Das können Sie dagegen tun

Haben Sie Panikattacken? Warum Sie es nicht gemerkt haben könnten - und es daher so gefährlich ist

+
Eine Panikattacke ist keine schöne Erfahrung. (Symbolbild)

Spürbarer Herzschlag, die Brust wie zugeschnürt, das Atmen fällt schwer: Hatten Sie schon mal eine Panikattacke? Dann sollten Sie etwas dagegen tun.

Wer eine Panikattacke erleidet, hat teilweise das Gefühl, er erleide einen Herzinfarkt: Das Herz schlägt spürbar und schneller als sonst, die Luft zum Atmen bleibt weg, Ihre Brust fühlt sich an, als würde ein schwerer Stein darauf liegen. Kennen Sie das Gefühl? Dann erfahren Sie hier, wie Sie Panikattacken frühzeitig erkennen und sie in den Griff kriegen.

So erkennen Sie eine Panikattacke

Wenn Panik in einem aufsteigt und die Überhand gewinnt, können Betroffene meinen, sie erleiden einen Herzinfarkt: Das Herz schlägt schnell und heftig, sie bekommen keine Luft, ihre Brust ist wie zugeschnürt und zudem fühlt sich alles um sie herum merkwürdig unwirklich an. Viele bezeichnen das Gefühl auch als Angst verrückt zu werden, wollen fliehen, doch schaffen es nicht vom Fleck. Todesangst durchzieht ihren Körper, die Hände zittern, der Mund ist wie ausgetrocknet.

Wer schon mal eine Panikattacke hatte, der weiß, wie schlimm sich das anfühlen kann. Doch ein Experte gibt Entwarnung: "Eine Panikattacke ist im Grunde harmlos", sagt Professor Manfred Beutel, Direktor der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Uniklinikum Mainz, gegenüber der Apotheken Umschau. So schnell wie sie komme, vergehe sie auch wieder. Dennoch: Wer unter Panikattacken leidet, der sollte sie ernst nehmen.

Video: Da kann man ja nur in Panik geraten

Lesen Sie hier: Mit diesem genialen Tipp vom Psychiater bekommen Sie Ihre Phobie in den Griff.

Das können Sie tun, wenn Sie unter einer Panikattacke leiden

Panik war ursprünglich das Warnsystem für Menschen, Gefahren zu erkennen und sich in Sicherheit zu bringen. Adrenalin wird ausgeschüttet, das Blut pumpt schneller durch den Körper, die Härchen stellen sich auf und die Muskeln spannen sich an. Eine Panikattacke hat heutzutage meist eher psychische Ursachen als physische. Es gibt jedoch Methoden, eine Panikattacke und vor allem ihre Symptome so gering wie möglich zu halten. Mit diesen vier Schritten können Sie sich laut der Apotheken Umschau selbst wieder runterbringen:

  1. Ordnen Sie Ihre Gefühle richtig ein und machen Sie sich bewusst, dass Ihr Leben nicht in Gefahr ist.
  2. Achten Sie auf gesunde Ernährung, treiben Sie regelmäßig Sport und trinken Sie wenig oder gar keinen Alkohol. Zudem sollten Sie nicht rauchen und ausreichend schlafen. All dies mindert die Symptome einer Panikattacke.
  3. Wenn Ihr Herz rast, schonen Sie Ihren Körper nicht absichtlich. Es ist eine normale Reaktion Ihres Körpers. Nur so können Sie sich selbst vertrauen und lernen, mit Panikattacken besser umzugehen.
  4. Lassen Sie sich nicht von der Angst leiten und vermeiden Sie nicht absichtlich Situationen, die Ihnen Probleme bereiten, sondern stellen Sie sich Ihrer Angst.

Auch interessant: In Stunden: Diese Menge Freizeit ist perfekt und macht zufrieden.

sca

Fünf Snacks, die Ihr Fett einfach zwischendurch wegschmelzen

Das könnte Dich auch interessieren

Kommentare