Mit Parkinson leben

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Aufnahmen des Gehirns. Weltweit leiden vier Millionen Menschen an Parkinson.

Viele Promis machen es vor: Trotz Parkinson meistern sie ihr Leben. Den Erkrankten können Selbsthilfegruppen und Psychologen dabei helfen, sich mit der Krankheit zu arrangieren.

Muhammad Ali (Cassius Clay), Papst Johannes Paul II., Johnny Cash, Peter Hofmann und Michael J. Fox sind Persönlichkeiten mit Morbus Parkinson, dennoch ist es für jeden Betroffenen ein steiniger Weg, die Diagnose Morbus Parkinson zu akzeptieren und zu versuchen, die Krankheit mit der Zeit in das Leben zu integrieren, ohne dass sie lebensbestimmend wird.

Oftmals ist eine psychologische Unterstützung erforderlich, örtliche Selbsthilfegruppen helfen, sich mit anderen Parkinson-Patienten auszutauschen. Hierbei lernt der Einzelne auch rechtzeitig Faktoren kennen, die seine Krankheit negativ beeinflussen können (z. B. falsche Ernährung oder Stress, Alkohol oder Medikamente).

Renaissance der Chirurgie

Im Laufe der Levodopa-Langzeitbehandlung und der damit verbundenen Entwicklung von Spätsyndromen leiden viele Patienten zunehmend an Nebenwirkungen. Neue Erkenntnisse aus der Hirnforschung sowie die technische Weiterentwicklung operativer Methoden haben zu einer Renaissance chirurgischer Verfahren in Form der Tiefenhirnstimulation geführt.

Erste Versuche dieses Verfahrens wurden 1986 durchgeführt, seit 1998 ist die tiefe Hirnstimulation für ausgewählte Patienten zur Behandlung der Parkin­son-Symptome zugelassen. Diese Therapie ist nach sorgfältiger Auswahl der Patienten eine sichere und wirksame Behandlungsmethode zur Kontrolle der Kardinalsymptome Zittern (Tre­mor), verlangsamte Bewegung (Akinese) und Muskelsteifheit (Rigor).

tz/mm

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