten. Dort wird er von der Sprechstundenhilfe persönlich zum Termin aufgerufen.* Der Patient checkt per Gesundheitskarte ein und erhält eine Wartenummer. Er wartet im Wartezimmer und über einen Monitor wird die Wartenummer aufgerufen.* Der Arzt ruft zum vereinbarten Zeitpunkt an.
* Der Patient wird vom Arzt untersucht.* Der Patient wird vom Arzt untersucht.* Der Patient spricht per Videochat mit dem Arzt.
* Die Sprechstundenhilfe druckt ein Papierrezept aus, lässt es vom Arzt unterschreiben und händigt es dem Patienten aus.* Der Arzt stellt ein E-Rezept aus und schickt es direkt in eine Rezept-App auf das Smartphone des Patienten.* Der Arzt schickt ein E-Rezept per E-Mail an den Patienten.

Backups und Notstromversorgung unverzichtbar

Aus der Verlagerung der Daten auf die digitale Ebene ergibt sich eine Abhängigkeit, die angreifbar macht. Fällt der Strom aus, kommt es zu einem IT-Problem wie Ende August 2019 an der Uniklinik in Heidelberg. Es können nicht nur Operationen und lebenserhaltende Maschinen ausfallen, sondern es ist kein Zugriff auf die Patientendaten mehr möglich. Das bedeutet zum Beispiel, dass keine Medikamentenpläne mehr verfügbar sind, die für die Behandlung von psychisch und physisch Kranken dringend gebraucht werden. Aspekte wie diese sollten von allen Akteuren aus Sorgfaltspflicht stets bedacht werden.

* Tägliche Datenbackups sollten zum Standard in Arztpraxen, Krankenhäusern, Pflegediensten, Apotheken und allen anderen medizinischen Einrichtungen gehören.

* Ein Notstromaggregat und entsprechend abgesicherte Internet- und Datenleitungen sind unverzichtbar, um jederzeit Zugang zu medizinischen Daten zu haben.

Persönliche Arzt-Patienten-Beziehung erhält neuen Stellenwert

Die Digitalisierung vereinfacht vieles und verschafft Ärzten mehr Zeit. Damit können sie zum Beispiel mehr Patienten in gleicher Zeit behandeln. Die persönlichen Treffen zwischen Ärzten und Patienten werden seltener, was in vielen Fällen keine negativen Auswirkungen hat. Das gilt insbesondere für reine Kontrolltermine ohne körperliche Untersuchungen und für Termine, die die Ausstellung eines Folgerezepts zum Hauptzweck haben.

Es gibt allerdings auch Situationen und zahlreiche ernste Krankheitsbilder, die einen persönlichen Termin zwingend erfordern. Es ist etwas anderes, mit einem Arzt per Video-Chat über Beschwerden zu sprechen als in einem persönlichen Vieraugengespräch ein vertrauensvolles Verhältnis aufzubauen und über Jahre hinweg zu pflegen. Fakt ist, dass sich viele Beschwerden nicht mit einer reinen medikamentösen Behandlung beseitigen lassen. Oft ist es die menschliche Zuwendung, die verbindliche Unterstützung durch einen Arzt, die für die Genesung ausschlaggebend sind. Ein persönlicher Termin mit einem Mediziner im geschützten Rahmen einer Arztpraxis erhält dadurch einen neuen Stellenwert für Arzt und Patient.

E-Health: Fitness und Gesundheit mit Apps und Wearables managen

Der E-Health-Sektor umfasst eine unüberschaubare Zahl von Apps und Online-Angeboten, die sich rund um die Themenkomplexe Gesundheit, Ernährung und Fitness drehen. Anbieter sind Krankenkassen, öffentliche Träger und private Unternehmen.

Die Nutzung der Apps erfordert einen gewissen Grad an Selbstdisziplin und ist nicht für jeden Nutzer in allen Bereichen die geeignete Lösung. Doch es gibt vielfältige Anwendungsmöglichkeiten, die sich in den Alltag integrieren lassen und sich fast unmerklich positiv auf die Gesundheit auswirken.

