Es grenzt an ein Wunder

Junge Frau geht zum Arzt - so sieht sie jetzt nicht mehr aus

Monatelang leidet die 24-jährige Georgia McLennan Qualen – doch die Ärzte glauben ihr nicht. Bis es fast zu spät ist – und sie die traurige Wahrheit erfährt.

Es war ausgerechnet am 1. Januar 2017, als die Schmerzen in der Brust aus heiterem Himmel losgingen – Georgia McLennan ging daraufhin angsterfüllt sofort zum Arzt. Doch niemand konnte herausfinden, woher die Beschwerden stammten.

24-jährige Australierin leidet - doch die Ärzte glauben, es sei psychosomatisch

Woche um Woche verstrich, doch anstatt die 24-Jährige aufzumuntern, begannen die Ärzte, an ihrer Glaubwürdigkeit zu zweifeln. Ob sie es sich denn nicht nur einbilde, wurde die Australierin aus Queensland gefragt. Doch die Schmerzen blieben, teilweise musste die junge Frau bis zu zweimal die Woche ihren Arzt aufsuchen, um diese etwas zu lindern.

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Erst nach mehreren Monaten voller Qualen wurde die richtige Diagnose gestellt: McLennan litt an einem bösartigen Tumor, dem Burkitt-Lymphom. Dieser ist dafür bekannt, dass er besonders aggressiv und schnell wächst und auch andere Organe, wie Leber oder Milz, befällt. Doch es kommt noch schlimmer: Während einer PET-Untersuchung stellte sich heraus, dass der Tumor bereits in ihrem ganzen Körper wucherte.

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Tragisch: Dieser Achtjähriger muss sterben - weil die Ärzte zu spät die Diagnose stellten?

Burkitt-Lymphom: Aggressiver Tumor befällt McLennans ganzen Körper

Dennoch ließ sich die 24-Jährige davon nicht beirren – trotz ihrer aussichtslosen Lage behielt sie stets ihre positive Lebenseinstellung bei. Und sie ist fest davon überzeugt, dass genau diese am Ende ihr Leben gerettet hat. Tapfer hielt sie drei Monate Chemotherapie und Spinalanästhesien durch. "Ich glaube wirklich daran, dass wenn Du positive Energie ausstrahlst, Du sie auch zurückbekommst", postet sie auf Instagram an ihre über 12.000 Follower.

I’m getting so many questions everyday about how I was able to handle chemotherapy and remain so positive. The one thing that helped me the most was that I really focused on all the good things about my treatment. If you focus on one day at a time and all the great things that happen each day it makes a big difference. I also wanted to address that everyone handles chemotherapy completely differently. For starters, different cancers having different chemotherapy protocols and within these protocols are further modifications. I was very lucky because I didn’t have any major complications or get that sick. For me the anti-nausea medications and steroids worked really well- most days I actually felt pretty good considering. I understand that for a lot of people chemotherapy is much harder and my prayers are with you all.

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Ende gut, alles gut? Genesung grenzt an ein Wunder

Diese hielt sie während der ganzen Behandlung über ihren Gesundheitszustand auf dem Laufenden. Ihre Genesung grenzt schließlich an ein Wunder: Im August 2017 erhielt sie ihre zehnte und letzte Chemo-Runde und hat auch diese sehr gut überstanden. Seitdem erholt sie sich und stellt so ihre behandelnden Ärzte vor ein Rätsel: Schließlich kam im Nachhinein heraus, dass sie dachten, sie würde innerhalb weniger Tage sterben. "Die Ärzte konnten gar nicht glauben, dass ich noch am Leben war und wie positiv meine Einstellung war."

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jp

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Rubriklistenbild: © Instagram / georgiamclennan

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