Pollenflug aktuell

Deutscher Wetterdienst warnt: Diese Allergie trifft viele jetzt besonders hart

Je nach Allergietyp haben manche Menschen das ganze Jahr über Probleme mit Heuschnupfen. Eine Pflanze sorgt aktuell für die meisten Beschwerden.
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Je nach Allergietyp haben manche Menschen das ganze Jahr über Probleme mit Heuschnupfen. Eine Pflanze sorgt aktuell für die meisten Beschwerden.

Die Augen jucken, der Hals kratzt, die Nase läuft: Im Frühjahr beginnt bei vielen wieder die Pollenallergie. Vor allem folgende Pflanzen sorgen für Beschwerden.

  • Eine Pollenallergie kann Hustenreiz, Müdigkeit und Fließschnupfen zur Folge haben.
  • In der Regel beginnen die Beschwerden bei Allergikern, wenn die Temperaturen im Frühjahr steigen.
  • Aktuell ist es laut Deutschem Wetterdienst vor allem eine Pflanze, die für allergiebedingten Schnupfen, Halskratzen und Müdigkeit sorgt.

Hasel und Erle: Die typischen Frühblüher beginnen je nach Temperatur bereits früh im Jahr ihre Pollen in die Winde zu streuen. 2019/2020 war das bereits im Dezember der Fall. Von Februar bis April dauerte heuer die heftigste Phase für Allergiker an, da die Pollenbelastung in dieser Zeit am stärksten war. Als die die Blütezeit von Erle und Hasel im April allmählich abflachte, begann die Hochsaison der Birke. Birkenpollenallergiker werden noch bis in den August 2020 hinein mit allergischen Beschwerden reagieren, wie der Pollenflugkalender der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst prognostiziert.

Dem Deutschen Wetterdienst zufolge ist es aktuell allerdings nur ein bestimmter Typ Pollen, der bei Allergikern deutschlandweit für Beschwerden sorgt.

Pollenflug tagesaktuell: Deutschlandweit am 13. Mai hohes Allergierisiko wegen bestimmter Pollen

Gute Nachrichten für Menschen, die auf Esche, Ambrosia, Beifuß, Roggen, Erle und Hasel reagieren. Der tagesaktuelle Pollenflug-Gefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes meldet für diese Pflanzen und Bäume am 13. Mai keine oder eine nur geringe Pollenbelastung in ganz Deutschland. Für Birkenpollenallergiker wird nur in einigen Regionen in Sachsen, Thüringen, Niedersachen und Sachsen-Anhalt eine gering erhöhte Pollenbelastung verzeichnet.

Anders sieht es in Hinblick auf Gräser aus: Hier meldet der Deutsche Wetterdienst für den 13. und 14. Mai in vielen Regionen Deutschlands mittlere bis hohe Belastungswerte - entsprechend werden Allergiker vermehrt mit Beschwerden rechnen* müssen. Vor allem der Westen und Südosten Deutschlands ist besonders betroffen, wie etwa die südliche Hälfte Bayerns, der Ruhrpott und Niedersachsen.

Hier geht's zum Pollenflug-Gefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes

Rund 8.000 Gräserarten sind auf Wiesen, Weiden und im Rasen zu finden, doch die meisten Gräserpollen-Allergien werden durch Süßgräser ausgelöst, wie Mein-Allergie-Portal informiert. Zu den Süßgräsern, die vor allem in Mittel- und Nordeuropa sowie Nordamerika vorkommen, zählen:

  • Ruchgras
  • Knäuelgras
  • Lolchgras
  • Wiesenlieschgras
  • Wiesenrispengras
  • Getreide

Lesen Sie auch: Hustenreiz nicht falsch interpretieren: Diese Ursache steckt derzeit häufig dahinter.

So können Gräserpollen-Allergiker jetzt Beschwerden lindern

Um typische Allergiesymptome wie tränende Augen, Schnupfen, Halskratzen und Müdigkeit zu lindern, können folgende Maßnahmen versucht werden:

  • Duschen Sie vor dem Schlafengehen und wechseln Sie Ihre Kleidung, wenn Sie nach Hause kommen.
  • Statt tagsüber sollten Sie besser nachts lüften, wenn weniger Pollen durch die Luft fliegen.
  • Am besten ist es für Allergiker, den allergieauslösenden Substanzen aus dem Weg zu gehen. Bei einer Pollenallergie ist dies zwar schwer möglich, doch wer seinen Urlaub während der Pollenhochsaison* in den Bergen oder am Meer verbringt, macht einiges richtig: Hier ist die Pollenbelastung in der Regel am geringsten.
  • Auch ein Pollenschutzgitter am Fenster bringt Erleichterung.

Mehr Quellen: www.pollenstiftung.de

Weiterlesen: Mann reibt sich mit diesem Kraut ein - und hat seit Jahren keinen Heuschnupfen mehr.

jg

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