Fitnessuhren für Einsteiger, Fortgeschrittene und Cracks

Fitnessuhren gibt es in einer großen Vielfalt. Die Hersteller richten sich an unterschiedliche Zielgruppen und erleichtern auch absolut unsportlichen Menschen den Einstieg in ein aktiveres Leben. Fitnessuhren zeichnen Tagesaktivitäten eines Nutzers auf. Zu den beliebtesten Funktionen, zählen die folgenden:

* Schrittzähler

* Kalorienverbrauch

* Überwachung des Schlafs

* Herzfrequenzmessung

* GPS

* Aktivitätserkennung (Walking, Joggen, Spinning, Schwimmen, Klettern u.a.)

* Trainingsfunktionen

* Benachrichtigungsmanagement (SMS, Anrufe, WhatsApp u.a.)

Für Einsteiger ist der Schrittzähler in der Regel die Tür zu mehr Bewegung. Die Aufzeichnung der täglichen Schrittzahlen und die variabel anpassbare Zielsetzung helfen dabei, die Alltagsaktivität buchstäblich Schritt für Schritt zu erhöhen. Die ersten Erfolge sind schnell sichtbar und motivieren, weiterzumachen. Die Auswertung der Daten erfolgt in der Regel über eine App auf dem Smartphone. Hier laufen die gesammelten Daten auf und ergeben ein Gesamtbild über längere Zeiträume, grafisch ansprechend aufbereitet.

Zudem besteht bei einigen Anbietern die Möglichkeit, sich einer Community anzuschließen, sich in Wettbewerben zu messen oder sich über Erfolge und Misserfolge auszutauschen. Eine Community hilft vielen dabei, gesundheitliche Ziele zu erreichen und ist für manche ein wesentliches Kriterium, sich für oder gegen einen Anbieter zu entscheiden.

Gesundheitsapps: Eine Auswahl beliebter Angebote

Wenn von Gesundheits-Apps die Rede ist, denken viele an Diät oder Sport. Sicherlich sind diese beiden Bereiche auch besonders stark vertreten. Sport-Apps liefern beispielsweise Videos, Trainingspläne und geben Tipps für ein besseres Workout. Diät-Apps helfen dabei, Kalorien zu zählen, Diäten einzuhalten und das Gewicht zu kontrollieren. Darüber hinaus gibt es Apps, die sich mit anderen gesundheitlichen Aspekten beschäftigen und Patienten den Alltag erleichtern. Die folgende Aufstellung zeigt eine Auswahl der Apps und gibt einen Überblick über die Vielfalt.

Pollenwarndienst

Mit dieser App wird das Leben für Allergiker in der Pollenzeit etwas leichter. Die Gesundheit-App ist pragmatisch aufgebaut. Nutzer können ihre persönlichen Allergieprofile hinterlegen, um eine personifizierte Vorhersage der zu erwartenden Pollenbelastung zu erhalten. Es gibt ein Pollentagebuch und ausführliche Informationen zu Blütezeiten. Alle Meldungen werden auf Wunsch per Push-Nachricht übermittelt.

Wassererinnerung, Wasser Trinkwecker, Wasser Trink Aquarium

Viele Menschen trinken viel zu wenig und mit einer Wasser-App soll die Wasserzufuhr gesteigert werden. Die Apps funktionieren simpel, denn sie erinnern generell per Timer an die Wasserzufuhr. Je nach App lassen sich persönliche Präferenzen und Körperdaten eingeben, so dass die Wasserzufuhr personalisiert berechnet und die Erinnerungen an den persönlichen Alltag angepasst erfolgen.

