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Studie zu Intelligenz: Wer besonders klug ist, lebt viel ungesünder

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Von: Jasmin Pospiech

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Eine junge Frau trinkt ein Glas Rotwein. (Symbolbild)
Ein Glas Wein? Besonders intelligente Menschen sagen da nicht Nein. (Symbolbild) © Monika Skolimowska/dpa

IQ-Tests helfen dabei, herauszufinden, wie intelligent ein Mensch ist. Und je klüger man ist, desto mehr setzt man sich Gefahrenquellen aus, sagt ein Forscher.

London – Es ist die gängigste Methode, die Psychologen anwenden, um die Intelligenz eines Menschen zu bestimmen: ein IQ-Test. Diejenigen, die daran teilnehmen, müssen einige Fragen beantworten und Aufgaben lösen. Je nachdem, wie viel richtig ist, erhält man am Ende eine bestimmte Punktzahl. Über diese lässt sich dann ein gewisser IQ-Wert berechnen, der angibt, wie schlau eine Person ist.
24vita.de verrät hier, warum allerdings ein hoher IQ auch Aufschluss über die Einstellung zu Alkohol, Rauchen und Drogen geben kann.*

Das Ergebnis einer neuen Untersuchung zeigt zudem: Je intelligenter ein Mensch ist, desto ungesünder lebt er. Intelligente würden regelmäßiger Alkohol trinken, Zigaretten rauchen oder sogar Drogen einnehmen als Menschen, die weniger klug sind. Für seine Ergebnisse hat Kanazawa zwei große, repräsentative Langzeitstudien aus Großbritannien und den USA analysiert.

Laut Kanazawa habe sich bei der Analyse herausgestellt: Sehr intelligente Kinder konsumieren mit größerer Wahrscheinlichkeit später mehr Alkohol, als weniger kluge Altersgenossen.

Was auch erstaunlich ist: Während besonders intelligente Kinder aus den USA zudem später mehr geraucht haben, haben gleich intelligente britische Kinder stattdessen mehr illegale Drogen zu sich genommen. Doch woran liegt das, dass sich besonders kluge Menschen solchen Gefahren aussetzen? Müssten sie es denn nicht besser wissen? *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden. 

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