So schützen Sie sich vor Krankheiten

Im Winter haben Viren leichtes Spiel

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Äpfel tragen zu einer gut funktionierenden Verdauung bei, wodurch die Abwehrkräfte gestärkt werden.

Mit den richtigen Tipps und hygienischen Maßnahmen, die ganz einfach umzusetzen sind, schieben Sie lästigen Erkältungsviren einen Riegel vor.

Grippe, Erkältung & Co.: Mit diesen Tipps schützen Sie sich in der kalten Jahreszeit vor Krankheiten

Im Winter erkranken die Menschen generell häufiger als im Sommer. Vor allem um den Jahreswechsel herum bis zum Frühlingsbeginn haben die Keime und Bakterien Hochkonjunktur. Dies liegt an den kalten Temperaturen, die das menschliche Abwehrsystem schwächen. Aus diesem Grund erkranken viele Menschen im Winter an grippalen Infekten und der „echten“ Influenza. Oftmals stecken Sie sich dabei nicht durch einen direkten Kontakt, sondern durch die sogenannte Schmierinfektion an. In diesem Fall „wandern“ die Keime auf verunreinigten Lebensmitteln oder Türgriffen von Wirt zu Wirt. Wenn Sie die nachfolgenden Tipps beherzigen, leben Sie im Winter gesünder und minimieren das Risiko, sich mit einer jahreszeitüblichen Erkrankung anzustecken.

Typische Hygiene-Risiken im Haushalt vermeiden

Viele Menschen geben sich dem Irrglauben hin, dass die meisten verunreinigten Hygiene-Fallen unterwegs im öffentlichen Raum auf sie warten. Dabei lauern die krankmachenden Viren überwiegend im eigenen Haushalt. Im öffentlichen Raum bleiben die meisten Keimkolonien an den eigenen Handschuhen (84 Kolonien) sowie an Geldscheinen (58 Kolonien) hängen. Erst danach folgen die für die Mehrheit bekannten Infektionsherde in Straßenbahnen oder Bussen. Im Haushalt setzen sich die Bakterien und Viren vor allem an Gegenständen fest, die häufig benutzt werden: 41 Kolonien sammeln sich auf der Fernbedienung an, 37 Kolonien am Türgriff. Die Toilette ist in dieser Hinsicht mit lediglich vier Kolonien als sauber einzustufen. Auch beim Ein- und Ausräumen der Spülmaschine besteht die Gefahr, sich mit gefährlichen Grippeviren anzustecken.

Gänzlich vermeiden lässt sich eine Ansteckung nicht, besonders wenn ein Familienmitglied bereits erkrankt ist. Doch lässt sich das Risiko mit gründlichen Hygiene-Maßnahmen eindämmen. Da die Viren auf Oberflächen bis zu einem Tag überleben können, ist es ratsam, diese regelmäßig zu reinigen. Weiterhin ist ein geschlossener Toilettendeckel wichtig, um die wenigen Keime in der Toilette beim Spülvorgang nicht aufzuwirbeln. Das A und O, um lästigen Bakterien vorzubeugen, stellt das regelmäßige Händewaschen dar. Es ist wichtig, die Hände länger als fünf Sekunden unter den Wasserhahn zu halten. Auch die Handoberflächen und Fingerzwischenräume müssen gesäubert werden. Beim täglichen Händewaschen gibt es dennoch in vielerlei Hinsicht noch immer weitreichende Defizite. Zu diesem Ergebnis gelangten Studierende der SRH Hochschule Heidelberg. Sie untersuchten vier Wochen lang die öffentlichen Raststätten auf Fingerabdrücke und stellten fest: nur acht Prozent der Männer und Frauen reinigten ihre Hände so gründlich mit Wasser und Seife, dass Bakterien chancenlos blieben.

Erkältung und Grippe mit Yoga, Fitness und wohltuenden Saunagängen vorbeugen

Eine entscheidenden Beitrag zu einem grippe- und erkältungsfreien Winter können die vielseitigen gesundheitsfördernden Jochen Schweizer Wellness-Angebote leisten. Generell halten vor allem diejenigen sportlichen Aktivitäten die Viren fern, die den Körper unter extremen Bedingungen abhärten oder das Nervensystem entspannen. Mit den folgenden Maßnahmen stärkt der Körper seine Abwehrkräfte im Winter:

