Sportlich eingerichtet

Fitness: 6 tolle Ideen für das Heimstudio

Auch die gewählte Sportart bestimmt über die Art der Einrichtung.
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Auch die gewählte Sportart bestimmt über die Art der Einrichtung.

Nicht mehr lange und der Sommer steht vor der Tür. Wer jetzt noch lästige Fettpolster loswerden will, richtet sich mit diesen sechs Tipps schnell ein eigenes Fitness-Studio ein.

Ob Sixpack, stramme Waden oder einfach nur ein besseres Körpergefühl: Wer gesund bleiben und sich mit dem eigenen Körper so wohl wie nur möglich fühlen will, kommt um regelmäßige Bewegung nicht herum. Mit Spazierengehen alleine ist es hier jedoch nicht getan. Sport nämlich fordert den Organismus auf besondere Weise heraus, lässt Muskeln wachsen und strafft das Bindegewebe.

Nicht immer aber bleibt im Alltag genügend Zeit, um ins Fitnessstudio zu gehen. Dank Job, Familie und anderen Verpflichtungen rücken gute Vorsätze daher nicht selten weit in den Hintergrund. Befindet sich das Studio aber in den eigenen vier Wänden, sparen sich Sportfans die Anfahrt und können deutlich flexibler trainieren. Beim Einrichten gibt es einige Punkte, die unbedingt berücksichtigt werden sollten, damit das Training zu Hause auch wirklich Spaß macht.

1. Die perfekte Raumgröße wählen

Die Größe des eigenen Studios ist ein nicht zu unterschätzender Faktor. Immerhin spielt Bewegungsfreiheit beim Sport eine wichtige Rolle. Wer mit der Hantelstange an die Wände stößt oder sich bei Burpees nicht frei entfalten kann, dem vergeht die Lust auf sportliche Aktivität schnell. Daher sollte das eigene Heimstudio so groß sein, dass sich nicht nur das gesamte Equipment unterbringen lässt, sondern auch ein freier Raum von mindestens zehn Quadratmetern übrigbleibt.

Wo sich der Raum befindet, ist indes egal. Sowohl im Keller als auch unter dem Dach kann jedes Zimmer die passenden Voraussetzungen bieten. Vorteilhaft ist es jedoch, wenn keine Dachschrägen für eine Verkleinerung der Nutzfläche sorgen und wenn es ein Fenster gibt, das nach dem Training oder auch währenddessen geöffnet werden kann.

Bei der farblichen Gestaltung gibt es einige Töne, die sich für eine sportliche Umgebung besonders gut eignen. Evivam.de beschreibt sowohl Rot als auch Orange oder Gold und deren Wirkung. Wer ohnehin gerade renoviert, sollte daher auch den Pinsel schwingen.

2. Den Zweck vorab bestimmen

Wofür das Fitnessstudio genutzt werden soll, ist eine entscheidende Frage. Schließlich gibt es heute so viele verschiedene Sportarten und Fitness-Trends, dass sich keine allgemeingültigen Aussagen zum Thema Ausstattung und Einrichtung treffen lassen. Besonders beliebt in Heimstudios ist das Training mit Gewichten, speziellen Kraftstationen oder auch bloße Eigengewichts-Übungen. Gerade beim Training mit Eigengewicht ist der Bedarf an zusätzlichem Equipment recht überschaubar. Runtastic.com hat hierzu einen guten Ratgeber verfasst.

Doch auch Yoga, Pilates und Faszientraining sind Sportarten, die sich im eigenen Studio leicht integrieren lassen. Werden mehrere Familienmitglieder hier trainieren, sollten die Bedürfnisse aller Beteiligten Berücksichtigung finden. Am besten ist es, wenn die Aufteilung des Raumes so gestaltet werden kann, dass keine großen Umräum-Aktionen notwendig sind, wenn zwischen einzelnen Sportarten gewechselt werden soll.

