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Fructoseintoleranz: Wenn Obst nicht mehr gesund ist – und was Sie essen dürfen

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Von: Judith Braun

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Überreifes Obst findet zahlreiche Möglichkeiten der Weiterverwendung.
Überreifes Obst findet zahlreiche Möglichkeiten der Weiterverwendung. © Andrà Helbig/IMAGO

Eine Fructoseintoleranz wird häufig mit einer Fructoseunverträglichkeit verwechselt. Ein ärztlicher Test gibt Aufklärung über eine Erkrankung und eventuelle folgende Ernährungsumstellungen.

Oberschleißheim – Bei Fructoseintoleranz handelt es sich um eine Unverträglichkeit. Betroffene können Fructose, die umgangssprachlich auch als Fruchtzucker bezeichnet wird, nicht richtig verdauen. Die Folgen sind verschiedene Symptome, die gemeinsam das Wohlbefinden stark beeinflussen. Betroffene sollten daher mit einem Ernährungsberater herausfinden, welche Lebensmittel sie essen dürfen.
Zusätzlich zu geeigneten Rezepten können Tabletten helfen, die Beschwerden zu mildern, wie 24vita.de verrät.

Bei einer Fructoseintoleranz vertragen Betroffene Fructose (Fruchtzucker) nicht oder nur sehr eingeschränkt. Ein gesunder Mensch verträgt zwischen 35 und 50 Gramm Fruchtzucker. Liegt das Limit bei einem Menschen bei unter 25 Gramm, sprechen Ärzte von einer Intoleranz. Laut dem Allergieinformationsdienst bezeichnet eine klassische Fructoseintoleranz einen angeborenen Enzymdefekt: Dieser Defekt verursacht, dass die verspeiste Fructose in der Leber nicht vollständig abgebaut werden kann. Betroffene müssen hierbei ihr Leben lang streng auf Fructose verzichten.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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