  • Temperaturreize stärken das Immunsystem. Diese entstehen durch einen intensiven Wechsel zwischen warmen und kalten Temperaturen. Ein Beispiel dafür ist das Wechselduschen. Es kurbelt die Durchblutung im Körper an und sorgt dafür, dass sich die Immunzellen besser verteilen. Eine ideale Methode ist die auf den Priester Sebastian Anton Kneipp zurückzuführende Wasserkur. Diese gesundheitsfördernde Maßnahme ist im eigenen Zuhause durchführbar. Die Anwender können sich zwischen einer morgendlichen Wechseldusche oder einem wechselwarmen Fußbad entscheiden. Die morgendliche Wechseldusche besteht aus einem dreiminütigen Duschen, 15 Sekunden davon unter kaltem Wasser. Anschließend soll laut Kneipp die Haut kräftig abgetrocknet oder mit Öl eingerieben werden, um die Wärme zu erhalten. Eine alternative Möglichkeit liegt in dem wechselwarmen Fußbad. Für drei Minuten tauchen die Anwender ihre Füße in 30 Grad warmes Wasser, anschließend für 20 Sekunden in eine Schüssel mit zehn Grad kaltem Wasser ein.
  • Im Volksmund allgemein bekannt ist die Tatsache, dass regelmäßige Saunabesuche den Körper abhärten. Das vegetative Nervensystem bereitet sich dank der wechselhaften warmen Saunatemperaturen und den Pausen optimal auf einen Temperaturwechsel vor. Durch die bis zu 100 Grad heiße Saunaluft steigt die menschliche Körpertemperatur um ein Grad an, wodurch sich die Blutgefäße weiten. Für den Körper signalisiert der Temperaturanstieg ein leichtes Fieber. Anschließend mobilisiert er seine Abwehrkräfte, um etwaige vorhandene Krankheitserreger abzutöten. Neben dem gesundheitlichen Aspekt bringt das Saunabaden einen stimmungsaufhellenden Effekt mit. Der Körper baut in der Wärme den Stress des Tages ab, entspannt und beugt Migräne oder Muskelkater vor.
  • Der Yoga-Unterricht bringt den Körper, den Geist und die Seele durch achtsame oder herausfordernde Übungen miteinander in Einklang. Es gibt sehr viele unterschiedliche Yoga-Stile, die sich in ihrer Wirkungsweise für den Körper jedoch ähnlich sind. Vor allem die sogenannte Feueratmung ist ein effektiver Weg, die Viren direkt aus dem Körper zu befördern. Doch hilft sie ebenso dabei, den Geist zu zentrieren und das Immunsystem auf natürliche Weise stärker zu machen. Die Feueratmung lichtet und klärt den vorderen Bereich des Gehirns auf. Um diese Übung korrekt auszuüben, sollten Körper und Geist entspannt und achtsam im Augenblick verweilen. Die Übung beginnt im Schneidersitz mit einer Tiefenatmung in den Bauch. Das Ausatmen erfolgt hingegen pumpartig durch die Nase. Es ist erstrebenswert, bei jedem Atemzug den Bauch einzuziehen. Das Ziel besteht darin, den Körper auf natürliche Weise zu reinigen.
Die Übung des Fischs löst Nackenverspannungen auf und öffnet den Brustkorb, was den Atemwegen gut tut.


Durch einen ausgeglichenen Stoffwechsel wird der Körper zum Bollwerk gegen Krankheiten

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, sich überwiegend von pflanzlichen und frischen Lebensmitteln zu ernähren. Fleisch und Wurst sollten hingegen seltener auf den Teller kommen. Besonders gesund für die Abwehrkräfte sind die in den Vitaminen enthaltenen Antioxidantien. Diese natürlichen Radikalfänger sind beispielsweise in Zitrusfrüchten, Erdbeeren, Kiwis oder Kartoffeln enthalten. Lebensmittel wie Öl, Soja, Kaffee oder Zimt tragen ebenso dazu bei, den schädlichen Radikalen im Körper entgegenzuwirken. Als Faustregel gilt: Eine ausgewogene Vollkornkost ist die ideale Abwehrvoraussetzung gegen Viren und Bakterien. Neben einer ausgewogenen Ernährung kommt es auf einen ausgeglichenen Stoffwechsel an. Hierfür gilt es, süße Lebensmittel und zuckerhaltige Getränke zu meiden, da diese die Insulinausschüttung ankurbeln. Hohe Insulinwerte hemmen die Fettverbrennung, anstatt den Blutzuckerspiegel zu senken.

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