3. Hochwertiges Equipment kaufen

Ein Heimstudio ist nur so gut wie seine Einrichtung. Sportler, die sich mit minderwertigem Equipment fit halten wollen, riskieren nicht nur den Spaß am Sport, sondern auch ihre Gesundheit. Es ist daher nur zu empfehlen, ausschließlich hochwertige Ausstattung zu kaufen, die sich auch über Jahre hinweg als funktional und komfortabel erweist. Einen guten Überblick zu diesem Thema liefern die verschiedenen Kategorien von gorillasports.de. Hier gibt es sowohl verschiedene Bänke und Matten als auch Ständer und Power-Cages.

Mit gutem Equipment macht Sport gleich noch mehr Spaß.

Die initiale Einrichtung des Studios mit hochwertigem Equipment mag im ersten Moment recht teuer erscheinen. Wer sich jedoch ausschließlich auf die Dinge konzentriert, die auch wirklich benötigt werden, kann seine Ausgaben senken. Außerdem relativieren gute Verarbeitung und langlebige Materialien auch höhere Anschaffungspreise. Der berühmte Spruch: „Wer billig kauft, kauft zweimal“, trifft hier also in jedem Fall zu.

4. Spiegel helfen beim Trainieren

In jedem professionellen Fitnessstudio gibt es mindestens eine Wand mit großen Spiegeln. Diese jedoch sind nicht dazu da, das Spielen mit eigenen Muskeln besonders effektiv zu üben, sondern dienen der Selbstkontrolle. Gerade bei Übungen mit komplexen Bewegungsabläufen ist eine korrekte Ausführung wichtig. Wer bei der Plank durchhängt oder bei Kniebeugen ein starkes Hohlkreuz macht, riskiert Verletzungen und steigert die Gefahr, Dysbalancen zu entwickeln.

Mit Spiegeln an einer Wand des Heimstudios können Sportler ihre eigenen Bewegungen besser kontrollieren und leicht korrigieren. Es lohnt sich daher, mindestens einen großen Spiegel aufzuhängen, in dem der ganze Körper während des Sports betrachtet werden kann.

5. Für gute Musik sorgen

Nur wenige Aspekte haben eine so motivierende Wirkung beim Sport wie Musik. Musik liefert nicht nur den passenden Rhythmus für schnelle Bewegungen, sondern wirkt sich auch auf die Psyche des Menschen aus. Wer Kraft-Übungen zu rockigen Songs durchführt oder entspannende Klänge beim Yoga hört, wird der jeweiligen Sportart ganz automatisch gerecht.

Outdoor sind Kopfhörer sinnvoll, beim Indoor-Training weniger.

Kopfhörer alleine sind jedoch im Heimstudio keine gute Idee. Beim Joggen oder beim Outdoor-Training erweisen sie sich als sinnvoll, können in den eigenen vier Wänden jedoch schnell stören. Im eigenen Fitnessstudio sollte daher eine gute Musikanlage stehen, die ordentlich Leistung zu bieten hat. Wer Musik beim Sport streamt, kauft am besten Anlagen mit Bluetooth-Kompatibilität. Diese können dann mit dem eigenen Smartphone gekoppelt werden und die Lieblingsmusik kommt nicht nur von CD.

6. Erfolge und Ziele festhalten mit einem Whiteboard

Ein Whiteboard ist eine sinnvolle Anschaffung, da es Sportlern dabei hilft, den Überblick zu behalten. Hier können mögliche Ziele aufgeschrieben werden und es ist ebenfalls möglich, die aktuelle Entwicklung zu dokumentieren. So kann beispielsweise eine Liste mit bestimmten Übungen erstellt und auf dem Whiteboard die Anzahl der geschafften Wiederholungen notiert werden. Das motiviert und verhindert Unklarheiten. Außerdem benötigen Sportler mit einem Whiteboard keine oft unordentliche Zettel-Flut, die sich schon nach wenigen Wochen mehr als nur unübersichtlich zeigt.

Da viele Whiteboards außerdem auch magnetisch sind, können hier motivierende Bilder aufgehängt werden. So wird die kleine Infowand zur persönlichen Schaltzentrale und kann immer wieder neu angepasst werden.

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