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Sekundäres Ertrinken bei Kindern: Symptome nach dem Baden

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Von: Kristina Wagenlehner

Kinder, die in einen See rennen. (Symbolbild)
Wenn Kinder nach dem Baden langanhaltend husten und schnell atmen, sollten sie zum Arzt. (Symbolbild) © Roland Mühlanger/Imago

Ertrinken können Kinder und Erwachsene auch an Land. Diese Symptome deuten auf sekundäres Ertrinken nach dem Baden hin.

Bad Nenndorf – Baden im Sommer ist super. Die Kinder haben Spaß im Kinderbecken, die Eltern lesen, es droht keine Gefahr – scheinbar. Aber Ertrinken* ist auch an Land möglich. Kommen kleine Mengen Wasser in die Lunge, kann es auch noch Stunden nach dem Baden zum Ertrinken kommen. Dann spricht man von verzögertem, sekundären oder zweitem Ertrinken. Husten, verfärbte Lippen und weitere Anzeichen sind die Symptome von sekundärem Ertrinken, wie 24vita.de berichtet.

Während primäres Ertrinken bei Kindern laut der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) innerhalb von 90 Sekunden passiert, kann sich das sekundäre Ertrinken manchmal erst viele Stunden nach dem Baden und/oder Schwimmen ereignen. Zum sekundären Ertrinken kann es kommen, wenn Kindern in einem unbeobachteten Moment Wasser einatmen, zum Beispiel beim Rutschen oder beim Spielen im Meer. Je kleiner und jünger das Kind ist, desto weniger Wasser ist nötig, dass es zu gesundheitlichen Problemen kommt. Zwei Milliliter Wasser pro Kilogramm Körpergewicht gelten als bedenklich. Bei einem dreijährigen Kind reichen dementsprechend bereits 30 Milliliter, die zu Störungen des Gasaustauschs führen. *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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