Ada, TK-Doc, App zum Doc

Es gibt zahlreiche Apps, die den Kontakt zum Arzt erleichtern sollen. Die folgenden drei zeigen einen Querschnitt:

Ada: Mit Ada lassen sich Symptome analysieren. Die App soll dabei helfen, eine Krankheit zu identifizieren, indem die entsprechenden Symptome eingetragen werden.

TK-Doc: Der TK-Doc ist eine App der Techniker Krankenkasse. Sie soll dabei helfen häufige Erkrankungen einzuschätzen und konkrete Fragen zu Medikamenten zu beantworten. Darüber hinaus können Nutzer akute Symptome eingeben und Kontakt zu einem Arzt aufnehmen. Sogar medizinische Dokumente wie zum Beispiel Röntgenbilder können über die App aufgenommen und an den Arzt geschickt werden.

App zum Doc: Mit dieser App können Nutzer mit Ärzten und Apothekern in Kontakt treten. Auf diese Weise lassen sich E-Rezepte und Überweisungen bestellen. Auch stehen Medikationspläne zur Verfügung.

Lebensmittelintoleranz

Die App bringt eine Datenbank mit, in der hunderte Lebensmittel verzeichnet sind. Nutzer verwenden die App beim Einkaufen. Sie scannen damit den Produktbarcode und sehen sofort, ob etwas in dem Lebensmittel enthalten ist, das für ihre individuelle Lebensmittelintoleranz kritisch ist. Die App lebt von der Unterstützung der User. Diese bewerten und kommentieren Produkte und geben Feedback über ihre eigenen Erfahrungen. Derzeit können Nutzer Lebensmittel nach 12 verschiedene Kategorien filtern:

1. Histamin

2. Gluten

3. Laktose

4. Fruktose

5. Glukose

6. Salicylate

7. Sorbit

8. Sulfit

9. Oxalate

10. FODMAP

11. Xylit

12. Protein

DiabetesPlus

Diese App hilft zuckerkranken Menschen dabei, ihre Blutzuckerwerte im Blick zu behalten. In der App lassen sich außerdem Insulingaben, körperliche Aktivitäten und Broteinheiten eingeben. Die App ist in der Lage die gesammelten Daten auszuwerten und sie an den Arzt zu mailen.

Fazit: Digitalisierung sorgt für positive Änderungen im Gesundheitssektor

Die Entwicklung digitaler Dienste und Prozesse im Gesundheitssektor ist schon ein großes Stück weit fortgeschritten. Sie sorgt für viele positive Veränderungen und hilft zum Beispiel dabei, dass wir uns gesünder ernähren und mehr bewegen. Es war nie leichter, sich gut um sich selbst zu kümmern und sich fit und gesund zu halten.

Darüber hinaus erleichtern digitale Prozesse in Arztpraxen und medizinischen Einrichtungen den Arbeitsalltag. Das medizinische Personal wird von zahlreichen administrativen Aufgaben entbunden und hat die Hände für die Kernaufgaben frei.

Wie wird sich der Gesundheitssektor weiterentwickeln?

Das Zukunftsinstitut skizziert in ihrem Glossar über den Megatrend Gesundheit die Tendenz zur„Healthness“. Gesundheit wird ganzheitlich und das bedeutet auch, dass sich Wissenschaft und Traditionsmedizin wie die Homöopathie zur neuen Integrationsmedizin verbinden. Das beste aus beiden Welten zusammenführen – so lautet nach Einschätzung von Experten die Devise der Zukunft.

Die Digitalisierung leistet dieser Perspektive Vorschub. Sie unterstützt alle Akteure dabei, die Entwicklung weiter zu beschleunigen. Patienten, Ärzte und Institutionen werden sich digital enger vernetzen, so dass zum Beispiel Therapien immer personifizierter werden. Medizin nach Maß mit einer hohen Heilungsquote dank digitaler Prozesse und menschlicher Intelligenz und Emphatik – das beste aus beiden Welten zum Wohle jedes einzelnen.

Das könnte Dich auch interessieren

Kommentare